Moving-Target.de

»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«

»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries

Navigation

Aktuell | Rubriken | Archiv seit 1996

Blogosphärisches | Blogroll | Über ...

Aktuellste Einträge:

Abonnieren:



Peripherie

Haupteingang
Notizblog
Webdesign CMS
Kurzgeschichten
Kuechenzeilen.de
Muttertag | Alphamama
Schutt & Asche
Notizblog | Buchblogger
Lebkuchenhaus | Düsseldorf für Kinder

Kontakt

Impressum

powered by ExpressionEngine






Saftnasen

Dienstag, 11. Juli 2006

Kenzo kugelt.

Unauffällig eine Pfote im blauen Seidenkimono verhaken ...

Kenzo

Was soll das denn jetzt, nun nimmt sie den weg!

Kenzo

Pah.

Kenzo

“Komm doch und lass dich beißen und kratzen”

Kenzo

# 11. Juli 2006 um 07:58 AM
Saftnasen • 3x FeedbackE-MailDrucken





Donnerstag, 06. Juli 2006

Die Katzen sind wieder zuhause.

Kenzo ist topfit, er läuft ein bisschen breitbeinig und beschwert sich lautstark, dass heute nicht sein Tag ist. Kein Wunder. Miss Peppermint ist ein schwankendes kotzendes Häufchen Elend, nacktgeschoren und mit einem Verband an der Pfote, einem anderen in der Pfotenbeuge.

Wir haben sie eine Stunde lang herumgetragen und dann habe ich sie in ihr Häuschen krabbeln lassen, da ruht sie sich nun aus. Die kastrierte Kröte ist neugierig, aber erstaunlich rücksichtsvoll. Vielleicht wird aus Kenzo ja doch noch ein Katerchen, das man halbwegs aushalten kann.

Remington: Von Miezen und Menschen.

# 06. Juli 2006 um 07:11 PM
Saftnasen • 7x FeedbackE-MailDrucken





Mulmiges Gefühl.

Die Knödel sind beim Tierarzt. Kenzo ist vorher noch nie irgendwo gewesen und setzte sich sehr ordentlich und aufmerksam in der Tragetasche hin, gab keinen Mucks vor sich, beäugte interessiert das dicke schwarze Kaninchen namens Angel, das von seiner Besitzerin aber “Schinken” genannt wurde und fast so groß und schwer wie ein Norwegerkaterkind war. Der Tierarzt gab ein anerkennendes Geräusch von sich, als er die zusammengerollte Kröte aus der Tasche zog und schaute erst mal nach, ob die Hoden an der richtigen Stelle sitzen. Tun sie. Noch.

Dann fragte ich ihn nach Kenzos Augen. Wenn unser Kater eindöst, schließen sich zuerst die hellen Nickhäute und später dann erst die Augen, wenn er endlich richtig einschläft. Das sieht ein bisschen zombiemässig aus und eigentlich ganz lustig, aber irgendwas daran kam mir nicht richtig vor, also habe ich nachgefragt. Mit einem Griff konnte er uns das Problem zeigen: Kenzo die Kröte hat eine eingerissene Nickhaut, die sauber vernarbt ist, sich aber trotzdem schneller schliesst als der Rest. Wahrscheinlich hat ihm die Verwandtschaft in der Kleinkinderzeit eins übergedengelt - als er bei uns ankam damals hatte die Mama gerade dem ganzen Wurf die Schnurrhaare abgekaut und es dauerte nur ungefähr 5 Stunden, bis ich dafür vollstes Verständnis entwickelt hatte. Die können schon ganz schön nerven, die Norwegerkinder.

Er hat aber keine Schmerzen wegen der Nickhaut, es sieht nur wild aus. Der Arzt guckt sich das in der Narkose zwar noch mal genauer an, meint aber, das kann einfach so bleiben.

