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Ken Follet: Die Säulen der Erde

imageDie Säulen der Erde
Ken Follett
Erscheinungsdatum: 1990
ISBN: 3785705778

Das Taschenbuch hat über 1150 Seiten, die ich in anderthalb Tagen gelesen habe, denn hätte ich das Buch zwischendurch weggelegt, hätte ich es vermutlich nie wieder angefasst, um die Lektüre zu beenden. Die Geschichte um das miteinander verwobene Schicksal mehrerer Familien ist nicht langweilig, aber auch nicht absolut fesselnd und eine Kürzung um mindestens ein Drittel und das Weglassen diverser langatmig beschriebener Grausamkeiten (Katze steinigen, Hahnenkampf, Bärenkampf, immer wieder Schilderungen von Sadismus und Vergewaltigungen auch dort, wo sie zur Handlung wahrlich nichts beitragen konnten) hätten der Erzählung gut getan.

Im Mittelpunkt der zahlreichen Handlungsstränge steht die Kathedrale von Kingsbridge, auf die sich wohl der Buchtitel “Die Säulen der Erde” beziehen soll. Ein Klostervorsteher will sie erbauen, für den Baumeister Tom ist sie ein Lebenstraum und es gilt neben Naturgewalten noch gegen Intrigen, Folter, Brandstiftung und Plünderei, Rivalen (und Dummheiten innerhalb der eigenen Familie) anzugehen. Follet scheint Sadismus toll zu finden, denn dumme und sadistisch veranlagte Menschen und detaillierte Schilderungen ihrer Taten ziehen sich durch die ganze Geschichte. Liebespaare werden grundsätzlich erst mal durch Kirche und Schicksal getrennt und haben mit wechselndem Erfolg enorme Schwierigkeiten zu überstehen, meist durch Machtspielchen begründet, die sich auch sonst wie ein roter Faden durch jedes Ereignis ziehen. Man erfährt einiges über die Planung einer Kathedrale, Hierarchien an Königshöfen und innerhalb der Kirche, Armut, Hungersnöte, leider aber im Anschluss an den Roman nicht ein einziges Detail darüber, welche Einzelheiten nun historischen Tatsachen entstammen und welche nur Ausschmückungen sind.

Das Buch ist zwar gut geschrieben und man möchte dann schon noch wissen, wie die Geschichte weitergeht, wenn man einmal angefangen hat. Es ist aber auch ein elend dicker Brocken Buch, in dem außer einer Menge detailliert geschilderter Intrigen und Grausamkeiten nicht wirklich viel passiert und man sollte schon ein Fan von diesen Historienschinken sein, um es wirklich zu genießen.

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Kommentare:

 

Ich lese solche Bücher sehr gerne, und ich muss sagen gerade diese ganzen Sachen wie Hahnenkampf und und und gehören nunmal dazu, ich finde sie verstärken nur den Eindruck, wie schwer und auch düster diese Zeit der Menschheit war. Ich habe dieses Buch mit Begeisterung gelesen, und konnte es an Freunde weiterempfehlen, die ebenfalls begesitert waren, wenngleich sie Ihres Zeichens nicht Fans von Historischen Romanen sind.
Ich finde nicht umsonst wird das Buch bei Umfragen zu einem der besten Bücher aller Zeiten gewählt.

Ich kann jedem Empfehlen dieses Buch zu lesen, für Leute denen Historische Romane gefallen ist es ein MUSS. 

Timo am 01/02 um 07:39 PM
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Ich liebe Romane, die im Mittelalter spielen und aus diesem Grund habe ich dieses Buch gekauft.
Es stimmt zwar, dass dieses Buch, aufgrund der Gewalt und Ungerechtigkeit nicht für Kinder unter 9 Jahren geeignet ist, aber im Mittelalter waren die Zeiten nicht gerade Rosamunde Pilcher und diese Epoche ist nicht gerade selten Zeuge von Gewalttaten gewesen. Diese “langatmigen Gewaltten” geben einem erst Einblick in die damalige Zeit.
Außerdem, wem dieser “Historienschinken” zu “elend dick” ist, der soll einfach seine Zeitung lesen und vor dem Fernseher vergammeln.

Ich persönlich würde, wenn ich mehr Zeit hätte, den ganzen Tag an diesem Buch lesen.
Es ist eine schön geschilderte Geschichte, die man nach Lesebeginn am liebsten verschlingen möchte.

Markus am 02/04 um 07:36 AM
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Selten, daß mich ein Buch dermaßen in seinem Bann gezogen hat. Ich fühle mit, mit Tom, Phillip, Alfred, Ellen usw.
Ich habe das Gefühl dabei zu sein.
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen der aus seinem Alltag entfliehen will.

Hannes am 02/17 um 08:37 PM
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Also ich muss Hannes recht geben…
Durchaus lesenswert, auch wenn’s wirklich ein Schinken ist - ich hab’s auf Englisch gelesen…
Obwohl ich nie gedacht hätte, dass mich der Bau einer Kathedrale fesseln würde habe ich Seite nach Seite verschlungen und hätte am Ende nochmal 1000 Seiten gepackt ;o)
Nach dem Buch hab ich (fast) alles von Ken Follet gekauft, was ich kriegen konnte…..

LG und von der Dicke nicht abschrecken lassen - man kann’s ja im Urlaub lesen ;o))

LG

Eveline am 05/03 um 07:16 PM
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Auch ich kann nur Gutes über den Roman sagen.Ich finde auch klasse, wie authentisch die damalige Atmosphäre beschrieben wird.Dieses Buch hat mir gezeigt,dass Romane, die im Mittelalter spielen, meiner Meinung nach einfach die Besten sind!!!Und die Dicke des Buches, naja da kann man drüber hinwegsehen,denn man ist nur begeistert!!!

Christina am 06/01 um 07:01 PM
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Ich war richtig traurig, als ich das Buch fertig hatte. Ich muss aber zugeben, dass ich irgendwann im letzten Kapitel nachgucken musste, ob meine Lieblinge denn nun überleben. Also Aliena, Jack und Philip. ;)

Freddy am 07/12 um 07:49 PM
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