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Kategorie: » Unterhaltung

Die erste Kritikerin

Damals, vor zehn Jahren oder so, als ich einen kleinen Roman veröffentlicht habe, war jede Kritik für mich natürlich sehr spannend. Gerade die ersten nahm ich sehr ernst, und es dauerte eine ganze Weile, bis ich den Neidmechanismus begriff, der manchen ambitionierten Kollegen gepackt hatte. So nannte ein Bekannter meinen Roman ein »Büchlein«, als er mir dazu gratulierte, und eine Dame unterstellte mir private Beziehungen, die zur Veröffentlichung geführt hätten (was ja heute manche gar nicht mehr als Schande sehen, wie es scheint).

Besonders schlimm traf mich in der ersten Woche ein vernichtender Kommentar einer Onlinerin, die sich als erfahrene Userin ausgab und das ganze Buch als Dreck bezeichnete. Ich verstand nicht, wieso man so unsachlich sein musste, konnte aber aufgrund der Anonymität der Leserin nicht nachfragen, warum sie so aggressiv reagierte.

Jetzt, fast 10 Jahre später, las ich denselben sehr ausgefallenen Nickname ganz zufällig in einem Blog und folgte einem Link. Aufgrund eines Beitrags über ein Buch (von mir) konnte ich sie auch sofort identifizieren. Was soll ich sagen?

Sie schreibt das mieseste und schlecht gelaunteste Blog, das ich je gesehen habe. Alles in ihrer Welt ist Scheiße, jeder ist dumm, nur sie hat Recht und alle anderen sind minderwertig. Nicht nur ein paar Einträge lang, sondern tatsächlich Jahr um Jahr um Jahr. Es ist total erbärmlich. Noch nie habe ich ein Blog von einem so negativen und mies gelaunten Menschen gelesen, wenn der Autor denn über 16 Jahre alt ist.

Herrlich. Je mehr von dem unqualifizierten und miesen Gemecker ich gelesen habe, desto befreiter fühlte ich mich.

Denn diese damals so heftig einschlagende Kritik ... war sehr offensichtlich die Bytes nicht wert, die dafür durch die Leitung geflossen sind. Die “Kritikerin” ist einfach eine dumme Kuh, das ist alles.

Auch so kann eine nette Erfahrung also aussehen.

  melody | 10.06.2006 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (2)

Diese drolligen Möchtegern-Autoren

Es läuft ja meistens so: Ich treffe Leute, die dann auch immer schon mal ein Buch schreiben wollten. Und denken, ich stünde mit den Verlagsleitern ganz Deutschlands auf Du und Du.

Im speziellen Fall: Mein Süßer, Jurist, hat einen Freund, auch Jurist. Den habe ich letztens kennengelernt. Und nach einer Weile, es war bisher um Verkehrsunfälle, Gerichtsstände und andere aufregende Dinge gegangen, da fragt er:
“Du bist doch im Verlagsbereich tätig, oder?”
“Ja, das kann man so sagen”, antworte ich.
“Dann hast du ja bestimmt einen guten Draht zu den Verantwortlichen, oder?”
Mir schwant schon etwas.
“Ich habe da einen Roman, noch nicht geschrieben, aber das ist nur eine Formsache ((‘ha, ha, ha’, Anm. d. Verf.)). Was ich brauche, ist Zeit und Ruhe. Das heißt: Geld.”
“Soso.”
“Ja, und da dachte ich, du könntest mal den Verlagen von mir erzählen, von einem aufsehenerregenden Romanprojekt-”
“Aha, worum soll es denn da gehen?”, unterbreche ich ihn.
“Das weiß ich noch nicht, aber wenn ich mal wirklich Zeit und Geld hätte, dann würde mir garantiert eine unglaublich tolle Idee kommen. Also, von diesem Verlag, am besten Fischer, denn die haben ja Thomas Mann verlegt, da bräuchte ich natürlich einen Vorschuss, um ungestört arbeiten zu können. Aber dann würde ich denen auch einen Bestseller liefern ...”
“Oh ja, darauf hat Fischer nur gewartet. Ein unbekannter Anwalt, ohne Idee und Geld. Ich ruf da gleich morgen mal an. Darf es zur Not auch Hoffmann und Campe sein?”
“Ach nee, dann lieber Suhrkamp.”

