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»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«
»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries
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Lebkuchenhaus | Düsseldorf für Kinder
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Noch mehr Dialoge für die Ewigkeit

Inmitten einer Küche voller Lebkuchenhaus Backformen und halb fertig gebackener Häuser, Abrechnungen von Handwerkern, Briefen vom Finanzamt und einem an allen Seiten ausfransendem Terminkalender, vor dem sich bereits eine Warteschlange gebildet hat, schlürfen wir Milchkaffee an Eintopf und verzichten einfach mal auf das ‘gemeinsam schaffen wir das schon’ Gespräch, während das Kind sich ein improvisiertes Schlagzeug zu basteln scheint, wir schauen gerade mal absichtlich nicht hin.
Ich: »Wenn du nochmal heiratest, nimmst du aber nicht wieder eine Bekloppte.«
(ausladende Handbewegung über alle Back- und Bastelmaterialien hinweg.)
Er: »Hm.«
Ich: »Und wenn ich nochmal heirate, dann aber auf jeden Fall reich.«
Er: »Hm.«
(Eine Augenbraue hebt sich leicht.)
Ich: »Dann könnten wir uns ja heimlich treffen.«
Er: »OK. Im Internet?«
Da kann also nichts mehr schiefgehen.
Abgründe, Erforschung.
Auf keinen Fall jemals kennen lernen möchte ich den Menschen, der für die Online-Handelsplattform meiner Wahl folgende neckischen Kategorien erschaffen hat:

Ebenfalls unbekannt möge mir bitte der Mensch bleiben, der eine »Knet Titte aus Gummi, wie echt (kleine Körbchengröße)« als Briefbeschwerer anbietet, zusammen mit acht DB Bahngutscheinen à 10 Euro.
Und da gibt es doch tatsächlich Menschen, die es seltsam finden, wenn man im Oktober schon ein Lebkuchenhaus backt, vermutlich aber nicht mit der Wimper zucken würden, wenn ein Edelstahl-Schneebesen unter »komplett und völlig durchgeknallt« angepriesen wird.
Wie sieht das hier denn aus?
Mögliche Antworten:
1) Als hätte jemand Vollkornreis in Bio-Gemüsebrühe mit Babymöhrchen gekocht und dann mit freilaufenden Eiern angebraten, um die Vollwertvariante von chinesischem Fast-Food für Einjährige zu simulieren
2) Ach, wir hatten einfach alle Lust, ein paar Hände voll gebratenem Reis hoch in die Luft zu werfen, unter den Tisch zu schmieren, in jede Ritze zu massieren, mit Ei festzudrücken und dann noch zu schauen, wie gut die zarten Babymöhrchen zwischen den Fingern durchflutschen – Helau!
3) Hier wohnt das Glück.
Es quietscht und giggelt und lacht und macht Kuckuck.