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»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«
»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries
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Making my Day
Köstliche Spargelpizza mit einer sehr netten Düsseldorfer Bloggerin. Kleine dicke alte Puschelkatzen, die sich angesichts von Käseröllchen (Katzenleckerli) wie Katzenkleinkinder aufführen. Outgesourcte Bügelei. Und gerade fällt mir ein, dass Donnerstag wohl Feiertag ist und Oliver zuhause.
Na gut, ich behalte diese Woche doch noch.
Tricks of the Mind
Ein Konzept heranwachsen lassen und dann - zufällig - feststellen, dass eine Idee samt Details von einer anderen Website stammt, wo ich diese Aufteilung schon oft gesehen haben muss, ohne sie bewusst wahrzunehmen. Kurz und kräftig fluchen. Und alles entfernen, um neu anzufangen.
Später mit sich selbst feilschen. Eine Tasse frisch handgebrühten Latte Macchiato versprechen als Anreiz, um mit dem Validieren von XHTML und CSS zu beginnen. Um dann festzustellen, dass das Stylesheet auf Anhieb validiert und das Template nach knapp 30 Sekunden.
Den Dienstag im Editor betrachten und beschliessen, die Dateigröße zu vermindern und das Layout etwas aufzulockern, weniger Text, mehr Zeit für mich. Und handgebrühte Getränke aus frisch gemahlenen Bohnen und überhaupt muss heute ein Mind-Wellness-Tag werden.
Kaum beschlossen, klingelt es an der Tür und die Post bringt ein Geschenk. Meine Lieblingssorte Zotter Trinkschokolade: Weiße Schokolade mit Bourbon Vanille. Oh. Ich freu mich - das wird der krönende Abschluss. Aber erst heute Abend.
Lebenskrisen?
Bei der Suchanfrage nach 30. Geburtstag Frau Lebenskrise auf dem ersten Platz sein und sich darüber freuen. Weil ich keine hatte mit 30, denn da erschien gerade mein erstes Buch, ich baute diese Website und löste mich aus einer Beziehung, die mich nicht weiterbrachte und beschloss für mich, alleine und zufrieden zu leben und mit niemandem zusammenzuziehen, weil ich viel Freiraum brauche. Das waren Umbrüche, teils auch schmerzhafte, aber es war keine pünktliche Krise oder kam mir zumindest nicht so vor.
Jetzt muss ich darüber lachen, wie genau ich wusste, dass ich lieber alleine leben wollte.
Stirn-Gong-Effekt
Man sieht das ja manchmal in meist amerikanischen Filmen, wie jemand eine Spritze irgendwohin bekommt und wenige Sekunden später bewusstlos zusammensackt. So ähnlich kenn ich das jetzt auch, nur dass es nicht Sekunden waren und ich mich nur fühlte, als käme da erst mal nix mehr außer weicher Watte im Hirn. Also mitten am Tag ins Bett und erst mal abgewartet, bis der Schüttelfrost abgeklungen war und jetzt sitze ich hier, die Zunge klebt am Gaumen trotz kübelweise Wasser und ich frage mich, ob das nun sein musste. Scheinbar ja.
Ich hasse Spritzen aus anderen Gründen als die meisten Leute. Pieks und Nadel finde ich nicht schlimm, mit Schmerz kann ich umgehen und es ist faszinierend, wenn jemand eine Nadel tief in eine Vene steckt und die Farbe von dunkelfrischem Blut ist wunderschön. Ab und zu reagiere ich jedoch leider sehr merkwürdig, falle fast ins Koma, bin stundenlang schwer benommen.
Verschiedenes lässt vermuten, dass es sich um etwas handelt, das dem Wirkstoff beigemischt wird. Herausfinden werde ich das vermutlich nicht (so wie die Antworten auf diesen Verdacht ausfallen - als ob ich mir das ausdenken würde nämlich), aber für die Tetanus-Auffrischung plane ich trotzdem erst mal drei Tage Freizeit für Schüttelfrost ein. Die hat zwar eigentlich keine Zeit, aber sie hat trotzdem Zeit. Sozusagen. Brrrr.
Spargel Wrap
Unsere Nachbarin hat einen Spargel-Händler mit Spargelschälmaschine aufgetrieben. Jetzt fallen alle Hemmungen. Der canadische Vater, wenn zu Besuch bei uns, hat sich inzwischen auf Anekdoten aus meiner Kindheit spezialisiert. Die ersten dieser Geschichten kannte ich ja noch, aber im Laufe des Tages fragte ich mich dann doch allmählich, wie sie es nach mir riskieren konnten, noch ein zweites Kind zu kriegen.
Mein Mann amüsiert sich prächtig. Kein Wunder, weil anlässlich meiner Geburt noch am selben Tag der erste Familienfernseher gekauft und ein Weltmeisterschaftsspiel geguckt wurde, bei dem Deutschland 5 zu irgendwas gegen die Schweiz gewann. Genau so feiert man die Geburt einer Tochter, nehme ich an (bei irgendwelchen nordischen Barbaren).