Miss Peppermint beschwerte sich während der Autofahrt ausführlich und gab sofort ein Schnurren von sich, als das verhasste Auto endlich anhielt. Etwas verblüfft betrachtete der Tierarzt, wie sie sich schnurrend unter den versammelten Händen auf dem Tisch durchschob, die Miss ist wirklich ein Sonnenscheinchen und verliert auch nichts von ihrem Charme, wenn sie unten und seitlich geschoren und auf dem Rücken angefilzt ist. Sie wird sich sehr freuen, wenn sie heute Abend nackig ist, bei diesem Wetter gleich doppelt. Ich habe vergessen zu fragen, was sie mit dem Schwänzchen machen und nehme an, dass wir wieder eine Art Löwenpuschel-Look zurückbekommen. Auch Pepper hat ein Problem mit dem rechten Auge (wir drei teilen dieses Problem und den gemeinsamen Geburtstag), es ist ein wenig kleiner und der Arzt guckt sich auch das unter Narkose genauer an.

Kenzos Tasche war ganz still. Pepper schmuste sich lautstark an, aber leider half das nicht. Dann nahm man uns beide Taschen mit der halben Familie Heine weg und wir schlichen uns stumm aus der Praxis.

Man kommt nach Hause und muss sich nicht sofort hinter der Tür in die Ecke werfen, weil die Norweger angreifen. Die Kuschelkiste ist leer und auch Käsebrot kann man in Ruhe essen. Als ob man das wollen würde.

# 06. Juli 2006 um 08:48 AM
Saftnasen • 5x FeedbackE-MailDrucken





Mittwoch, 05. Juli 2006

Miezekatzen

Kenzo durchjammert laut quäkend das Wohnzimmer, er beschwert sich seit ungefähr 18 Uhr darüber, dass die Futterschale leer ist. Die ich um ungefähr 18 Uhr geleert habe, da der kleine Kröterich morgen seine Klöten verliert. Wenn er das wüsste, würde er sich erst richtig beklagen, aber glücklicherweise ist er ahnungslos. Die andere Katze nicht, sie hat sich sofort verkrümelt.

Miss Peppermint fährt morgen auch mit in die Tierklinik, denn irgendwer muss sie zu Ende scheren und ich werde das nicht sein, wenn ich mir meine rechte Hand so anschaue. So geht es aber auch nicht weiter, denn sie ist an Bauch und Po schon kahl und der Rest zuppelt größtenteils noch an ihr herum. Leider gibt es einen triftigeren Grund, sie in Vollnarkose zu legen (nur für die Frisur täte ich das ganz sicher nicht), sie hat eine Zyste oder eine andere Verhärtung in der »Armbeuge« und wir haben damit schon eine Weile gewartet.

Es ging ihr nicht gut, als Nandi gestorben ist und die Kröte ist auch nicht gerade ein entspannender Mitbewohner, aber jetzt wird es Zeit. Ich mache mir Sorgen deswegen, sie ist ja auch schon 13. Aber es muss wohl sein.

Da wir in sechs bis acht Wochen hier ausziehen, muss das alles jetzt passieren, damit Kenzo in gewohnter Umgebung seine fehlenden Eierchen lecken kann und der Miss möchte wir den doppelten Schock natürlich auch ersparen. Wenn sie beide in Narkose waren, werden sie sich nur unter Schwierigkeiten gegenseitig verhauen können (hoffe ich). Kenzo hat noch nicht markiert und so weit ich weiß, ist ein Jahr auch ein gutes Alter für eine Kastration, wenn es denn überhaupt ein gutes Alter dafür gibt. Schade ist es schon um die prachtvollen schwarzen Knödelchen, die so angeberisch auf seinem weißen Bauchfell prangen, aber es hilft ja nix.

Creezy, die wahrscheinlich schon heimlich einen “Ich [herz] Kenzo” Schlafanzug trägt, ist der Meinung, dass Kenzo seine originellen Eigenschaften weitergeben sollte. Den Gefallen können wir ihr aber wirklich nicht tun. Ich hoffe, Kenzo bleibt quieksgesund und wird ganz alt, aber noch mehr von der Sorte kann wirklich keiner brauchen.

# 05. Juli 2006 um 04:54 PM
Saftnasen • 8x FeedbackE-MailDrucken





Mittwoch, 14. Juni 2006

Großwildjäger

Aus meinem Thrombosestrumpf hängt ein Fädchen am großen Zeh. Kenzo denkt, ich weiß das nicht.

Korbkater

# 14. Juni 2006 um 07:48 AM
Saftnasen • 5x FeedbackE-MailDrucken





Seite 2 von 8 Seiten insgesamt.  <  1 2 3 4 >  Letzte »