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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Sonntag, 30. März 2008

Zeit-Guthaben gehackt

Es ist mathematisch unmöglich, dass übermorgen April ist. Wie soll das gehen, das Jahr hat doch gerade erst angefangen? Die eilig dahingaloppierende Zeit in diesem Jahr hat mich von Anfang an misstrauisch gemacht. Seit Silvester nun habe ich – unauffällig, versteht sich – immer mal wieder ein Auge auf den Kalender geworfen, um ihn beim schnellen Vorspulen zu erwischen. Ergebnislos. Bis, ja bis gestern Nacht.

Einmal kurz gegähnt, und es war eine Stunde später. Nochmal ein Gähnen, und es war fünf Uhr früh. So geht das also: Uns erzählen sie irgendein wirres Zeug von den angeblichen Nutzen einer nutzlosen Sommerzeitumstellung und statt einer Stunde nehmen die Grauen Herren dann gleich drei Monate mit. Ich war geschockt. Traumatisiert nahezu.

Dann habe ich mich damit abgefunden, alles andere kostet ja auch nur Zeit.

Aber ich fühle mich verpflichtet, diejenigen unter euch zu informieren, denen dieser Sprung eventuell entgangen ist. Nur kurz zur Info: In den nächsten zweitausendeinhundertdrei Jahren wird die Stunde Sommerzeit vermutlich nicht mehr zurückgenommen, denn durch einen Buchungsfehler wurde der künstlich erzeugte Zeitverlust gesammelt auf das erste Quartal 2008 gelegt.

Shit happens.

# 30. März 2008 um 06:14 PM
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Sonntag, 23. März 2008

Frohe Ostern allerseits

Das Osterfest klopfte bei uns erst vorsichtig an und kam dann doch unerwartet schwungvoll und mit unerwarteten Gästen im Gepäck angerannt - plötzlich saß schon am Karsamstag ein Großteil der Familie bei uns versammelt um einen Kübel Suppe und anschließend frisches Vollkornbrot mit Schinken, Gouda oder Quark. Völlig improvisiert, sogar ohne Nachschlagsoption bei der Suppe ... und vielleicht hat gerade deswegen alles so wunderbar geklappt, war entspannt und schön.

Wenn man mir eine Chance gibt, plane ich jedes Detail (natural born control freak) und früher wäre ich zumindest vorübergehend ziemlich unglücklich darüber gewesen, kein wohl überlegtes Festmahl auffahren zu können - abgestimmt auf den kanadischen Urlauber, die Vorlieben meiner Mutter, festlich genug für die selten gesehene Tante und so weiter. Diesmal hat es mir erstaunlicherweise nicht mal etwas ausgemacht, dass heute niemand ein Mittagessen wollte, nachdem das Frühstück gut und reichlich war - die feine österliche Eisbombe gab es dann eben zum (oder statt) Kuchen.

Zur allgemeinen und zu meiner Entspannung hat beigetragen, dass wir nicht in der Küche gesessen haben. Die ist zwar schön, aber eine improvisierte Tafel für 8 Leute in der Halle ist doch angenehmer, wenn es viel zu kochen, spülen, räumen gibt. Das lassen wir jetzt auch so, bis die Baustelle irgendwann mal ein Wohnzimmer auswirft.

Das Gästezimmer hat seine Einweihung ebenfalls gut überstanden, bis auf ein kleines haariges Detail: Scheinbar ist es inzwischen der bevorzugte Übernachtungsplatz von Kenzo, und der hat natürlich nicht eingesehen, warum er nun draußen bleiben soll. Also durfte er offensichtlich mit rein, hoffentlich gab es keine Verletzten. Gefragt habe ich nicht.

Ich wollte, aber da ging er gerade mit einem Rollschrank samt Inhalt zu Boden und danach geriet es in Vergessenheit.

# 23. März 2008 um 07:37 PM
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Mittwoch, 19. März 2008

Those were the days.

