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»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«

»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries

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Dienstag, 20. Dezember 2005

Endspurt-Gefühle, entspannt.

Die Zeit glitscht mir in atemberaubender Geschwindigkeit durch die Finger, ich verbringe meine Tage tief und glücklich konzentriert in wundernetten Projekten und bin nebenbei damit beschäftigt, die Dinge loszuwerden und zu erledigen, die sonst zu guten Vorsätzen mutieren würden.

Das Blog wird schlimm vernachlässigt, dann ist das eben mal so – allerdings tut es mir leid, dass ich da irgendeinen Murks mit den Comments und den Archiven gebaut habe. Das hätte ich vor drei, vier oder fünf Jahren auch nicht gedacht, wie egal es mir doch sein kann, ob die private Site reibungslos läuft, aber tatsächlich habe ich eben viel anderes zu tun zurzeit und verbringe dann die freie Zeit doch lieber mit dem Liebsten und den Katzen. Repariert wird irgendwann. Nicht jetzt.

Der Waldkatz wiegt zwar erst knapp über 3 kg, benimmt sich aber bereits wie ein ausgewachsenes Rindvieh. Zärtlich ist er ja (besonders wenn man gerade Käse isst) und ich nehme an, man könnte ihn als Geschirrspülmaschine einsetzen, wenn er noch ein bisschen trainiert. Ein charmanter bis aufdringlicher und bildhübscher Kerl, der keine Gelegenheit ungenutzt verstreichen lässt, das dicke kleine Katzenmädchen in den Hintern zu zwacken.

# 20. Dezember 2005 um 12:24 AM
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Dienstag, 13. Dezember 2005

Nervensäge, vierpfotig.

Kenzo hat eine enorm kurze Aufmerksamkeitsspanne, außer es geht um Essen. Er hat große Probleme, Anweisungen und Instruktionen zuzuhören oder diese für sich zu akzeptieren, verschleppt ständig irgendwelche Gegenstände, kümmert sich im Grunde nur um seinen eigenen Mist und ist komplett rastlos, zappelig und springt ständig impulsiv irgendwohin, weil ihm irgendwas anderes in den Sinn kommt.

Das Vieh hat ADD. Ob man den noch umtauschen kann?

# 13. Dezember 2005 um 12:40 PM
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Donnerstag, 08. Dezember 2005

Die Geister, die man rief ...

Der neue Azubi wurde allmählich zum Problem, seit er begriffen hatte, wie spannend ein digitales Umfeld sein konnte.

image

# 08. Dezember 2005 um 05:33 PM
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Samstag, 03. Dezember 2005

Es war einmal ein Katerkind

image  Es war einmal ein Katerkind, das in kalten Winternächten Langeweile hatte und stundenlang über Tisch und Bänke sprang. Und Betten, und Menschen, und andere Katzen. Wenn es mal anhielt, biss es einfach rein und bekam eine gescheuert. Manchmal bekam es von den eher kleineren Mitbewohnern mit Pfoten auch eine gescheuert, wenn es nicht reingebissen hatte, aber die Menschen gerieten auch langsam in Versuchung (nicht alle), wenn sie ihre Hände und Füße unter der Bettdecke verstecken mussten und trotzdem noch gezwackt und gekratzt wurden.

Der kleine Kater sprang und sprang und sprang, vom Stuhl aufs Bett auf den Tisch überm Bett und wieder auf den Stuhl. Zirkeltraining nennt man das wohl. Manchmal hatte er eine angekaute Fellmaus dabei, manchmal eine lange Stange mit feuchtgespielten Federpuscheln an einem Ende, oft roch er nach Pups oder Käsebällchen, vor allem aber war er eins: Unermüdlich und irre schnell. Und »BOING« einen ganz guten Aufprall hat er auch. Körpermittig, meistens.

Jetzt liegt in der Ecke ein Schnarchkater mit der Plauzbeule nach oben und der Mann sagt auf die Erziehungsfrage hin milde:

# 03. Dezember 2005 um 12:17 PM
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Montag, 28. November 2005

Kater junior.

»Wir müssen ihm seinen Namen beibringen. Bis jetzt hat er sicher nicht begriffen, dass mit ‘Kenzo’ er gemeint ist.«
...
»Wahrscheinlich denkt er, sein Name ist Nein!

(Das könnte gut sein.)

# 28. November 2005 um 08:56 AM
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