Da überlegt man sich doch, einen eigenen Verlag zu gründen, denn ein so vielversprechendes Romanprojekt darf eine gewitzte Geschäftsfrau nicht der Konkurrenz überlassen!!
Na, möchte sich jemand an der Finanzierung dieses Jahrhundertbestsellers beteiligen?

  Stephanie Esser | 08.06.2006 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (1)

Normseite als Frühstücksbrett und Autorenkalender

Zitat aus dem aktuellen Uschtrin-Newsletter: »Am 15. August erscheint in meinem Verlag der neue AUTORENKALENDER 2007 des 42erAutoren e.V. (Preis: 8,95 Euro). Das ist ja noch lange hin!? Richtig.
Und dennoch: Der frühe Vogel fängt den Wurm! In diesem Fall: Wer früh bestellt, erhält gratis 1 Frühstücksbrettchen, Motiv „Die Normseite“. - Warum? Um die Druckauflage möglichst realistisch einschätzen zu können. Denn gedruckt wird das gute Stück schon im Juli. Da ist es gut zu wissen, ob 2.000, 5.000 oder gar 10.000 Autorinnen und Autoren sich diesen überaus nützlichen und mit viel Liebe und Sorgfalt zusammengestellten Kalender zulegen möchten.«

Lustige Idee, das Normseiten-Frühstücksbrett.

Informationen und Bestellmöglichkeit unter:
http://www.uschtrin.de/autorenkalender.html
http://www.uschtrin.de/brettchen.html

  melody | 03.04.2006 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (0)

Reisen für Literaturbegeisterte

25 literarische Wochenendprogramme in ganz Deutschland: Auf http://www.salve-cultura.de können Literaturinteressierte Reiseprogramme auswählen und den Katalog online bestellen.

Die Pressemitteilung erklärt: Der Katalog ist in fünf Themenbereiche untergliedert darunter „Denkanstöße“ mit der Reise „Steppenwolf, eine Hesse-Wochenende“ in die wunderschöne Fachwerkstadt Calw, wo das faszinierende Werk Hermann Hesses noch lebendig ist. Die Programme beinhalten einen umfangreichen Querschnitt durch die deutsche Literaturlandschaft: von Klassikern wie Goethe, Schiller und Novalis bis zu anregender Gegenwartsliteratur. Die Reise „Grenzgänge“ befasst sich mit der Literatur des geteilten Deutschland und stellt bekannte und weniger bekannte Werke der ost- und westdeutschen Literatur vor. Themenreisen wie das Wochenendprogramm „Literarische Gartenträume“ in den Wörlitzer Park und das unentdeckte Gartenareal Oranienbaum runden das Programm ab.

In den Gesprächsrunden werden Bücher und Texte vorgestellt, gemeinsam gelesen, besprochen und damit das Erlebte vertieft.

  melody | 16.02.2006 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (0)

Wie ich einmal an einem Autoren-Workshop teilnahm

Lange ist es her, da nahm ich an einem Autoren-Workshop teil, zu dem man mich eingeladen hatte. So was passiert, nehme ich an. Ich habe trotz mehrerer Nachfragen auch nie wirklich begriffen, was sie eigentlich von mir erwartet haben, aber ich machte (damals) einfach mit. Es war ein Workshop-Wochenende in einem schlecht geheizten Hotel und es gab zu wenig Trinkwasser und seltsamen Tee. Man musste es auch als eingeladener Gast bezahlen. Papier sollte man selbst mitbringen, Stifte auch.

Wir redeten, dann wurde geschrieben, dann wurde geredet. Es war alles sehr ernst und hat einen großen Eindruck auf mich gemacht.

