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»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«
»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries
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Neun Dinge, die ich täglich trage
Liebe im Herzen
und Sehnsucht
und Pläne
Verantwortung
Kontaktlinsen
vorher und nachher Brille
meine Knirschschiene ins Bad
den ersten Kaffee zum Computer
und abends stets zu viele Gedanken mit ins Bett.
Keine Mundbrüter
In der Süddeutschen ein Buchtipp, den ich eher als Warnung betrachte: “Das Mami Buch”. Gut zu wissen, dass man auch geschminkt zur Entbindung hätte gehen können und allen Damen einen ganz herzlichen Glückwunsch, die keine anderen Sorgen haben. Aber vielleicht muss das so sein, wenn man mit der Autorin im Grunde nicht viel gemeinsam hat. Immerhin ist deren Kind vom Klapperstorch geliefert worden, wie sie sagt. Mir hätte man’s nicht unterschieben können, unseres ist selbstgemacht.
Zehn Dinge auf die ich mich freue
Zu erleben, wie das Kind wächst und lernt und lacht.
Die Fortschritte unserer Dauerbaustelle hier.
Eines Tages die fertige Etage.
Frühling und alles, was er mitbringt.
Sommer, Wald, Wiese, See und dazu Latte Macchiato.
Die Aufträge der nächsten Monate, spannende und gute Sachen.
Die Jahre, die jetzt kommen.
Treffen und Einladungen und Besuche und ... die richtigen Menschen.
Eigene Projekte, endlich mal wieder.
Und immer wieder jeder Moment mit dem Knuffelkind.
Fremdeln
Gestern noch unbefangen mit dem rabenschwarzen Nachbarn und seinem nicht minder dunklen Freund geflirtet, heute großes Geschluchze angesichts eines nicht ganz so vertrauten (aber hellhäutigen wie gewohnt) Gesichts. Da das Kind nicht oft weint und noch seltener verzweifelt schluchzt, war ich ganz gerührt von den kleinen Ärmchen, die sich plötzlich an mir festkrabbelten.
Hätte ich mehr Elternbücher lesen müssen? Wüsste ich dann jetzt, wie lange eine Fremdelphase dauert oder kann man das sowieso nie sagen?
Elf Dinge, ohne die ich nicht leben könnte
Die Wahrheit ist: Man braucht nicht viel zum Überleben. Aber so trist ist das wohl nicht gemeint und die Fragen nach den liebsten Menschen und bevorzugten Lebensmitteln kommen später auch noch separat, also ist das Aufzählen von Personen und Trinkwassersorten hier wohl müßig. Katzen braucht man eh, das weiß ja jeder. Hm.
Sehr ungern verzichten würde ich auf:
1) meinen selbst erschaffenen Arbeitsplatz im Internet
2) mein Subnotebook, meinen Desktopper und DSL, WLAN & Co
3) die guten und schlechten Erfahrungen der letzten Jahre
4) Bücher, DVDs und Kinofilme im (englischen) Original
5) den Wäschetrockner und die Waschmaschine von Miele
6) meine deckenhohe Standuhr aus dem 17. Jahrhundert
7) die Möglichkeiten, sich an diesen Wohnungen gestalterisch auszutoben
8) meine Websites und Blogs
9) öffentliche Verkehrsmittel in unmittelbarer Nähe
10) das Leben in einer Stadt
11) die dreihundert Pampers im Vorratsschrank, sonst müsste ich vor dem Wochenende noch mal raus in die feindliche Supermarktwelt.
Vielleicht auch den Schlecker.de Lieferservice? Oder Ebay als Suchtmittel? Oder Karamelcreme. Halt, das war wieder ein Nahrungsmittel. Ich geh dann mal.