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»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«
»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries
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girltalk
Wenn ich jetzt Mienenfeld schreibe, denkt wieder irgendwer, ich wüsste nichts vom überzähligen E.
Frau Kaltmamsell hat für sich die Erkenntnis gewonnen: »Es gilt als normal, wenn eine Beziehung einem Minenfeld gleicht.«
Meine Befürchtung weicht davon geringfügig ab und lautet: »Es gilt scheinbar als
originell*, wenn man sich so äußert, als ob eine Beziehung einem Minenfeld, Hera-Lind-Selbstverteidigungskurs für Superweiber, Seuchengebiet, Todesstreifen oder doll burschikoser Dumpfkumpelei gleicht.«
Das Leben, Männer und überhaupt.
Zwischen 10 Uhr und 10 Uhr 23 verfasste ich eine lange und erbitterte E-Mail darüber, dass Männer offensichtlich nicht in der Lage sind, Bratkartoffeln in einer Bratpfanne zu machen statt in einem Wok und dass es wahrscheinlich einen Grund dafür gibt, dass in unserer Küche immer genau die Arbeitsmittel zerstört werden, an denen ich hänge und ich diesen gerne allmählich mal erfahren würde, um Gegenmaßnahmen einzuleiten und wie inspirierend es sein kann, fünfundzwanzig Minuten am Stück geschwärztes Kryptonit vom Boden eines geschätzten Woks zu entfernen mitten in dem Chaos, das Männer hinterlassen, wenn sie kochen – aber nicht aufräumen oder abspülen.
Als ich an der Schreibstelle angekommen war, die von der y-chromosomenbedingten Entropieseuche handelt, jener Männerkrankheit, die den Zwang erzeugt, jede auf- oder freigeräumte Stelle sofort mit gebrauchten T-Shirts, Computerzeitschriften und mitgewaschenen Papiertaschentuchknüffeln zu übersäen und eine private Müllhalde vor, hinter und neben einem Flachbildschirm zu errichten, also als ich an diese Stelle kam, fielen mir die nicht zugeschraubten Zahnpastatuben ein.
Fassadenrenovierungsarbeiten vor der Webcam
Nun hat mich doch mal eine Flickr-Group erwischt:
Facial Masks :-)
Da hat Frau Kaltmamsell grandioses grünes Zeugs im Gesicht ... egal was es bewirkt, egal wogegen oder wofür es ist, ich will es auch.
Männer sind vom Mars? Was das wohl für ein Planet ist, aufgeräumt ist er sicher nicht.
Obwohl ich seine Hobbies eigentlich sehr respektiere und ihn machen lasse, was er möchte, habe ich meinem Liebsten soeben sein gesamtes Versuchslabor weggenommen. Ob er es überhaupt bemerkt, weiß ich nicht, aber ich wollte einfach herausfinden, ob sich die mutierten Kaffeevariationen noch aus dem weißen Becher herauskriegen lassen oder nicht, die hohe Tasse würde ich am liebsten auch mal wieder benutzen, die Sammlung aus Wassergläsern wäre gern mal wieder in der Küche und überhaupt gilt die (von mir für mich aufgestellte) Regel, sich aus manchen Arbeitsecken herauszuhalten, bestimmt nur so lange, bis sich in dem versammelten Geschirr die ersten hilferufenden Lebensformen entwickeln.
Ich hab so meine Zweifel, ob er die Abwesenheit der Porzellanplantage ohne diesen Hinweis hier bemerken wird. Aber ob er mein Blog noch liest, das werde ich wahrscheinlich bald erfahren. Oder auch nicht.
Wolllustig.
Ich bin etwas besorgt. Eben habe ich kurz überlegt, ob ich nicht eine Bettdecke häkeln oder stricken sollte.