Moving-Target.de
»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«
»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries
Navigation
Aktuell | Rubriken | Archiv seit 1996
Blogosphärisches | Blogroll | Über ...
Aktuellste Einträge:
- Perücke mit Netz
- Irgendwie kommt es mir so vor, als hätte ich diesen Eintrag schon mal geschrieben.
- Momentaufnahme von der Baustelle, aktuell
- Immer noch Baustelle
- Pappnasenzeit.
Abonnieren:
Peripherie
Haupteingang
Notizblog
Webdesign CMS
Kurzgeschichten
Kuechenzeilen.de
Muttertag | Alphamama
Schutt & Asche
Notizblog |
Buchblogger
Lebkuchenhaus | Düsseldorf für Kinder
Kontakt
powered by ExpressionEngine
strange stuff
Der Template-Umstellung fiel ein Comment zum Opfer
Den habe ich zwar in der Mailbox, aber er ist nicht (mehr?) in der Datenbank, da muss sich irgendwas zeitlich überschnitten haben. Es war sowieso nur ein anonymer - keine Mailadresse, keine URL - Beitrag von jemandem den ich nicht kenne - mit einem Link auf die Ärzezeitung. Ist das nicht wunderschön, man schreibt nachts einen Eintrag und andere Leute suchen das passende Karzinom zu den »Symptomen« ...
Das sind doch die Menschen, mit denen man sich wahrhaft gerne unterhält.
»Mir geht es heute nicht gut.« - »Warte, ich such dir einen Mediziner oder gleich einen Metzger.« - »Nein, mich bedrückt eigentlich nur etwas.« - »Ach so, dann schaue ich nach einem Therapeuten, oder ist es vielleicht gar ein Tumor am Herzen oder im Magen? Auf die Symptome passt auch eine beginnende Lungenembolie, das ist ja interessant ...«
Auf Wunsch von Herrn Ziegler hier im Weblog veröffentlicht
Mit der Bitte um freundliche Beachtung und eventuelle Hinweise hier eine Mail, ausdrücklich nach Rücksprache mit dem Verfasser veröffentlicht:
Sehr geehrte Frau Heine,
Ich grüße Sie, weil ich alles Unmögliche und Mögliche probieren will, wende ich mich einfach per email an Sie. Grundidee dessen ist jetzt, daß Cassetten, die ich in großer Menge hier in Hamburg oder wars doch in Berlin? verloren habe, evtl Sie gefunden haben könnten, was Sie vielleicht auch zu Ihrer eigenen Arbeit inspiriert haben könnte.
Nun, ich habe folgendes Anliegen: Ich habe innerhalb der letzten vier Jahre ungefähr 50 Musik-Cassetten alle zusammen in einer Plastiktüte verloren, eine Sammlung loser Cassetten gerade beschriftet mit Zeit, Datum und evtl Info zu Stimmung/Anlaß zu der jeweiligen Aufnahme . Die Cassetten sind voll mit eigenen Instrumental-Stücken, Flügel,ein wunderschöner “Grotrian-Hellserich-Schulz-Steinweg-Nachfolger 1912” und mit eigenem Gesang zu diesem Flügel. Ich habe in Prenzlauer Berg und Mitte gewohnt, Prenzlauer Berg Schönhauser Allee und Dänenstraße, in Mitte Torstraße und Tieckstraße 30 bis 29.Januar 1999.
Dann bin ich umgezogen nach Hamburg-Oxford äh -Osdorf Kroonhorst und seit dem letzten Umzug Juli 1999 in Achtern Born 80, eine Straße weiter. Die Cassetten mit meinen Aufnahmen waren mir immer das Wertvollste, was ich hatte. Wertvolle Dinge weiß man immer erst dann zu schätzen, wenn man sie nicht mehr hat. Ich wollte diese ganzen 50 Cassetten also ungefähr 75 Stunden schweißtreibender Freude “bei Gelegenheit” alle auf CD überspielen.
Nun, ein bisschen zu spät. Ich glaubte zu wissen, bzw ich wußte zu glauben, daß diese Cassetten am sichersten aufgehoben waren und habe mir keine Gedanken drüber grmacht. Weil ich die Cassetten wirklich mal in Händen haben wollte, begann ich vor einigen Monaten, meine gesamte Wohnung zu durchforsten, mit dem Ergebnis, daß sie nicht in meiner Wohnung waren. Bekannte und die Eigentümer und Hausmeister vorheriger Wohnungen habe ich alle so gut es ging ausgequetscht, aber keiner weiß was.
