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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

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Donnerstag, 31. Oktober 2002

Magie

Zuerst waren es zwei gleich beklebte Kartons mit gleich viel Creme, Lollies und einer Blechdose, einem Weihnachtsteddy und so weiter. Irgendwann zwischen den Wachsmalstiften und den Schulheften muss es dann passiert sein und der eine Schuhkarton wurde weiblich. Und der andere ein Männchen.

# 31. Oktober 2002 um 09:06 PM
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Plus und Minus? Nein, Plus und Plus :-)

Aufkeimendes Desinteresse ist kein Widerspruch in sich. Hihi. Gut zu wissen, dass man nur gewinnen kann. Wichtiger aber und lange nicht so kryptisch:


Das Buch ist da! (Also mein Exemplar natürlich nur bisher und Elses Exemplare in New York - Ihr müsst noch wenige Tage warten, bis man es überall bestellen kann.) Es sieht klasse aus. Das ist richtig fein geworden, ich bin zwar innerlich schon drei Schritte weit weg und mit den nächsten Projekten beschäftigt, aber trotzdem bin ich natürlich auch ganz stolz. Und heute Abend ruhe ich mich aus :-)

# 31. Oktober 2002 um 06:12 PM
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Weihnachten im SKarton II

So sieht das dann aus, wenn die Schuhkartons sich allmählich füllen :-)

Zahnbürste, Zahnpasta, Kaugummi, Traubenzucker, Bonbons, Creme, kleine Dose für Schätze, Henkeltasse aus Edelstahl ... Nun ist noch Platz für Buntstifte und einen kleinen Block .. oder einen Schal oder Spielzeug? Haarspangen? Wir haben einen Jungen und ein Mädchen zwischen 5 und 9 Jahren ausgewählt und uns an die Empfehlungen für den Inhalt gehalten. Den Rest wird Oliver besorgen und zusammenpacken, ich bin schon gespannt.

# 31. Oktober 2002 um 12:04 PM
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Klapse.de proudly presents ...

Jetzt online: ZEITUNG GEMEINSAM

Webversion ehrenamtlich erstellt von Nicole Luck, herzlichen Dank dafür!

# 31. Oktober 2002 um 10:12 AM
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In your wildest dreams

Zeitnot hin oder her, diesen muss ich aufschreiben. Technicolor träumen, und zwar mit einer so »durchgestylten« Handlung, das ist nicht so häufig und hat bestimmt was zu bedeuten. Was, das möchte ich nicht wissen. Glaube ich. Denn dieser Traum, wenn der tief blicken lässt, dann geht es mich wahrscheinlich gar nichts an, wohin :-)

Kulisse: Ein kleines Land oder eine Insel bzw. ein Stückchen Küstenregion mit Bergen und Sandstrand, alles eher grün und warm als antarktisch. Aber das nehme ich nur aufgrund der Abläufe an, bewusst gesehen habe ich die Natur drum herum im Traum nicht, nur als Schema wahrgenommen.

Ein Stückchen in Richtung der Berge (Hügel) ein Dort mit wenigen Einwohnern, gefühlte 180 bis 200 in einfachen Holzhäusern und Hütten. Am Strand, ein paar Hundert Meter entfernt, eine Art Zeltlager: Piraten in der Sommerfrische. Aus einem nicht näher definierten Grund überwinterte oder übersommerte eine Horde Freibeuter am Strand, brachte vermutlich ein im Traum nicht gesehenes Schiff in Schwung für den nächsten Tüv oder wartete günstigere Strömungen ab.

Die Einwohner des Dörfchens sahen sich größtenteils ein kleines bisschen zu ähnlich. So wie in manchen Gegenden im Emsland alle groß, grobknochig, erdbeergraublond und wasser-grauäugig sind und die Familiennase im Vorratspack gekauft haben, so wie auch Kinn und Ohren. So etwa, nur etwas attraktiver irgendwie.

Die Piraten, so peinlich mir das auch ist, sahen aus wie die zusammengetriebenen Reste sämtlicher ehemaligen Boybands des Planeten, nur zum Teil älter und unrasierter und der eine oder andere Dorschgesichtkopp war auch dabei, aber kaum einer war so richtig grausig unattraktiv.

