Moving-Target.de
»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«
»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries
Navigation
Aktuell | Rubriken | Archiv seit 1996
Blogosphärisches | Blogroll | Über ...
Aktuellste Einträge:
- Perücke mit Netz
- Irgendwie kommt es mir so vor, als hätte ich diesen Eintrag schon mal geschrieben.
- Momentaufnahme von der Baustelle, aktuell
- Immer noch Baustelle
- Pappnasenzeit.
Abonnieren:
Peripherie
Haupteingang
Notizblog
Webdesign CMS
Kurzgeschichten
Kuechenzeilen.de
Muttertag | Alphamama
Schutt & Asche
Notizblog |
Buchblogger
Lebkuchenhaus | Düsseldorf für Kinder
Kontakt
powered by ExpressionEngine
filmreif
Sneak Preview: Red Eye
Was soll ich sagen: Der Mann im Haus mag nun mal diese Überraschungsvorstellungen, und schlimmer als der Zombie-Film von letzter Woche konnte es sowieso nicht kommen. Ich habe “feardotcom” als SP gesehen, einen Jackie Chan Film und Land of the Dead, was soll mich jetzt noch schocken?
»Red Eye« war an einigen Stellen nicht sehr überraschend, an anderen umso mehr. Die Story verzichtet auf ein großes Erklärungsgerüst und konzentriert sich völlig auf eine leitende Hotelangestellte, die erpresst wird, um eine wichtige Person in eine Suite umzubuchen, in der er mühelos ausgelöscht werden kann. Die Hauptdarstellerin entwickelte ab einer bestimmten Stelle das, was ich gesunden Kampfgeist nennen würde (einige mussten dann öfter mal wegschauen und ich weiß nicht, ob man diesen netten Middle Class Action Film je im Privatfernsehen sehen wird, aber wer kann das schon sagen). Der Psychopath unter den Auftragskillern hat glasklirrende blaue Augen und ist schon daran von vornherein zu identifizieren, jeder außer den Sicherheitsleuten wusste sofort, wo die russischen Auftragsmörder ihre Lenkrakete versteckt hatten und doch wurde man ausreichend erschreckt und diesmal hat auch niemand die Vorstellung verlassen.
Gar nicht so schlecht. Jedenfalls im Vergleich zu den Zombies.
Sneak Preview: Land of the Dead
Manchmal glaube ich, Oliver mag die Sneak Preview Vorstellungen nur so gerne, weil er mein Gesicht sehen will, wenn der Titel des Films endlich eingeblendet wird. Diesmal ist er also voll auf seine Kosten gekommen: ‘Land of the Dead’ ist ein buchstäblich hirntoter Splatter-Zombie-Film (es mag präzisere Fachbegriffe geben, ich muss die aber jetzt echt nicht wissen und später wohl auch nicht). Die ersten Zuschauer traten die Flucht schon in den ersten 3 Minuten an, die letzten gingen dann irgendwann mittendrin hinaus, als ein Zombie einem frisch Ermordeten in den Mund griff und die Zunge samt Luftröhre herauszog und zerschmatzte.
Hört sich an, als hätte man sich prima amüsieren können?
Dear Wendy
‘Dear Wendy’ ist, um es mal ohne Spoiler zu sagen, die Erzählung einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte.
Die Sehnsucht nach einer Welt mit einem Ziel und einer Ordnung, die man sich selbst aussucht. Eine Clique aus Außenseitern, die ihre eigenen Rituale entwickelt, spezielle Interessen und eine gemeinsame Sprache und Leidenschaft für alles, was sie verbindet. Unweigerlich eine Störung der Balance in dieser geschützten Heimatebene, entweder durch wachsende Unachtsamkeit oder einfach, weil Stillstand nicht stattfinden kann in einem selbstgebauten Universum.
Ein winziger Flirt mit Wendy, der am Ende alles zerstört und dann geht es doch noch gut aus. Auf eine ganz gewisse Weise. Dear Wendy.
Clique ist ein viel zu harmloses Wort, wenn ich so darüber nachdenke.
The Island
Unterhaltsame Adaption von Logans Run, wir hatten Spaß. Nein, das war jetzt echt kein Spoiler – so viel Wissen über die Handlung hat jeder, der auch nur den Trailer gesehen hat. Besonders gut hat mir die Erklärung gefallen, wer Gott ist, das war aber nicht der einzige Moment, in dem das Publikum sich vor Lachen ausschüttete, obwohl der Film sicher keine Komödie ist.
Herr und Frau Schmidt
Netter Film, genau wie erhofft. Geballer, Action, schöne Menschen, bis in den letzten Moment hinein voraussagbare Handlung, egal. Mein Liebster wusste nicht, was ihn erwartet - ich finde aber, dass der Anblick von Frau Jolie ihn dafür entschädigt haben wird, während ich den blonden Langweilknaben Pitt ja nicht so toll finde, seine Filmfrau aber umso hübscher. Ich wollte schon lange mal einen Film mit ihr sehen und wurde nicht enttäuscht, nur frage ich mich immer wieder, ob diese plustrigen Lippen unterpolstert oder einfach nur irritierend knospig sind. Nicht wichtig. Das Ergebnis ist umwerfend wie der ganze Rest und sie hatte in dieser Geschichte auch die Gelegenheit zu diversen Outfits, für die man sonst lange nach Ausreden suchen müsste.
Die Souveränität, mit der mein Mann Sätze absondert wie ‘Das ist ein Transportbehälter für eine Panzerfaust’ (wenn ich frage, ob der bekloppte Pitt ausgerechnet jetzt Krempel auf sein Autodach packen will), die sollte mir vermutlich zu denken geben. Ich sehe eine Knarre, er kennt Modell und weiß, wo man die passende Munition herbekommt. Hm.
Also ich bin keine Undercover Auftragskillerin. Ich dachte, ich sag’s mal. Gute Nacht!