Nun, äh , und jetzt suchte ich im Web mit den Suchbegriffen “Cassetten gefunden in Plastiktüte” und kam zu einem inspirativen Eintrag von Ihnen. Könnten Sie vielleicht etwas von diesen Cassetten gesehen haben? oder: Haben Sie vielleicht eine Sammlung Cassetten in einer Supermarkttüte von Kaisers, Tip, Aldi oder Penny gefunden,
oder können zweckdienliche Hinweise geben?
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Mit freundlichem Gruß
Joachim Z.
Moon Song
rathergood.com/moon_song/. Nicht das, was ich suchte. Aber auch ganz nett und produziert aus unterschiedlichen Gründen ein Lächeln.
Gefunden habe ich Two Moon Junction dann aber auch noch. Wunderbar trashig, Sherilyn Fenn als blondiertes Vorstadt-Prinzesschen verliebt sich in einen rauen fremden Mann, einen Arbeiter obendrein, dabei ist sie natürlich mit dem perfekten Schwiegersohn-to-be verlobt. Eine klassische Nackenbeisser-Geschichte, die meisten Szenen könnten mühelos als Groschenroman-Cover abfotografiert werden. Herrlich. Also damals herrlich, ist ja nun doch schon 15 Jahre her.
Das Beste an dieser Story aber ist, dass die süße Sherilyn den anderen heiratet und ihr Held nicht auf der Harley vorm Altar auftaucht, um sie erfolgreich davon zu schleppen. Bei jedem wunderhaften Märchenfilm denkt die alte Zynikerin in mir “Dann lasst Blondie doch den bösen Dämonenkönig poppen, drei Tage später wird sie leichter und überraschender zu retten sein als jetzt und sie wird schon nicht daran sterben.” Wenn man den Kampf gegen Armeen der Finsternis und das Risiko, eine Hochzeitsfeier zu stürmen, abwiegt gegen eine entspannte heimliche Rettung einige Tage später, wenn die Aufregung sich gelegt hat? Aber mich fragt ja keiner und so wird im Normalfall die holde Jungfrau mit viel zu großem Aufwand ihrem Schicksal entrissen. Muss ja auch schlimm sein, die Königin von irgendeinem Reich zu werden, wenn man es nicht will. Kann keinesfalls warten, so ein Problem. Schon klar.
Aber nicht diesmal. Nicht in “Two Moon Junction”. Prinzesschen heiratet brav, märchenhaft und in unschuldigem Weiß und die Story scheint gelaufen. Der Dunkelgelockte verlässt die Stadt. Die letzte Szene im Film allerdings findet sie unter der Dusche des animalischen Fremden - und an ihrem Finger funkelt der frisch geehelichte Diamant. Also. Man kann auch nach dem Ja-Wort noch weg, wenn’s der Falsche war. Der finstere und verfluchte König eines unterirdischen Reiches zum Beispiel.
Kommentar aus der ZEIT: “Frau befürwortet, da Niederlage gesichert”
Ich zitiere: “Ist es nicht süß, mit anzusehen, wie unser Kanzler nun den Zeitpunkt für gekommen hält, dass endlich eine Frau zum Staatsoberhaupt gewählt wird? Lange vorbei die Zeiten, in denen er von einem Ministerium für „Frauen und solches Gedöns“ sprach.
Aber wie naiv muss man sein, um das Spiel nicht zu durchschauen?”
Hier der ganze Kommentar
Gestern auf Peter.Killert.de gelesen: “Ferner bin ich absolut gegen eine Frau als Bundespräsidentin. Die Begründung hierfür liegt in allen offensichtlichen Überlegenheiten des männlichen Geschlechtes, etwas, was ich dem rational denkenden Menschen nicht näher erläutern muss.” Ich bin mir nicht sicher, ob das originell oder ernstgemeint sein soll. Mache mir aber keine Illusionen, dass Aufklärungs- oder Überzeugungsarbeit sinnvoll sein könnten, so lange jemand solche Statements abgibt. So oder so.