Katja zum Beispiel verfasste konsequent diese Art von Kurzgeschichten, in der Wimpern sehr kurz oder mindestens strohig waren und die Menschen nicht nur bemerkenswerte Individuen, sondern ausgesprochen verschroben-originell. Hunde gab es nur in alt, halbblind und mottenzerfressen, Frauen benahmen sich merk- bis fragwürdig und Männer spuckten oder pissten oder Schlimmeres, obwohl es gerade gar nicht passte. Man hatte immer das Gefühl, genau so eine Geschichte schon mal gelesen zu haben, ohne zu wissen wo. Beiläufiger Geschlechtsverkehr kam auch oft vor, doch der zog sich eigentlich durch alle präsentierten Werke.

Momentaufnahmen aus der verächtlichen Beobachterperspektive. Kunst, das hätte dort niemand anzuzweifeln gewagt. Am Ende murmelten stets einige der Zuhörer anerkennend und sagten, sie hätten auch mal einen gekannt, der so einen Anorak hatte oder so einen Hund.

Nicht alle reagierten wie wohlwollende Konsumenten. Manche begannen auch sofort damit, den Text zu töten und die zerrupften Stücke rundherum auf den Tisch zu tackern, so dass man die Handlung vergaß und trübe auf einzelne Sätze starrte, die sich vorher irgendwie in eine Geschichte eingefügt hatten, die aus mehr Beschreibungen als Handlung bestand. Sehr anstrengend. Ich sagte nicht so viel an diesem Wochenende. Dietmar wälzte sich besonders gerne über fremde Texte, man konnte ihm bei den letzten fünf Sätzen schon ansehen, dass er innerlich Anlauf nahm. Man merkte, dass es sich um den letzten Abschnitt handelte, weil Katja dann eilig, aber mit tieferer Stimme las und den Text so enden ließ, als würden sich drei einzelne Punkte am Blatt entlang verlaufen. Auch wenn dort eigentlich ein Ausrufezeichen stand.

Dietmar sah sich selbst irgendwo zwischen Heiner Müller und Bukowski - eine Sichtweise, die außer Dorothea wahrscheinlich kaum jemand teilte, obwohl seine Texte sich ganz viel mit Bukowski und Heiner Müller beschäftigten und damit, wie es ihnen gehen würde, wenn sie in einer Altherren-WG hausen und sehr viel trinken würden. Man hatte immer das Gefühl, genau solche Texte mit genau solchen Gestalten schon irgendwo gelesen zu haben, nur wo? Dorothea wiederum stickte Haikus unten auf ihr T-Shirt und stopfte dann das Bündchen in die Hose, so dass ich immer wieder lange nachdenken musste, wie der letzte Teil wohl ausging.

Es war nicht ihr eigenes Haiku, sie hatte es irgendwo abgeschrieben. Dorothea gehörte meiner Vermutung nach zu Dietmars Handgepäck und ich glaubte, dass sie irgendwann als Frau eines Teilzeitpoeten kleine Dietmars großziehen und behausfrauen würde. Sticken konnte sie gut.

Jetzt, wo ich es aufschreibe, bin ich eigentlich erstaunt darüber, dass man in den Medien noch immer nichts von Dietmar gehört hat. Er hat schließlich oft genug erwähnt, dass für den Durchbruch nur noch Pressearbeit fehlen würde, und daran kann es ja wohl nicht wirklich gescheitert sein.

Die Namen der anderen weiß ich nicht mehr. Der mit den fettigen Haaren schrieb über Wurstwaren: Wie er als Pubertierender sein Geschlechtsteil zwischen grobe Mettwürste gepresst hätte und wie seine erotische Beziehung dann endete, als er feststellte, dass sein Erlebnis anregender wurde ohne Pelle, aber die Wurst nicht wirklich frischer. Er erntete genau die amüsierten und Verlegenheitslacher, auf die sein Text zielte und sah trotzdem nicht zufrieden aus. Einen ähnlichen Text hatte ich schon mal gelesen, aber mir fiel nicht mehr ein, wo das gewesen war. Das dünne rothaarige Mädchen las und schrieb über jemanden mit braunen Augen und sah sehr blass aus dabei und ziemlich ehrgeizig.

