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Buchblogger.de

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Außergewöhnlicher Buchtipp: Von Minsk nach Manhatten

Von Minsk nach Manhattan (Bestellmöglichkeit), hier gibt es dann noch mehr Infos zum Buch. Besonders beeindruckend die Hausfrau, die 50 Jahre lang durchgehend alles aufschrieb, was sie tat.

via »DieJulia«

  melody | 12.04.2006 | » Webfundstücke | (0) TBs | Feedback (0)

Mitmach-Spiel: Die freitäglichen Fünf

Die freitäglichen Fünf: Leserumfrage:

1) Lieber den Film zum Buch oder das Buch zum Film?
2) Welche Literatur bevorzugst du?
3) Gibt es ein oder mehre Bücher, die du so häufig gelesen hast, daß du sie einahe auswendig kennst?
4) Welches Buch war für dich de größte Enttäuschung?
5) und welches die schönste Leseerfahrung?

  melody | 09.04.2006 | » Webfundstücke | (0) TBs | Feedback (0)

Ohje: Kochbücher mal anders

Das war es nicht, wonach ich gesucht und was ich trotzdem gefunden hatte: CookBook.

  melody | 09.04.2006 | » Webfundstücke | (0) TBs | Feedback (0)

Some things never change

»Was für ein Angriff! Jules Barbey d’Aurevilly, einer der französischen Großkritiker des 19. Jahrhunderts, schreibt in einem 1873 erschienenen Essay, dass der allseits vergötterte deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe nichts weiter als ein «ambitionierter Tausendsassa» gewesen sei. Goethe habe über wenig Geist und Heiterkeit verfügt.«
Die NetZeitung berichtet über historische Schmähungen.

Wer schon mal einem eitlen Blogger mehr oder auch weniger versehentlich aufs Schlipschen trat (»Er war ein Stachel in seinem Fleisch« - »Wie das bei romantischen Emphatikern so üblich ist, führte diese Abweisung zu glühendem Hass.«), erkennt man eventuell oder auch nicht gewisse Verhaltensweisen wieder. Muss man aber nicht. Man kann den Artikel auch einfach so lesen.

  melody | 07.04.2006 | » Webfundstücke | (1) TBs | Feedback (0)

Berlin: Workshops Online-Vermarktung für Bildjournalisten und Vermarktung über die eigene Website

Seminar-Info

Zitat: »Der Markt ist nicht unverrückbar, er wird täglich neu verteilt”. Die Erkenntnis des Schweizers Fleischfabrikanten Kurt
Brugger (*1935) gilt auch für Journalisten - und der größte Marktplatz ist das Internet. Das Medienmagazin “Berliner Journalisten” bietet ein Workshop-Special zu diesem Thema.

Teil I richtet sich an Bildjournalisten. Der Dozent beleuchtet Chancen und Risiken des Onlinemarketings über Bildportal,
Autorenserver oder Agentur. Die Teilnehmer erhalten außerdem Informationen, welche technischen und Software-Lösungen sich
anbieten.

Im Teil II dreht sich alles um die eigene Website und wie sie optimal als Marketinginstrument genutzt werden kann. Der Dozent
vermittelt, wie Inhalte kompetent transportiert und im Internet gefunden werden. Er zeigt, wie man im Google-Ranking gut platziert
wird und was Logfiles über die Qualität des Internetangebots aussagen.«

Termine und mehr im Blog von Berliner-Journalisten.com

  melody | 07.04.2006 | » Beruf: Autor/Texter | (0) TBs | Feedback (0)

Literatur-Rätselei

Auf die Bezeichnung »Klein-Bloggersdorf« könnte ich gut verzichten, trotzdem verweise ich im Buchblogger natürlich gerne auf Martina Kauschs Blog-Literaturrätsel und hoffe, das ist dann auch in ihrem Sinne :-)

Beschreibung: »Ich stelle einen kleinen Text-Ausschnitt aus einem Buch hier ein, und Ihr müsst erraten, wie das Buch heißt bzw. wer es geschrieben hat. Dabei kann es sich um aktuelle oder ältere Literatur handeln. Jeder Wettbewerb wird 14 Tage laufen. In dieser Zeit habt Ihr bestimmt ausreichend Gelegenheit, zu überlegen, wer der Schriftsteller ist, den ich suche, bzw. wie das Buch heißt, aus dem ich zitiert habe.

