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»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«

»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries

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diary style

Dienstag, 21. Juni 2005

Liebes Universum

Liebes Universum, die Idee, dass man bei dir Bestellungen aufgeben könne, hat mir ja noch nie so richtig zugesagt - an der Umsetzung von Wünschen muss man ein bisschen arbeiten, vom Denken allein kommt meist nichts geschenkt. Aber vielleicht kannst du mir ja die Frage beantworten, was die Firma Medpex mir mit dem Mail-Betreff »Denken Sie an Ihren Körper und Ihre Mutter« sagen möchte, wenn es im Kunden-Newsletter selbst dann um Reiseapotheken geht? Oder wer ‘Creative Web logging ltd’ ist, die auf Englisch anfragen, ob ich in ein kommerzielles Blog-Netzwork eintreten möchte? Oder wenigstens, warum ich angeboten habe, einen Artikel über Skype zu schreiben, obwohl ich Telefonieren eigentlich hasse wie die Pest?

# 21. Juni 2005 um 07:59 AM
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Montag, 13. Juni 2005

Fängt man die Woche so an? Nicht, wenn man es vermeiden kann.

Schon mal versucht, für ein Sozialprojekt ehrenamtlich eine .de-Domain einer Institution zurückzuholen, die sich Jahre zuvor ein zwischenzeitlich verschollener Schüler, Zivi oder Azubi mal eben für sich reserviert hat, bei einem ‘Kostenlos’-Provider natürlich?

Also ich schon.

Und ich kann es nicht als Beschäftigung empfehlen, es sei denn, man hat die Nerven, benötigte Unterschriften zu fälschen (hab ich nicht).  Dutzende Telefonate mit 0190er-Hotlines, Handy-Anrufe, Mails, Faxe und Tage später warf ich das intergalaktische Handtuch und zahlte auch die Kündigungsgebühr (!) aus eigener Tasche, nur damit das Ding endlich mal in die richtige Richtung rollt. Ob der KK-Antrag durchgeht, weiß immer noch keiner, dafür steht fest, wer auch das Hosting zahlt.

Muss eine Woche so anfangen? Muss das sein? Hallo?

UPDATE 16.06.05
Und natürlich geht es auch 10 Faxe und 25 Telefonate und 80 Mails später immer noch nicht weiter. Super.

# 13. Juni 2005 um 07:43 AM
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Freitag, 10. Juni 2005

Wir haben es getan.

Jemand hat einen “Rufen Sie mich an, ich kaufe Ihr Auto”-Zettel an unseren Wagen gemacht und wir haben tatsächlich angerufen und das 15 Jahre alte Möhrchen (aber noch fit und fahrbereit, nurbald ohne TÜV) wird soeben verhandelt und morgen besichtigt. Alternativ notizblogge ich mir mal eben diesen Händler in Neuss. Jetzt bin ich ja mal gespannt, was aus solchen Steckzetteln wird. Ich bin sehr froh, wenn wir nur noch ein KFZ haben, mehr brauchen wir wirklich nicht.

Update:

# 10. Juni 2005 um 05:10 PM
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Mittwoch, 08. Juni 2005

Man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen.

Wenn man nämlich die Tür hinter sich ins Schloss zieht, ohne sich den Schlüssel mitzunehmen, obwohl man nur mal kurz vorm Haus die Mailbox abhören will – wir haben das Glück und den friedvollen Segen, im Häuschen keinen Handy-Empfang zu haben und werden so nur selten gestört, stecken jedoch den Kopf aus der Tür, wenn wir wirklich mal ein Gespräch über Mobiltelefon führen möchten von daheim. Also praktisch nie. Aber jetzt ist das reparierte Handy heimgekehrt und ich musste ein Ohr in den Anrufbeantworter hängen und stand daraufhin im Garten. Ohne Schlüssel, ohne Jacke, schlimmer noch: Ohne Internet. Wir haben es bisher leider versäumt, die Strecke bis hoch zur Straße und ums Haus herum mit Freiluft-Terminals abzudecken, ich muss das unbedingt mal veranlassen. 

# 08. Juni 2005 um 03:49 PM
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Dienstag, 17. Mai 2005

Wachgeschnurrt um 6 Uhr 22 Minuten

Wachgeschnurrt werden hört sich niedlich an, aber wer schon mal 10 Pfund intensiv sirrende Katzenmädchenzärtlichkeit quer über der Brust liegen hatte (wo eh schon kein Platz mehr ist), wird eventuell verstehen, warum ich nicht völlig begeistert war. Unglaublich, wie laut Miss Peppermint sein kann. Als dann auch noch Quäke, the tomcat formerly known as Nandi, mit seinem Morgengeschrei nach einer Männerportion Milch einstimmte, da war ich so was von wach - dann konnte ich auch gleich zum Sport.

In der Mailbox fremde Menschen, die sich bei mir beschweren, weil ich die Weblog-Werkstatt vernachlässigen würde. Ich hab sie weitergeschickt zu Leuten mit mehr Zeit, die ihre Sites geflissentlich und gewissenhaft wie Hausaufgaben betreiben und für diesen Hinweis wurde mir dann gedankt, obwohl es um ganz andere Themen geht auf jenen Seiten, aber egal, Ironie ist eh verschwendet ans Web. Die schenkelklopfende, die mit lautstarken Hinweisen arbeiten muss, um überhaupt wahrgenommen zu werden, ebenso wie die normale in haushaltsüblichen Größen. Verschwendung. Besser, man nimmt sich selbst und alles andere ernst und begibt sich in den Wettbewerb, denn es geht doch immer nur darum, wer besser ist. Oder hab ich da was falsch verstanden? Auch irgendwie egal. Man muss ja nicht mitmachen.

Jetzt könnte der Tag eigentlich kommen, die mild beschäumte Kaffee-Infusion läuft bisher reibungslos und dass heute nicht Montag ist, sondern Dienstag … das bringe ich mir auch noch bei.

# 17. Mai 2005 um 07:58 AM
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