Als ich drankam, konnte ich meinen Text nicht vorlesen. Ich hatte darüber geschrieben, wie der Autoren-Workshop doch dieser violetten Pustel an Dietmars linker äußerer Nasenwand glich. Wie man diesen starken Drang verspürte, einfach rüberzugehen und sie gewaltsam auszupressen, damit verhärteter Talg und glibbernder Eiter ihr anschwellendes Gefängnis verlassen und ihrer Wege gehen konnten, wobei sie nichts als einen mit Blut und Blutplasma gefüllten Krater mit eventuell noch einem Härchen in der Mitte zurücklassen würden. Der sich bis zum nächsten Tag wieder gefüllt haben würde, beim zweiten Anlauf aber viel besser auszudrücken sein würde, der Eiter viel weniger explosiv und ohne gefestigten Talgstrang darunter, der sich erst noch einen Weg durch das entzündete Gewebe bahnen musste.

Das wäre dann zwar immer noch ein entzündeter Pickel, aber schon wesentlich kleiner mit Heilung und Normalität in Aussicht. Vielleicht musste man noch nachsehen, ob irgendwo in der Umkrustung einzelne Härchen wuchsen. Die musste man dann ausrupfen, damit die Pustel sich nicht sofort erneuerte. So weit war ich in meiner Beschreibung des Autoren-Workshops gekommen, als ich begriff, dass ich das nicht vorlesen konnte.

Es sei denn, ich würde wirklich sehr viel über Literatur und Bedeutsamkeiten und die Wichtigkeit von Workshops für Autoren reden wollen mit mehreren sehr beleidigten Menschen. Das wollte ich aber nicht.

Wie gesagt, das hat alles einen großen Eindruck auf mich gemacht: Nie vorher wusste ich so genau, was ich alles nicht will.

  melody | 25.01.2006 | » Unterhaltung | (2) TBs | Feedback (2)

Live von der Buchmesse: Texttreff Messe-Blog

[url=http://www.texttreff.de]http://www.texttreff.de[/url] ist ein Netzwerk für Frauen die ... genau. War jetzt vermutlich nicht ganz so schwierig zu erraten. Wo viele Autorinnen sind, tummeln sich natürlich auch einige auf der Buchmesse, und wer Zeit findet, bloggt zwischendurch hier:
http://www.texttreff.de/messe

  melody | 20.10.2005 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (0)

Anna Karenina (ähm. eher nicht)

anna
You’re Anna Karenina of Anna Karenina by Leo
Tolstoy!


Which Classic Female Literary Character Are you?
brought to you by Quizilla

via Ari

  melody | 25.08.2005 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (0)

Andreas Eschbach schreibt PERRY RHODAN

Mit dem Roman »Die Rückkehr«, der mit der Bandnummer 2295 an die Verkaufsstellen kommt, kehrt Eschbach für einen weiteren Gastroman zur SF-Serie zurück. Diesmal ist Perry Rhodan selbst einer der tragenden Helden des Romans.

(Fiel mir ins Auge, weil ich mit einem Perry Rhodan Autoren im selben Haus lebe, wenn mich nicht alles täuscht und ich die Bücherstapel und gerahmten Dinge richtig interpretiert habe. Ich muss doch mal fragen.)

[url=http://www.perryrhodan.de]http://www.perryrhodan.de[/url]

  melody | 05.08.2005 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (0)

Operationen an offenen Herzen

Die Chronistin bloggt über den Bachmannpreis, ich suche mir den Sender raus und gleich der erste Protagonist, über den vorgelesen wird, heißt Leander und ich möchte sofort wieder abschalten und mir ein Buch suchen, in dem die Leute Peter heißen und Jürgen und sich nicht so in ihrer eigenen Existenz wälzen, bis selbst Vorlesen darüber im gar nicht positiven Sinne schmerzhaft ist.

Texte, in denen Männer Leander heißen, wird garantiert jemand gut finden. Die Dame hätte ich also schon mal voll verpasst und jetzt zerpflückt jemand das schichtweise errichtete Atemlose und das brünette Mädel raucht nervös. Guck ich da jetzt weiter zu?

