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»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«
»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries
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Tit-for-Tat
Mein Bauch ist rund mit einer seltsamen Beule immer da, wo das Baby gerade seinen Kopf oder inzwischen Popo hat. Kann man eigentlich nicht vorzeigen, so ungleichmäßig. Damit habe ich mich abgefunden, ebenso mit dem unvermeidbaren Pickel mittelnasig und der sofort einsetzenden Verstopfung, wenn ich einmal den Milchzucker vergesse.
Nicht abfinden kann ich mich allerdings damit, dass ich immer noch auf meine Brüste warte.
Man hatte mir versprochen, dass die Dinger sich im Laufe der Schwangerschaft verdoppeln: Ein Erlebnis, das ich gerne gehabt hätte, so ganz ohne Silikon und nur mal so zum Vergleich.
Passiert aber nicht.
OK, die Brustwarzen sind jetzt schwarz mit blutroten Knospen - bestimmt gibt es irgendwo einen Fetisch dafür, aber von dem kann ich nicht groß profitieren und das sieht ja auch kaum einer.
Immer noch fülle ich nur ein C-Körbchen, aber garantiert nicht mehr.
Jetzt versichert man mir, dass nach der Geburt die Milch einschießt und ich mich dann auf diese Größe zurückwünschen werde, aber ich traue der Sache nicht mehr und bin zu bockig, um trotzdem vorsichtshalber zwei Nummern größere BHs zu kaufen wie empfohlen.
Nachher brauche ich die dann doch nicht, und was soll ich dann damit machen? Beim nächsten Schützenfest vom Balkon hissen? Kenzo drin schaukeln lassen? Umhäkeln und Einkaufsbeutel .. ah. Never mind.
Willkommen
Stop and Go Blogging
Allzu groß sollten die Abstände zwischen den Einträgen nicht werden, obwohl hier wirklich ausreichend andere Themen anliegen und Bloggen immer nur mal so dazwischenpasst. Ich verbringe immer noch absurd viel Zeit in Wartezimmern, um am Ende erklärt zu bekommen, dass doch alles in Ordnung ist. Die Baustelle nebenan läuft unter der Bezeichnung Höllenschlund und ich ziehe es in Erwägung, mich fortan von gerösteten Pistazien zu ernähren. Natürlich nicht nur, Abwechslung könnte man ja durch das gelegentliche Einstreuen eines Cheeseburgers erzielen. Geht leider nicht (unter anderem, weil ich das Einkaufen delegiere).
Neulich gelernt: Es gibt Leute, die so sehr an Horoskope glauben, dass sie sich ein früher geborenes Kind wünschen, nur um einem bestimmten Sternzeichen auszuweichen. Für mich ist das ganze Sternzeichenthema von jeher unter scherzhaft und spielerisch gespeichert. Denn zwar würde ich selbst nie dran glauben, trotzdem ist es manchmal lustig und schlimmstenfalls ein Partythema, wer welches Sternzeichen hat und welche Eigenschaften diesem zugeschrieben werden und ich lache ganz bestimmt auch niemanden aus, der sich ernsthaft damit beschäftigt.
Aber wenn man “alles tun würde, um kein Skorpion-Kind zu bekommen”, hört der Spaß dann doch ein bisschen auf, auch wenn es zu einem Drittel (oder weniger?) im Scherz gesagt wurde. Außerdem: Wer sagt denn, dass der tatsächlich stattfindende Geburtstermin dominiert? Vielleicht “gilt” ja auch das Datum, zu dem die Brut tatsächlich schlüpfen würde, wenn alles nach Plan und Termin läuft. Wenn man sich schon ganz offensichtlich gerne aussucht, woran man bei diesem Sternkreiszeichenzeugs glaubt, dann kann ich das doch auch?
Babymädchens Plan-Horoskop sagt heute: »Nur Mut, es ist fast geschafft, die Zeit spielt eindeutig für Sie. Auch wenn Sie sich heute etwas lustlos fühlen, tragen Sie eine große Kraft in sich und werden damit Ihre Ziele bald erreichen.« (Auch wenn woanders für die Stacheligen steht, dass sich ihnen noch in dieser Woche alle Türen öffnen werden, ignoriere ich das jetzt mal. Hier wird dringeblieben, basta.)