Ach ja, die Gewinne, die wollt Ihr ja sicher auch wissen. Hier gibt es nichts Materielles zu gewinnen. Aber die ersten zwei Personen, die mir den Titel oder den Autor/ Schriftsteller nennen können, bekommen bei mir Gastautorenrechte für diesen Weblog. Das bedeutet, dass Ihr unter Eurem Bloggernamen hier Eure Texte publizieren dürft und könnt.«

Viel Erfolg!

  melody | 07.04.2006 | » Webfundstücke | (0) TBs | Feedback (3)

Vom Künstlernetz zum Verlag

»Seit zwei Jahren entstehen im Verlag KOOKbooks im hessischen Idstein liebevoll gestaltete Bücher. 13 Bände sind bereits erschienen, sechs Reihen begründet: Prosa, Lyrik, Essays, Kinder-, Kunst- und Hörbuch. Eben fast alles, nur keine Kochbücher. «
Buchhandel-News auf Goethe.de

via http://www.texttreff.de Liste
als Tipp von Carmen Winter, http://www.carmenwinter.de

  melody | 05.04.2006 | » Webfundstücke | (0) TBs | Feedback (0)

Zeitschrift für Lyrik und Bild: Dulzinea

»Dulzinea vereint moderne (jetztzeitige) lyrische Textarten und Malerei. Die Heftausgaben erscheint in einem Abstand von ca. 6 bis 8 Monaten. Der Aufbau der Publikationen formuliert sich anthologisch. Die Themenschwerpunkte der Zeitschriften gliedern sich in drei Bereiche: kritische Texte, bildhafte Themen, moderne Liebeslyrik (Liebesgedichte und liebeslyrische Textbearbeitungen), die Textschwerpunkte wechseln mit den Heftausgaben. Die Autoren der Zeitschriften stammen überwiegend aus Deutschland und Österreich. Die Auflage der Zeitschrift liegt aktuell zwischen 700 und 1X00 Exemplaren.«
http://www.dulzinea.de

Link-Tipp von der Chronistin, danke sehr!

  melody | 05.04.2006 | » Webfundstücke | (0) TBs | Feedback (0)

The Muse Apprentice Guild

»The Muse Apprentice Guild is an International Literary Review with co-editors/liaisons in over 45 countries and hundreds of thousands of readers worldwide. We represent writers in all genres with an emphasis on work that defies categorization. The online and print world is rife with hegemonic and bland writing, or pretentious and derivative pap. The MAG stands apart from this myopia, publishing writers who dare to resist categorization, who not only have talent but are willing to apply that talent in an independent direction. The MAG is not so much a literary review as a literary festival, presenting the work of the most imaginative and innovative writers from all over the world.«
The Muse Apprentice Guild

  melody | 05.04.2006 | » Webfundstücke | (0) TBs | Feedback (0)

Normseite als Frühstücksbrett und Autorenkalender

Zitat aus dem aktuellen Uschtrin-Newsletter: »Am 15. August erscheint in meinem Verlag der neue AUTORENKALENDER 2007 des 42erAutoren e.V. (Preis: 8,95 Euro). Das ist ja noch lange hin!? Richtig.
Und dennoch: Der frühe Vogel fängt den Wurm! In diesem Fall: Wer früh bestellt, erhält gratis 1 Frühstücksbrettchen, Motiv „Die Normseite“. - Warum? Um die Druckauflage möglichst realistisch einschätzen zu können. Denn gedruckt wird das gute Stück schon im Juli. Da ist es gut zu wissen, ob 2.000, 5.000 oder gar 10.000 Autorinnen und Autoren sich diesen überaus nützlichen und mit viel Liebe und Sorgfalt zusammengestellten Kalender zulegen möchten.«

Lustige Idee, das Normseiten-Frühstücksbrett.

Informationen und Bestellmöglichkeit unter:
http://www.uschtrin.de/autorenkalender.html
http://www.uschtrin.de/brettchen.html

  melody | 03.04.2006 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (0)

Der Buchblogger wächst ...

