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Friedrich Ani: Süden und der Straßenbahntrinker

Friedrich Ani: Süden und der Straßenbahntrinker
Friedrich Ani: Süden und der Straßenbahntrinker

Inhalt: Tabor Süden hat Urlaub, baut Überstunden ab und tut nichts, außer sich gelegentlich mit Sonja Feyerabend zu verabreden. Doch dann wird er überraschend ins Dezernat 11 gerufen: Dort nervt ein Mann alle Kommissare, und sie werden ihn nicht mehr los. Jeremias Holzapfel kam auf die Vermisstenstelle, um mitzuteilen, er sei wieder da. Kurios daran ist nur: Niemand hat ihn als vermisst gemeldet! Und so nimmt sich Süden diesem seltsamen Rückkehrer an - und tritt mit ihm eine Reise in eine schmerzhafte Vergangenheit an…

Sondereinband - 206 Seiten - Vlggr. Droemer Weltbild
Erscheinungsdatum: 2002
ISBN: 3426620685

Meinung zum Buch: Leider habe ich den ersten Band nicht zuerst gelesen. Ein Fehler? Die Begeisterungsstürme ob dieser Serie kann ich nicht so recht teilen. Klar ist Kommissar Süden ein ziemlich eigenwilliger Vertreter seines Standes, aber es fiel mir doch schwer, mir die Szenerie vorzustellen, mich ihn ihn hineinzuversetzen und seine Sicht der Dinge zu verstehen. Der Band ist relativ dünn, so bleiben viele Beschreibungen auf der Strecke, die es vielleicht für einige Leser braucht, die sich nicht so gut in München auskennen - und zudem blieb bei mir streckenweise die Spannung des Lesens auf der Strecke. Vielfach war mir einfach nicht klar, wo soll es hingehen mit dem Fall? Wo ist der Mord? Wo das Motiv? Gegen Ende wird das Geschen doch noch spannender. Doch alles in allem kann ich offensichtlich die Euphorie um diese Serie nicht teilen.

[Nicole, 07.08.2002]

  melody am 01.01.2004 | Krimi & Thriller | (0) Trackbacks
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