Wenn ich groß bin, möchte ich den Menschen heiraten, der als Dekoration für diese Vorleserei übergroße Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Bretter ausgewählt hat. Großartig.

  melody | 23.06.2005 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (13)

Literaturstöckchen (wtf?)

Wenn man die Stöckchen jetzt also schon per Mail bekommt, dann werde ich den Stab von Jens mal annehmen und die Staffel weiterführen:

Welches Buch hat es aus deiner Sicht verdient auswendig gelernt zu werden?
Verdient keins. Aber

ich würde mir wünschen, dass so manches Handbuch wenigstens gelesen werden muss.

Leidest du mit den Charakteren im Buch?
Manchmal. Wenn ich ein ‘Frauenbuch’ gelesen habe (war nicht so oft), dann konnte es allerdings eher passieren, dass ich mich über eine Hauptperson aufgeregt habe.

Was hast du als letztes Buch gekauft?
Modetorten ohne Backen für jemanden, deren Ofen gerade den Geist aufgegeben hat. Davor einen Stapel Bücher von Remarque, weil mein Vater die suchte und davor The Time Traveler’s Wife (liegt auf dem Lesestapel)

Das letzte Buch, was du gelesen hast?
Girlfriend No. 44.

Welches Buch liest du gerade?
Überlege ich mir gerade.

Welches Buch hast Du mehr als 2 Mal gelesen?
The Snow Queen von Joan D. Vinge, Winter’s Tale von Mark Helprin, Snow Crash von Neal Stephenson, Harriet the Spy von Louise Fitzhugh, Traumschlange von Vonda N. McIntyre, einige von Erica Jong und noch sicher 20 bis 30 mehr, die ich jetzt ... genau.

Fünf Bücher, die du auf einer einsamen Insel zurücklassen würdest.
Wenn ich auf einer einsamen Insel etwas ZURÜCKLASSEN würde, dann mal ganz sicher ein Schlauchboot, 500L Wasser in 10-Liter-Behältern, ein Funkgerät und einen Stromgenerator sowie einen Jahresvorrat wasserdicht verpackte Bundeswehrkekse. Letzteres aus reiner Gehässigkeit, Bahlsen Butterkekse täten es vermutlich auch.

Lautete die Frage allerdings, welche Bücher ich mitnehmen würde, so weiß ich es nicht. Fünf vom Ungelesen-Stapel, denke ich. Stephenson sollte dabei sein, Tad Williams, wenn alle Potters als ein Buch gelten würden, vielleicht sogar die (bis jetzt konnte ich mich nicht so recht überwinden).


Wenn man Dich 3 Wochen in eine Mönchszelle in Klausur stecken würde, und Du darfst nur 3 Bücher mitnehmen, welche drei Titel würdest Du wählen?
“Tonsuren selbstgemacht” oder “Warum vorehelicher Sex sehr zeitsparend sein kann”? Ich glaube, die Klausurfrage ist zu nah an der Inselfrage. Mitnehmen würde ich Laptop und UMTs-Karte.


Welche Kinderbücher magst du?
Harriet the Spy ist großartig. Die Welle ist sehr wichtig. Die Chroniken von Narnia, diese fantastischen Lesetage als Kind werde ich nie vergessen.
Ansonsten bin ich da natürlich nicht so im Thema. Wenn Katzen lesen würden ... alles außer Disney, sonst bekämen sie nur die falschen Schönheitsideale eingebläut (ich sag nur: Kimba. Aristocats.)

Das muss so reichen. Man soll diese ‘Stöckchen’ (?) wohl weitergeben, und ich werfe es daher in Richtung Muh-Muh.net, Arianamania und Elsa Laska. Ich sag’s gleich: Keiner muss :-) und jeder darf, wenn also jemand die Lust verspürt, jetzt auch zu stöckeln: Bitte sehr!

  melody | 14.06.2005 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (0)

Was tun mit ungeliebten Büchern

Was tun? Fragt Zirbellina und ich schlage das 1.000 Seiten Projekt von Oliver Gassner vor.

