Moving-Target.de
»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«
»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries
Navigation
Aktuell | Rubriken | Archiv seit 1996
Blogosphärisches | Blogroll | Über ...
Aktuellste Einträge:
- Perücke mit Netz
- Irgendwie kommt es mir so vor, als hätte ich diesen Eintrag schon mal geschrieben.
- Momentaufnahme von der Baustelle, aktuell
- Immer noch Baustelle
- Pappnasenzeit.
Abonnieren:
Peripherie
Haupteingang
Notizblog
Webdesign CMS
Kurzgeschichten
Kuechenzeilen.de
Muttertag | Alphamama
Schutt & Asche
Notizblog |
Buchblogger
Lebkuchenhaus | Düsseldorf für Kinder
Kontakt
powered by ExpressionEngine
lifestyle
Wheels of Fortune
Mein alter kleiner heißgeliebter Peugeot 205 Diesel wurde im Mai 1992 erstmals zugelassen - auf mich. Er hatte ca. 180.000 km abgefahren, nicht gerade viel für einen Diesel, aber immerhin bestritt ich einen Großteil meiner Wanderjahre mit ihm (Sagres der schönste Trip). Der 205er war dunkelgrau-metallic, Fünftürer mit Schiebedach, Sonderedition “Look 205 Diesel”. Nummer zwei von drei Peugeot 205 Diesel, unvergessen die kleine rote Rundumbeule, mein erstes.
Mein neuer kleiner heißgeliebter Peugeot 205 Diesel wurde im April 1992 erstmals zugelassen - auf den ersten von drei Besitzern, die vierte bin ich und der Herr vor mir war Jahrgang 1925 und hatte ihn fast gar nicht mehr gefahren. Er hat ca. 177.000 km abgefahren und in den letzten Jahren hat man ihn vermoosen lassen, buchstäblich - aber da ist nichts rostig, alles fit und gesäubert ist er sehr viel besser in Schuss als sein Vorgänger. Dieser 205er ist dunkelgrün-metallic, Fünftürer mit Schiebedach, Sonderedition “Look 205 Diesel”.
Mein drittes Auto. Markentreu oder festgefahren (sorry, der musste)? Aber nicht doch. Ich bin nur vielleicht ein bisschen stur und habe irgendwie nicht eingesehen, dass jetzt andere Leute darüber bestimmen sollen, wie lange ich einen 205er Diesel fahre. Wo ich den doch so mag und weiß, was ich daran habe.
Er war nicht teuer. Schnurrt wie ein kleiner Berglöwe, fährt mit liebevollem Zwang bis 170/h und fühlt sich so an, wie ich es wollte.
Etwas anstrengend war, dass dieses Auto in Münster stand, bis ich es eben abgeholt habe. Vorher zum Arzt (ich wollte nicht absagen), zur Bank, zur Versicherung. zur Zulassungsstelle und zum Schildermacher und dann zum HBF zu hoppeln, war auch ein wenig ... stressig, da Freitag alles vor 13 Uhr geschehen muss. Aber danach war es easy.
Nun werde ich gleich erleben, wie Oliver guckt. Wenn er nach Hause kommt und ein kleiner fastschwarzer Peugeot dort steht, wo immer und seit Jahren ein kleiner fastschwarzer Peugeot stand. Merken wird er es ja wahrscheinlich :-)
Schenke mit Geist ohne List
Das Telefon klingelt. Es klingelt auf der Leitung, deren Durchwahl ich nur bei Bestellungen angebe, ich bin also vorgewarnt. Melde mich freundlich und lausche aufgeschlossen den Dingen, die da nun durch die Leitung kommen können. Man könnte mich als vorbereitet bezeichnen.
Eine recht überschwängliche Hotline-Dame begrüßt mich mit der aufrichtigen Herzlichkeit einer lange vermissten Seelenverwandten und freut sich darüber, dass ich schon so lange Kundin beim XXXX-Verlag bin.
Ich: »Ich hab da letztes Jahr einmal was gekauft, ja, das stimmt wohl.«
Dame: »Ach, das ist ja schön, wir freuen uns auch sehr darüber.«
(Holt Luft und will richtig loslegen, aber ich unterbreche vorher.)
Ich: »Ist das hier ein Verkaufsgespräch?«
Dame: »Nein, wie kommen Sie denn darauf?«
Diese Lüge steht nun zwischen uns, das merkt sie wohl auch - also legt sie in Sachen Herzlichkeit gleich noch mal eins drauf.
Dame: »Wir haben ein Geschenk für Sie!«
Ich: »Will kein Geschenk.«
Dame: »?????«
Ich, sehr herzlich und aufrichtig und so: »Ich möchte bitte kein Geschenk und keinen nur noch diese Woche geltenden supertollen Rabatt oder so was und auch keine Prämie. Ich möchte einfach nur dann etwas bestellen, wenn ich etwas bestellen will und das dann auch kriegen. Sonst nichts.«
Dame: Stammelt Wirres über Geschenke und ob ich nicht wenigstens neugierig sei.
Ich, ganz lieb: »Nein, bin ich nicht. Ich möchte bitte kein Geschenk. Tschüs.«
Dame, fassungslos »Tschüs.«
Ich: Lege auf.
Geiz ist so ungeil. Gier auf Kostenloses ist so freudlos-doof. Ich spiel einfach nicht mehr mit.
(Schenke mit Geist ohne List: Ringelnatz-Zitat)
Ich gestehe: Die [url=http://www.businessblogger.de]www.businessblogger.de[/url] gehört mir.
Ich gestehe außerdem, dass ich allmählich anfange, mich dafür zwischendurch immer mal kurz zu schämen. Obwohl die Anschaffung ein Scherz war, entstanden aus einem Mail-Geplänkel »Wollen Sie für uns bloggen? - Oh, Sie bloggen etwa gar nicht für umgerechnet 3 Euro Stundenlohn und tonnenweise Ruhm? Wie schade ....« oder so ähnlich, ich sag jetzt nichts weiter dazu, bin aber wirklich den meisten Blog-Business-Modellen gegenüber nicht wirklich aufgeschlossen. Aus Gründen. Man kann das sicherlich ändern mit dem richtigen Angebot. Muss aber nicht so dringend sein.
Die Domain behalte ich trotzdem.
Mobilfotoblog aus der Philipshalle: Dream Theater
Was ich noch sagen wollte.
Genau genommen bin ich gar nicht da.
Ich möchte nie wieder ein ‘Stöckchen’ ans Blog gehämmert bekommen.
Geschnitten Brot ist gar nicht so toll.
Danke für die Aufmerksamkeit und einen schönen Donnerstag.