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« ZEIT-Literatur-Sonderbeilage zur Leipziger Buchmesse 2006 | » Untergegangene Wörter

Zwischen Gott und der See

Aus persönlichen (und durchaus nicht unerfreulichen) Gründen beschäftige ich mich in diesem Jahr mit der Mercatorprojektion. Mit Schwung habe ich mich daher auch auf die Lektüre von Vermeulens Roman über das Leben des Kosmografen Gerhard Mercator gestürzt: Zwischen Gott und der See. Über das Leben und Werk des Gerhard Mercator.

Mercator ist zweifellos eine faszinierende Persönlichkeit. Er lebte in einer Epoche des Umbruchs, der Protestantismus begann gerade zaghaft, in Europa Fuß zu fassen. Erstaunlicherweise fuhr Mercator, der so Bahnbrechendes für die Seefahrt geleistet hat, nie selbst zur See.
Auf jeden Fall bietet sein Leben beste Voraussetzungen für eine lesenswerte Biografie. Dennoch stellt sich das rechte Lesevergnügen nicht ein. Spannend ist das Buch, was die Fakten betrifft. Die erfundene Handlung rund um Mercators Familie wirkt leider viel zu konstruiert und lässt das 16. Jahrhundert nicht wirklich lebendig werden.

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