Großentrümpelung steht mir auch noch bevor in diesem Jahr, ich gebe meine Rumpelbücher meist auf einen ‘wohltätigen’ Flohmarkt als Spende. Aber eins nach dem anderen. Zuerst muss ich aufhören, ständig neue Bücher zu kaufen, bis der Stapel ungelesener ein wenig abgetragen wurde.

Update von Oliver, der mit zu vielen Links im SPAM-Filter landete:

»Oh, danke für den Hinweis ;)

Wobei aktuell das ‘wegverkaufen’ fast Prio hätte, denn es wird hier langsam voll. Ich werf hier mal meinen Textbaustein ab:

Basisinfo zum Projekt
Aktueller Status des Projekts
Benefizshop bei Amazon.de
Benefizshop bei Booklooker.de«

;-)

  melody | 23.03.2005 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (1)

les_bar Diskussionsforum über Bücher

»les_bar ist ein von Bamberger Studenten organisiertes Projekt, das es sich zum Ziel gesetzt hat, Literatur nicht nur an der Uni zu interpretieren, sondern einfach einmal “drüber zu reden”.

Dabei ist es wichtig, dass auch, aber nicht nur Germanisten zu unseren Veranstaltungen kommen. les_bar steht jedem offen, der eine Meinung oder eine Frage zu einem Buch hat - oder einfach ein paar gute Lese-Empfehlungen sucht.

Die Veranstaltung lebt davon, dass Menschen mit verschiedenen Hintergründen ihre Meinung über ein Buch äußern. Deshalb sind uns alle willkommen, die gerne lesen. Jeder, der ein Buch gelesen hat, bildet sich eine Meinung zu dem Werk. Und es ist völlig egal, wie alt oder jung oder wie weise oder unerfahren er sein mag: bei les_bar zählt jede Meinung gleich viel.«

lesbar.privat.t-online.de: Literatur-Diskussionsforum von Bamberger Studierenden der Germanistik

(via Emily Mühlfeld per Mail mit der Bitte um Verlinkung und Verbreitung, die ich hiermit an die Buchblogger-Leser weitergebe.)

  melody | 08.02.2005 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (0)

Leseprobe von Susan Heat

Michael H. Ragwitz fragte vor ein paar Tagen in den Kommentaren des Buchblogger.de »...mich würde mal interessieren, wie ihr in diesem Zusammenhang die Werke von Susan Heat, alias Gaby Wenk, einschätzt.«

Susan Heat hat den Eintrag gefunden und kommentiert und ich habe sie jetzt einfach mal um eine Leseprobe gebeten: Hier steht eine Leseprobe aus dem Buch: „Ahnen gesucht ... Engel gefunden”.

  melody | 05.02.2005 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (3)

Gastblogger

Das hätte ich fast vergessen: dieser Eintrag ist von Thomas Jungbluth. Der Buchblogger ist (ähnlich wie [url=http://www.kuechenzeilen.de]http://www.kuechenzeilen.de)[/url] durchaus offen für Mitblogger, sie sollten nur ein konkretes Anliegen haben :-)

Rezensionen zum Beispiel. Oder eine Buchtournee. Oder: Einen Autoren als Gastblogger zum Interview, wie es auf Editorialnotes.de morgen der Fall ist.

  melody | 24.01.2005 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (0)

Buchseitenversteigerung bei Ebay

Da ersteigert jemand die Belegung einer Buchseite für rund 400 Euro. Dafür hätte er sich auch ein eigenes Book on Demand leisten können, mit ein paar Seiten mehr und eigener ISBN ...

Der Verlag zahlt bei diesem Experiment sicher nicht drauf, und auch als Marketing-Gag ist die Sache nicht schlecht. Aber ich bezweifele, dass dieses Buch sich dann gut verkauft. Wer will denn das lesen, außer denen, die drinstehen?

  melody | 19.01.2005 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (0)

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Frauen und andere KatzenFrauen und andere Katzen.

Kurzgeschichten, Märchen und erotische Erzählungen.

Taschenbuch mit Geschichten, die auf katzenfrau.de veröffentlicht wurden. (6,60 Euro - 104 Seiten, erschienen im Juni 2000, online bestellen)

 

Frisch im Blog:

 

Notizgeblogged:

 


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