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»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«
»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries
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Erkenntnisse und Tagebuchgeblubber
Es dürfte etwa auf dasselbe herauskommen, ob fünf unbeaufsichtigte Kindergartenkinder oder ein Mann und ein Kater zweifarbige Weihnachtsplätzchen backen und die Küche danach einfach sich selbst zum Eintrocknen überlassen. Der Schokoladenteig muss phänomenal geschmeckt haben. Er wird uns evtl. noch lange als fester Teil der Inneneinrichtung begleiten.
Tricks of the mind oder warum fällt mir das jetzt ein
Heute fielen mir auf einmal die Mütter meiner Schulkameradinnen ein, die damals in dem Alter waren, in dem ich jetzt bin. Meine eigene Mutter hat und hatte ihren Weg, unterrichtet auch nach ihrer Pensionierung noch ein bisschen in der Musikschule, die sie mit gegründet hat als junges Mädchen. Aber die Mütter der anderen hatten in meiner Erinnerung eigentlich nur Jobs, wenn sie gerade geschieden wurden oder bald werden würden und das waren dann so Dinge, die ich eher unter experimentell abhaken würde: 38jährige, die eine Lehrstelle in der Buchhandlung finden oder einmal vierteljährlich einen Yoga-Kurs gaben und ähnliche wunderbare Dinge, von denen man Teenager eher nicht miternähren kann.
Vermutlich, so denke ich heute, haben diese Frauen sehr darauf geachtet, ihre Unterhaltsansprüche nicht zu riskieren, sonst hätten sie wirklich arbeiten müssen. Aber damals kam es mir bizarr vor. Ist es wohl auch.
Wir haben’s gut.
Drei kleine hellgrüne Frösche mit rostroten Beinen kleben von außen am Badezimmerfenster, rutschen ab, verschwinden, krabbeln wieder hoch. Sie müssen von Wald und sumpfigem Teich aus über die Straße bis in den Lichtschacht gekrochen sein, um sich dann durch das Gitter zu quetschen, alle paar Monate passiert das mal. Der Kater führt sich wie ein Wachhund auf, stolziert vor der Scheibe auf und ab dort oben auf dem Fensterbrett und schreit ab und zu die rotgrünen, sich vergeblich festklammernden und immer wieder abrutschenden Schatten hinter der Milchglasscheibe an. Oliver kann bei dem Geschrei schlafen, ich eher nicht.
Also gähne ich hier ein bisschen herum und überlege, ob Kaffee oder Espresso. Das Katzenmädchen hat zwei Monate nach ihrer Schur eine apart verwuschelte Kurzhaarfrisur, lehnt als lässiger Ball in der Katzenhängematte und streckt ab und zu eine forderne Pfote nach mir aus für ein bisschen Geknuschel. Die Frösche sind ihr egal, doch das wird sich ändern, wenn sie erst in der Badewanne sitzen. Das dauert aber noch.
Potenzielle Prinzen und Bonsailöwe können warten, Oliver soll sich ausschlafen, bevor die Froschrettungsaktion losgeht und alle Mitbewohner unter 15 Jahren sehr, sehr aufgeregt rummauzen werden.
Bollywood Dance
Mal wieder ein Link für Schnipseline: Das deutschsprachige Bollywood-Dance-Portal. Mit einer Übersicht der bekanntesten Filme, und mit noch viel mehr Links zum Thema.
Da ich neulich mal in Tinas Bollywood Workout DVD schauen konnte, weiß ich inzwischen auch, warum das Getanze und Gehopse als ‘Training’ bezeichnet wird. Puh. Und dazu dann noch die ganze Zeit diese Musik ...
Siesta Day
Ich liebe die Temperaturen, aber mit der weißesten Haut unter dem Mond gehöre ich trotzdem eher zu den Geschöpfen der Nacht, wenn ich nicht in der nächsten Hummergemeinde undercover leben will. Manche Tage sind dann einfach so, dass sie es zwingend erfordern, sich längs auf dem Bauch in den Schatten zu legen, nur ab und zu einen Blick in den Laptop zu werfen und nicht mal zu lesen. Getan habe ich natürlich auch was, so ist es ja nicht.
Die Frage, mit der ich mich heute beschäftigt habe: Kann man zu viele Erdbeeren essen?
Alles andere passte einfach nicht rein, sorry.