Susi hat diesen Eintrag wieder ausgegraben, den ich längst verdrängt hatte.

Darauf einen Glückskeks, der prompt meint: »Es gibt kein kostenloses Mittagessen - wenn du eine Gaststätte besitzt.«

Äh? Reload und noch einmal: »Wohin du schaust, hängt davon ab, was du willst.«

Stimmt.

# 19. März 2008 um 10:15 AM
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Wanderziele

Es beruhigt mich irgendwie, dass bisher niemand eine Anmerkung dazu hatte, wie ich elegant das Kindchen im Header aus dem Bauch zwischen die Elternfigürchen geworfen habe. Paradebeispiel für sorgfältiges Design (“ist ja nur ein Blog”).

Kommt Zeit, kommt Redesign - ich muss hier nichts verkaufen, also was soll’s.

Die Trolle aus dem Wald gegenüber haben die kleine zarte Babykrabbe gegen ein wesentlich größeres Kind getauscht, das ordentlich mit den Fingernägeln arbeitet, um sich zu artikulieren und seit drei Tagen mit aufgerissenem Schnabel auf mich zukommt, um mich zu verschlingen. Natürlich behaupte ich, dass sie mich einfach nur zurückküssen will. Aber die Wahrheit ist: Wenn ich sie lasse, versucht sie mich zu fressen. Was für ein Glück für mich, dass dieses Mäulchen noch so klein und zahnlos ist.

Der Erzeuger lacht sich scheppelig darüber, aber ihm gelten die eifrigen Schnappversuche ja auch nicht.

Alles ist so, wie es sein sollte und doch fühlt der Frühling sich nach Veränderung an. Wieder Glück gehabt, da zumindest dieses Blog schon den passenden Titel trägt.

# 19. März 2008 um 09:38 AM
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Dienstag, 11. März 2008

Stauraum ist böse.

Während wir noch immer rätseln, wie alles in die kleine vorherige Wohnung passen konnte, was sich gerade auf dem Dachboden und im Keller befindet, füllen sich die 90qm Wohnung und 55qm Baustelle (zusätzlich) wie von Geisterhand. Mit dem schlimmsten aller Raumfüller, versteht sich. Nicht Bücher. Nicht Möbel. Nicht gepackte Kartons und Kisten. Sondern Zeugs.

Zeugs erscheint von selbst. Einmal an Nanunana vorbeigehen oder einen Blick auf die Tchibo-Website werfen, kurz bei Ebay reingeschaut oder einen Einkauf absolviert, schon kollert es die Treppe hoch, schleicht sich durch die Diele und wirft sich unauffällig in eine beliebige Ecke, um dort zu brüten und sich eifrig zu vermehren.

Zeugs appelliert an Beschützer- und Sammlerinstinkte, gibt sich trügerisch als Dekolaune für eine Saison aus oder stellt sich als potenzielles Geschenk vor, bei dem man sofort vergisst, an wen man beim Kauf doch gleich gedacht hat. Am aller-, allerschlimmsten ist Küchenzeugs, das ist hochgradig ansteckend, breitet sich seuchenartig aus und vermittelt immer überzeugend den Eindruck, es würde auch wirklich benutzt werden.

Vieles würde sich gar nicht einschleichen können, wenn wir nicht so viel Stauraum hätten jetzt. Ihn nicht zu nutzen, wie soll man das anstellen? Gehtjagarnicht. Also Zeugs. Man findet sich ab, entrümpelt, findet sich neu ab.

Völlig fassungslos stehe ich allerdings der expandierenden Aussteuer der Infantin gegenüber. Und das ist die Phase vor Playmobil und Lego! Auweia.

Wäre ein Kinderzimmer, das zu einem Drittel aus einem Podest mit komplett versenkbaren Riesenschubladen besteht, sehr ungewöhnlich? :-)

# 11. März 2008 um 02:31 PM
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