Die Liste der Autoren muss ich noch schöner aufräumen. Auch wenn es nicht so aussieht, Männer wären als Autoren hier ebenfalls willkommen :-)

  melody | 02.04.2006 | » Zum Buchblogger | (0) TBs | Feedback (0)

Clare Clark: Der Vermesser

Clare Clark: Der Vermesser, Hoffmann & Campe, August 2005
Das Buch stinkt:-). Besser: Im Buch stinkts gewaltig: Die Historikerin Clare Clark lässt uns in eine völlig neuen Geruchswelt schnuppern - nämlich die der Kloaken, der Abwasserkanäle Londons vor der großen Sanierung durch den Ingenieur Joseph Bazalgette. Clarks Held, der Vermesser William May, treibt sich dort mit Vorliebe herum, ebenso wie ein Rattenfänger namens Tom und andere, die mehr zu verbergen haben. 

William May kehrt traumatisiert als Kriegsveteran aus dem Krim-Krieg zurück. Er beginnt als Vermesser für das Großprojekt von Bazalgette zu arbeiten. Das gesamte Abwassersystem Londons ist am Zusammenbrechen, schon dreimal hat die Cholera in der britischen Metropole gewütet. Das Abwasser verseucht die ganze Stadt. Die Themse ist eine riesige stinkende, giftige Kloake. Bazalgette erhält nach einem katastrophalen Sommer, der als The Great Stink in die Geschichte eingehen wird, endlich die notwendigen Gelder zur Sanierung des Systems - und May bekommt eine Aufgabe. Er soll das geeignete Material für die Ziegel recherchieren, um die geplanten riesigen neuen Kanäle zu bauen. May arbeitet zielsicher und zuverlässig. Gleichzeitig flüchtet er immer öfter in die stinkenden Kanäle, um sich mit einem Messer wieder und wieder selbst zu verletzen - das Trauma des Krieges lässt ihn nicht los.

Als in den Kanälen ein brutaler Mord geschieht, gerät er durch sein zerstörerisches Verhalten, aber vor allem aufgrund einer hinterlistigen Intrige unter Verdacht und wird erst in eine Irrenanstalt, später auf ein Gefängnisschiff gebracht.  Der Galgen scheint ihm sicher. Jeder, selbst seine Frau, glaubt, dass er der Mörder ist. Es ist fast zu spät, bis er das Ausmaß dieser Intrige versteht und den wahren Mörder erkennt. Jetzt heißt es, jemand von seiner Unschuld zu überzeugen, der ihm helfen wird…

Clarks Vermesser sollte als Roman, nicht als Krimi gelesen werden. Ein Roman über einen Mann, den die Schatten der Vergangenheit, das Töten müssen im Krieg, nicht los lassen.  Ein Roman über London im 19. Jahrhundert, über die Armut und den Mut der “kleinen Leute”, alles für ihr Überleben zu tun. 

Mir hat das Setting, also die Geschichte um das ambitionierte Projekt Bazalgettes sehr gefallen. Schließlich ist der Mann in die Geschichte eingegangen, weil er die sanitären Anlagen einer Großstadt vor dem Überlaufen gerettet hat:-). Clark lässt uns sehr eindrücklich am “Great Stink” teilhaben - und nicht nur einmal kräuselte sich angewidert meine Nase, weil sich die Gerüche Londons in meinem Kopf ausbreiteten…
Fazit: Lesen - und einmal in Berlin oder Wien die Unterwelten erkunden - spannend (und keine Tortur mehr für die Nasen!)

Paralleluniversum

»Ja, sind Sie denn als Bibliothek nicht gegen so etwas versichert?«
medinfo.netbib.de

  melody | 01.04.2006 | » Webfundstücke | (0) TBs | Feedback (0)

Wer zuletzt lacht, lebt noch - Ein Berlin-Krimi von Petra A. Bauer

„Wer kann töten Mann und malen lustige Gesicht in Blutt?“
Das fragt sich nicht nur die Putzfrau, die die Leiche des Schauspielers Christoph Bruckner fand und den Smiley entdeckte, den der Mörder in die Blutlache geschmiert hatte.
Auch der liebenswert-frechen Kommissarin Robina Bernhardt und ihrem neu zugeteilten Partner Holger Schultze-Diepersdorf, gibt der Fall Rätsel auf. Die Ermittlungen führen mit einem Filmteam quer durch den Ostteil Berlins und fördern so manche Überraschung zutage – so auch eine zweite Smiley-Leiche …

Leseprobe:

Robina umrundete die Absperrung. Nun konnte sie das Gesicht des Toten erkennen -und wollte nicht glauben, was sie da sah.
„Ist der Tote… ist er schon identifiziert worden?“, fragte sie einen Kollegen von der Spurensicherung.
„Kennen Sie den nicht? Das ist doch dieser Schauspieler. Christoph Bruckner.“
„Klar kenne ich den. Ich habe nur gehofft, ich hätte mich geirrt.“ Desillusioniert schlurfte sie zu Schultze-Diepersdorf zurück, der noch immer um Fassung rang.
„Das war mein Lieblingsschauspieler“, sagte sie. „Christoph Bruckner.“
Schultze-Diepersdorf schien nur mäßig beeindruckt: „Ach, der. Hat der nicht in Förster ohne Revier mitgespielt?“
Robina grunzte: „So was würde ich mir nie im Leben ansehen! Nein, er hat zum Beispiel Gelernt ist gelernt gemacht. Auch den einen oder anderen Tatort. Und dann hatte er eine größere Rolle in dieser Serie - wie hieß die gleich? Ach, ja: Spreepolizei. Schauen Sie sich ihn halt an. Aber latschen Sie die Spuren nicht kaputt.“

Robina seufzte. Sie hatte Bruckner nicht nur als Schauspieler geschätzt, sie hatte ihn auch persönlich gekannt. Oder zumindest so etwas in der Art von „persönlich“. Bruckner hatte sie vor Jahren versehentlich auf der Friedrichstraße umgerannt, sich hinterher zig Mal erkundigt, ob ihr auch nichts passiert sei und sie dann kurz entschlossen ins Kulturkaufhaus Dussmann auf einen Kaffee eingeladen. Dort hatte er ihr ein ganz entzückendes Autogramm geschrieben. Sie hatte ihn sogar noch einmal bei der Preview eines Kinofilms getroffen, und er hatte sich tatsächlich an sie erinnert. Und nun lag er aufgespießt vor ihr.

Zögernd ging Schultze-Diepersdorf ebenfalls um die Absperrung herum, riskierte eine Zehntelsekunde lang einen Blick auf Bruckner und trat den Rückzug an.
Wieso haben sie die Pfeife ausgerechnet mir zugeteilt, dachte Robina. Seufzend wandte sie sich einem Polizeibeamten zu: „Wer hat den Toten eigentlich gefunden?“
„Eine der Putzfrauen. Sie sitzt da vorne.“
„Ich gehe gleich zu ihr. Weiß man schon, was dieser Smiley zu bedeuten hat?“
„Mit Verlaub, ich denke, das ist Ihr Job“, sagte der Polizist bestimmt, aber freundlich.
„Es hätte ja nur sein können, dass jemand eine Idee dazu hatte. Oder etwas gefunden hat, das uns weiterhilft. Ich brauche Infos.“ Robina riss die Hände in einer dramatischen Geste in die Luft. „Cretino!“, grunzte sie und hoffte, dass der Beamte kein Italienisch verstand.

Die Spurensicherung hatte auch keine Vorstellung davon, was es mit dem Smiley auf sich haben könnte, also schnappte Robina sich Schultze-Diepersdorf und ging durch die Stellwände der Peuker-Ausstellung hindurch auf die Kirchenbank zu, auf der die Putzfrau saß.

„Guten Tag, mein Name ist Robina Bernhardt von der Mordkommission.“ Mit einem möglichst gewinnenden Lächeln hielt sie der verstörten Putzfrau ihren roten Dienstausweis vor die Nase. „Das ist mein Kollege Schultze. Wir haben ein paar Fragen an Sie.“
„Schultze-Diepersdorf.“
„Bitte?“ Robina drehte sich irritiert zu ihm um.
„Mein Name ist Schultze-Diepersdorf. So viel Zeit muss sein. Vor allem, wenn wir jemanden verhören.“
Als wäre ihm klar geworden, dass er sich zu weit vorgewagt hatte, rückte er die Brille mehrmals auf seiner Nase hin und her.
„Jetzt hören Sie mir mal zu, Schultze.“ Robina dehnte den Namen und baute sich vor ihm auf, was für unbeteiligte Beobachter lustig aussehen musste, weil sie kleiner war als er. „Wir verhören hier niemanden, wir befragen. Und ich lass mich im Dienst von niemandem belehren, ist das klar?“ Robinas Geduld war am Ende. Und das, wo sie noch nicht einmal seit einer Stunde einen Fall gemeinsam bearbeiteten. Das konnte ja heiter werden, dachte sie und wandte sich wieder der Putzfrau zu.

