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»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«

»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries

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feeling feline

Freitag, 21. Oktober 2005

21:58 Uhr | Bisschen spät ...

... aber trotzdem: Wenn ich mir das nicht falsch notiert habe, bin ich gleich nach 22 Uhr mal kurz auf Radio Eins (Berlin) zu hören. Es geht im Gespräch mit mir um Frauen und Katzen.

# 21. Oktober 2005 um 07:04 PM
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Freitag, 22. April 2005

Datenübertragung

Gute Laune in der Mailbox, Sonne vor dem Fenster und das genervte Gefühl löst sich in Gelächter auf, wenn man erst mal ein paar Beobachtungen aus erster Hand erfährt, die alles relativieren.

Ist es grundsätzlich schlecht fürs Karma, sich im Blog auszukotzen? Wohltuend für den Magen ist es jedenfalls, denn was draußen ist, stößt nicht mehr auf.

# 22. April 2005 um 03:32 PM
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Freitag, 24. September 2004

Catfish Blues

Es ist typisch für mich, erst zwei Tage später die Fleischwunde am schwächeren Bein zu bemerken, die anteilig verantwortlich dafür sein wird, dass Wien am Ende schmerzhaft ausfiel. Mein rechtes Bein wurde so oft gestoßen, angebrochen, gequetscht, über- oder angefahren, verbrüht oder der Fuß unfallend quer aufgeschnitten im letzten Vierteljahrhundert, dass es inzwischen kürzer ist und ich daran gewöhnt bin, den Schmerz zu ignorieren, der sich immer mal wieder aus diesem oder jenem Grund einstellt. Genau genommen vermute ich inzwischen, es war schon immer etwas kürzer und deswegen bei meinem Durchschnittstempo so vom “Pech” verfolgt - aber wirklich aufgehalten hat mich das nie. Der alte Spruch vom ‘Damals in den Ardennen’ bedeutet für mich “damals allein in den Ardennen, als ich mit dem linken Fuß aufs Gas treten und mit einem an der Bremse festgebundenen geklauten Golfschläger bremsen musste ”.

Aber das ist eine andere Geschichte. Und ich hatte den auch nicht selbst geklaut. Ich hatte ja nicht mal mitgekifft.

# 24. September 2004 um 10:18 PM
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Dienstag, 21. September 2004

Gegen schlechte Laune helfen gute Pläne.

Eine Frau hat ihre Rechte, auch das auf PMS. Ich würde zwar gerne davon zurücktreten, aber wohin? Im Spiegel mag hinterfragt werden, ob Blogs gegen Alzheimer helfen (Link gefunden bei Jeremin), gegen Menstruationsbeschwerden und den Höllenritt vorher helfen sie nicht. Das gebe ich euch hier, schwarz auf weiß, Blog auf Monitor, muss keiner mehr erforschen, ich hab das längst versucht. No Chance. Die gute Nachricht:

Während Bloggen und Alzheimer unaufhaltsam verlaufen, geht PMS vorbei.

Die Nebel lichten sich und dann weißt du wieder, wohin du die wohlmeinende Zischelkuh stecken kannst, die dich für die Isolation im Home Office bemitleidet hat, als es dir eh schon körperlich dreckig ging. In eine Kiste mit der struppig blondierten Ex-Kollegin mit den kurzen kaputten Dauerwellen nämlich, die dir zuckersüß erzählen wollte, für hüftlange Haare seist du ja so gar nicht der Typ, ob du schon mal über eine schick radikale Kurzhaarfrisur nachgedacht hättest?

Jawoll, aber nicht am Kopf.

Neid im Schafspelz. Eine Quelle der Inspiration, wenn man ihn erst mal durchschaut hat. Ich bringe meine Langmähne jetzt mal anderswohin zum Kaffeetrinken. Die Welt ist nämlich groß und schön und voller netter Leute.

# 21. September 2004 um 08:28 AM
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Donnerstag, 24. Juni 2004

Orgasmusparadoxontheorie?

Zeit Leben: »Harald Martenstein schreibt endlich einmal über den Orgasmus«

»Die klassische Orgasmusparadoxontheorie stammt von Desmond Morris. In der Urzeithöhle brauchten die Urzeitmänner oft Jahre, bis sie die Existenz der Klitoris überhaupt bemerkten. Es war kalt und dunkel in der Höhle. Sie hatten beruflich viel um die Ohren.«
Quelle (alles lesen!)

Der Text ist klasse. Es steht aber drin, dass der klitorale Orgasmus ein evolutionsbiologischer Zufall sei, Glück gehabt und gnädig beschenkt worden, sozusagen. Eine Erkenntnis, die man mal wieder einer Studie über Männer - “Eine Entwicklungsgeschichte des Wettbewerbs unter Spermien” - verdankt. Eine Studie, in der zweifellos höchstens noch eine Dankesrede an Männer fehlt, die sich die Mühe des Suchens trotzdem machen.

Nicht nur unter uns Mädchen: Wieso soll der klitorale Orgasmus nur ein Zufall sein? Er bewirkt doch das Gewünschte und zwar unter Einsatz von Bordmitteln, die eine Dame auch allein und ohne Hilfsgegenstände oder Fremdorgane ergreifen kann. Die Natur weiß schon, was sie tut.

Mal angenommen, es ginge bei so einer aufwändigen Studie zu solchen Themen mal zufällig nicht schwerpunkttechnisch um die Jungs auf diesem Planeten und den Schlabber, den sie absondern. Selten, aber könnte ja mal vorkommen. Dann würde man ergänzend darauf hinweisen, dass Orgasmen einer Frau durchaus auch eine Funktion neben der Lust haben. Beziehungsweise lustvoll sind, weil sie einen Sinn haben:

Beim Orgasmus öffnet und senkt sich (unter anderem) der Gebärmutterhals, dadurch wird der für diverse Abläufe sehr wichtige Zervixschleim (unter anderem) gereinigt und reguliert und das ist auch eine der Antworten auf die Frage, warum manche Frauen während ihrer Periode oder ausgerechnet bei Harnwegsentzündungen verstärkt masturbieren oder stärkere Lust auf Sex verspüren. Kehrwoche, würden die Schwaben vielleicht sagen.

Aktivitäten zur Innenraumsäuberung müssen also nicht immer nervtötend und belastend sein, und manches Paar hat vielleicht in der eigenen Beziehung mehr zu ‘bereinigen’, als die Beteiligten ahnen.

# 24. Juni 2004 um 10:58 AM
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