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»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«
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das leben
Comment-Frass
Marcc, Petra - aus mir unerfindlichen Gründen sind eure beiden letzten Comments verschwunden, als ich irgendwas mit Phenterminen löschte - wobei ich nicht beschwören will, dass ich nicht unkonzentriert war, grmpf. Jedenfalls handelt es sich nicht um Zensur, sondern um entweder technisches oder menschliches Versagen. SORRY°!
Unzureichender Arbeitsspeicher.
Ein Buch neben dem Monitor liegen haben als Arbeitsmittel und feststellen, dass man gerade versucht hat, das Foto der linken Abbildung per Drag and Drop auf den Monitor zu holen.
Menschen, die sich stets Tage Zeit mit ihren Antworten lassen und ungeduldig-herablassend aufbratzen, wenn ihnen nicht innerhalb von 2 Stunden geantwortet wird.
Im Walmart locker drei Level höher als die meisten Gegenspieler einsteigen und den Drachen in der Gemüsetheke mit dem magischen Zusatzlächeln ausschalten.
Vom Kater angepupst werden, der trotz Gegenwehr Mitbewohner beliebiger Größe von hinten anfällt und ihnen die Pfoten um den Hals legt, um einen Vampir zu mimen.
»Das hab ich doch schon in deinem Blog gelesen« von anderen gegen »Sorry, ich glaube, die Blogosphärengeschichte da ist an mir vorbeigetropft« von mir.
Das erste Weihnachtsgeschenk traf ein und ich habe das dritte verschickt. Das erste ist seit zwei Wochen nach BC unterwegs, das zweite ... sag ich nicht.
Vor dem Plätzchenbacken Hochsteckfrisur festzurren und mit extra Klammern sichern. Im Spiegel sehen, dass man nun endlich bis zu diesen Frisuren herangereift ist.
Nun werde ich 300 Gramm Amarettini-Minikekse in den Mixer werfen, um Mandelkokosmakronen neu zu erfinden. Ich wette, so was Schönes hat sonst keiner heute vor.
Naturgesetze beugen? Keine Chance.
Diesmal und meinetwegen für immer lautet die Ansage: Nur kleine Geschenke zu Weihnachten. Kleinigkeiten. Aufmerksamkeiten, keine Lawine an Hin und Her. Mit der Kommunikation dieser Absprache für Weihnachten 2005 habe ich wohlweislich bereits im Sommer (2004) begonnen:
Nieder mit den Konsumbergen - eine nette Kleinigkeit oder eine wohlwollende Lücke tun es doch auch, oder welchem Haushalt fehlt schon der Geschenkeberg? Warme Gedanken, ernst gemeint - darauf kommt es an. Das Beiwerk kann reduziert werden.
Alle haben genickt, alle haben zugestimmt, einige empfingen diese Information auch elektronisch und ich erntete Zustimmungen verschiedener Größenordnungen, vom ‘OK’ bis zur Tirade. Doch es gab keine Widerworte, dafür den einen oder anderen Erleichterungsausbruch. Keine Planverweigerung. Auch von meiner Mutter nicht.
Sie macht das einfach anders. Und schickt schon mal hier und da ein Geschenk vorab. Weil wir doch für Weihnachten nur ‘Kleinigkeiten’ vereinbart haben.
Computer sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.
Meiner jedenfalls war mal einer, der ziemlich gut funktionierte, jetzt ist er definitiv hirntot. Der Verdacht, dass eine neue Grafikkarte ihn heilen würde, hat sich nicht bestätigt. Milde gelaunt schaue ich vom PC des Hausherrn aus in die Schneelandschaft vor dem Fenster und überlege, ob es sich lohnt, die externen Festplatten abzukoppeln und an den Zweitarbeitsplatz umzuziehen oder ob das Ding sich noch wiederbeleben lässt.
Alles könnte so friedlich sein, würde nicht der pubertierende Kater im Hinterhalt liegen und jeden Zeh angreifen, der sich regt. Er wächst täglich einen gefühlten Zentimeter und nimmt sicherlich auch jeweils 100g zu. Die Waage behauptet, es sind 2.800 Gramm, aber es fühlt sich wie das Doppelte an, wenn Kenzo quer an einem hochläuft. Denn das tut er.
Kenzo frisst Blumenkohl, Kartoffel, Ananas und Nudeln und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das Brot neulich mit Käse belegt hatte, auch wenn ich danach plötzlich mit “Schnitte pur” am Tisch sass und nur noch einen schwarzen Kater eilig um die Ecke galoppieren sah.
Eine gute Möglichkeit, sich eine Weile frei zu nehmen: Man gebe Kenzo ein halbes Bockwürstchen am Stück. Das dauert dann. Noch. Anfangs hatte er auch an den Katzenkäsebällchen schwer zu knacken, jetzt muss er sie vorher nicht mal mehr durchbeissen.
Abgesehen davon, dass er ein nimmermüder Einzelkämpfer gegen alle Zehen der Welt ist und eifersüchtig schreit, wenn man die Miss knuddelt, ist er natürlich ein ganz reizendes und niedliches Tier. Eltern von echten Teenagern haben bei miir nun aufrechtes Mitgefühl gut: Wenn das Ding auch noch diskutieren könnte, müsste einer von uns umziehen. Oliver würde das sicherlich schwerfallen, aber ich weiß, wie er sich entscheiden würde.
Zappa Zitat gesucht gefunden.
Edit: Dank Boris hab ich’s. Puh, vielen Dank :-) the magic of blog funktioniert noch immer, wenn auch anders als in den guten alten Zeiten, bevor die Wichtigwichtel kamen und dachten, dass es ums besser sein als andere geht. Was ein Irrtum ist. Darum dreht es sich nie.
Hier ist das Zitat, das ich suchte:
»Frank Zappa: Try to imagine what the opposite of loneliness is. Think of it. Everyone in the world loves you? What is that? Realize you are in isolation. Live it! Enjoy it! Just be glad that there aren’t a bunch of people who want to use up your time. Because along with all the love and admiration that’s going to come from the people that would keep you from being lonely, there is the emotional freight you have to bear from people who are wasting your time, and you can’t get that back. So when you’re lonely and all by yourself, guess what you have? You have all your own time. That’s a pretty good fucking deal. Something you couldn’t buy any place else. And every time you’re out being sociable and having other people be “nice” to you so you don’t feel “lonely,” they are wasting your time. What do you get for it? Because after they’re done being nice to you they want something from you. And they’ve already taken your time! Loneliness, once you’ve come to deal with it so it is not an uncomfortable sensation, so it doesn’t feel like drowning or something, is not a bad deal. It’s a good deal. It’s the next best thing to solitude. I’m not talking solitary confinement. Solitude. If you’re sensitive to loneliness, you’re going to be in trouble, because then the loneliness turns into something really painful, a horrible depression and then you die. One way or another, you just die. So who needs that shit?«