An alle Details eines Traums erinnert man sich ja nicht, aber es muss in diesem Dorf eine Art Besprechung und einen Ratsbeschluss gegeben haben. Drei Dutzend der jungen Damen machten sich, diesem mehr oder weniger bereitwillig folgend, im Auftrag des Dorfes allabendlich auf, um sich unter die »Piraten« zu mengen und den Genpool auf der Insel (es muss dann doch wohl eine Insel gewesen sein) mit neuem Erbmaterial anzureichern. Irgendwie war klar, dass diese Seemänner nur ein paar Wochen dort herumhängen würden und ein schlauer Mensch hatte der Dorfbevölkerung wohl erklärt, was passieren würde, wenn die Inzucht sich noch jahrzehntelang fortsetzen würde und das muss wohl (im Traum) den meisten eingeleuchtet haben und die Dorfmädels litten auch nicht wirklich darunter. Um das mal dezent zusammenzufassen für den Fall, dass sich noch mehr echte Verwandte meinerseits auf diese Site verirren (grmpf).

Bis dahin war es halt so ein wildes Traum-Szenario und dann wäre eigentlich der Moment gekommen, in dem auf einmal alle zusammen in den Korridoren meiner alten Schule rollerskaten oder sich durch die Berge auf den Weg zum Horizont machen, um ein kostbares Gift an einen sicheren Ort zu bringen oder in dem irgendwer auftaucht, der vor 10 Jahren mal drei Häuser weiter gewohnt hat und sich nun mit großer Selbstverständlichkeit als Dolmetscher in die Handlung einbringt oder so.

Statt dessen wurden die ersten der Dorfmädchen schwanger und andere Frauen durften an den Strand (die Piraten waren wohl abgezählt oder so, weiß jetzt nicht mehr, wieso das so logisch schien). Eine erhob aber offiziell Einspruch, sie wollte sich auch weiterhin mit einem eineiigen hochgewachsenen und recht nett gebauten Zwillingspärchen treffen, kein Wunder. Wir zensieren jetzt mal in diesem Traumprotokoll die komplette Sequenz, aus der hervorgegangen wäre, warum und wie diese beiden Herren ihr äh Herz gewonnen hatten und springen direkt zu der Stelle, an der die Dorfältesten sich ohne großen Protest bereit erklärten, dass die Zwillinge bleiben konnten.

Wenn ... ja wenn Sitte und Anstand gewahrt wurden, denn sich ganz offiziell ein Mädel teilen, das hätte langfristig in der Community nur Unruhe gegeben. Sagten sie. Das sahen die Davidoff-Twins dann auch wohl ein. Ab da rutschte der Traum in so einen Bereich, in dem Gegenwart und Zukunft (des dörflichen Lebens) sich ineinanderwischten. Ein hübsches langhaariges blindes Mädchen wurde gefragt, ob sie die zweite Ehefrau der Zwillinge werden wollte. Darüber waren alle froh - die Blinde auch, weil sie sonst nie einen Ehemann bekommen hätte, denn sie konnte ja keinen Haushalt führen. (hä?)

Dann wenige verwischte Bilder und kurze Ansichten einer Doppelhochzeit und der nicht sonderlich unerfreulichen Hochzeitsnacht zu viert. Daran und an eine Menge seltsam banale Szenen aus diesem neu zusammengewürfelten und offensichtlich sehr harmonischem Haushalt erinnere ich mich, an den Rest nur noch so halb. Die Piraten kamen nicht mehr vor. Es ist mir nicht bekannt, ob die Zwillinge noch andere Qualitäten hatten und ob sie ihre Familie/n überhaupt ernähren konnten und wie viele frisch gemixte Kinder im nächsten Frühling geboren wurden.

Ich war auch in diesem Traum anwesend, es war ja meiner, aber ich glaube, ich fühlte und schmeckte und tat »nur« das, was andere (Frauen) jeweils gerade erlebten. Wie der Wind fand ich Einlass und war überall, aber auch schon auf dem Weg zu einem anderen Stückchen Horizont. Und dann wachte ich auf.

# 31. Oktober 2002 um 09:30 AM
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