„Also, Sie haben den Toten gefunden. Wann war das?“
„Muss gewese sein kurz nach finf. Schicht fängt an um finf Uhr finfzehn, aber ich hab Schlissel, bin immer frieher da.“
„Ist Ihnen etwas Ungewöhnliches aufgefallen?“
„Tier war offen. Nicht abgeslossen. Das war noch nie. Bin rein, hab gerufen Hallo, aber kein Antwort. Dann ich Licht anmachen und sehen Mann auf Gitter. Ieberall Blutt!“ Die Frau schlug die Hände vor das Gesicht, und Robina legte ihr die Hand auf die Schulter. „Beruhigen Sie sich. Das wäre für jeden ein Schreck.“
„Ja, Schreck, große Schreck! Und wer kann töten Mann und malen lustige Gesicht in Blutt?“
„Das wüssten wir auch gerne.“ Robina streichelte noch einmal über die Schulter der Frau und blickte missmutig auf Schultze-Diepersdorf, der wie eine Salzsäule neben ihr stand.
„Für welche Firma putzen Sie doch gleich?“ Robina war sich nicht sicher, ob sie die Frage schon gestellt hatte.
„Firma heißt Sauberwisch. Ulkige Name aber nette Chef. Wir sind zu dritt hier in Kirche, aber andere beide Fraue krank. Komme morgen wieder oder iebermorgen. Muss ich schaffen Arbeit allein bis dahin.“
„Geht das denn?“
„Ist viel, dauert lange, aber ist in Ordnung.“
„Wissen Sie, wer noch einen Schlüssel für diese Tür hat?“ Robina deutete den Gang hinunter zum Eingang.
„Nein, weiß niech. Ich habbe Schlissel von Chef. Chef sehr nett. Weiß, dass ich gut umgehe mit Schlissel.“
„Danke. Mein Kollege wird noch Ihre Personalien aufnehmen. Damit wir uns bei Ihnen melden können, wenn wir noch eine Frage haben. Und falls Ihnen noch etwas einfallen sollte, rufen Sie mich an.“ Sie reichte der Frau ihre Karte. „Auch wenn es Ihnen nicht wichtig vorkommt“, setzte sie hinzu.

Sie ließ die beiden stehen, ging zurück zum Tatort und hockte sich vor die Blutlache, neben der sie der Smiley angrinste. Was willst du uns sagen? murmelte sie leise. Was geht in einem Menschen vor, der einen Mann umbringt und dann ein Grinsegesicht ins Blut malt? Das ist doch völlig krank. Peng, du bist tot, haha.
~~~

Langeweile kennt sie nicht, die Autorin Petra A. Bauer aus Berlin. Die quirlige Blondine, die als writingwoman.de durchs Netz geistert, findet auch neben der Aufzucht ihrer vier Kinder noch genügend Zeit zum Schreiben.
War sie anfangs vor allem mit Familienthemen und Kindergeschichten in Magazinen und im Hörfunk vertreten, bildete 2004 „Mama im Job“, ein Ratgeber für berufstätige Mütter, den Auftakt zu ihrer Autorenkarriere. Kinder und Jugendbücher für Coppenrath und Langenscheidt folgten, aber auch das genügte ihr noch nicht. Zur diesjährigen Leipziger Buchmesse erschien ihr Berlin-Krimi „Wer zuletzt lacht, lebt noch“ um die Ermittlerin Robina Bernhardt, die es mit einem seltsamen Killer zu tun bekommt: Nach der Tat zeichnet er Smileys in die Blutlachen seiner Opfer.
Der Mitteldeutsche Verlag (mdv) startet damit die Krimireihe „Tatort Ost“.


www.writingwoman.de
www.wer-zuletzt-lacht-lebt-noch.de
www.mitteldeutscherverlag.de

  Petra A. Bauer | 30.03.2006 | » Lesestoff | (0) TBs | Feedback (0)

Stanislaw Lem ist tot.

Danke für die Robotermärchen, die Sterntagebücher, Solaris, die Mondnacht und viele mehr ... und einen guten Flug.

  melody | 27.03.2006 | » Webfundstücke | (0) TBs | Feedback (0)

Seite 5 von 25 Seiten insgesamt: « Erste  <  3 4 5 6 7 >  Letzte »

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Frisch im Blog:

Was ich nachts um 3 Uhr ins Smartphone tippe
Wünsch dir was (Geschichten vom Fee)
Von Arschlöchern lernen
Der vierte Wunsch

 

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