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Kategorie: » Technique

Wie schreibt man ein Buch?

Wie lernt man “das Schreiben”? Diese Frage wird oft gestellt. Die Antwort - nämlich dass neben Ausdrucksfähigkeit und guten Ideen auch sehr viel Disziplin dazu gehört, ebenso wie Übung, Übung und Übung - gefällt nicht allen. Was aber nichts ändert.

Häufige Fragen und die Antworten:

  • Wie schreibt man also ein Buch?
    Am besten mit einem Computer - alles andere wäre nicht zeitgemäss. Ernsthaft: Neben einer Idee für den Inhalt und einer zumindest groben Vorstellung des Handlungsablaufs braucht man vor allem Disziplin, hochdosiert. Wer ernsthaft schreiben will, plant sich das in den Tagesablauf ebenso ein wie (andere?) geschäftliche Erledigungen.
  • Wie veröffentlicht man ein Buch?
    Als Book on Demand oder über einen Verlag. Letzteres mit Hilfe eines Literaturagenten oder nach exzellenter Vorarbeit (ausgefeiltes knackiges Exposé an den richtigen Ansprechpartner im Lektorat senden und dabei den richtigen Verlag, das richtige Verlagsprogramm und eine große Portion Glück wählen).
  • Warum hast du ein Buch (dein erstes Buch) geschrieben?
    Die Frage ist ernst gemeint, oder? Sie kam jedenfalls anfangs immer wieder vor. Antwort: Weil ich es konnte. Weil ich es wollte. Weil ich wissen wollte, wie das ist.
  • Wie hast du für deinen ersten Roman einen Verlag gefunden?
    Ich habe das ausgedruckte Manuskript (in einer anständigen Lesemappe), ein Exposé und ein Anschreiben an fünf Verlage geschickt und zwei bekundeten fast umgehend Interesse. Den ersten Vertrag, der mich erreichte, habe ich dann unterschrieben.
  • Was verdient man an Büchern?
    «Ruhm und Ehre», aber meistens nur relativ wenig Geld. Es sei denn, man lanciert einen Bestseller (jetzt weiß ich doch gleich wieder, was ich nach der Ablage als Nächstes erledigen wollte ...)
  • Wie wird man Schriftsteller, wie wird man Autor, hast du einen Tipp für mich?
    Kauf dir das Handbuch für Autorinnen und Autoren von Uschtrin, das ist eine fantastische Einstiegshilfe und du wirst dort die meisten deiner Fragen professionell beantwortet finden. Im BuchBlogger gibt es eine Liste mit weiteren Buchtipps rund um das Schreiben.
  • Wie macht man ein Book on Demand?
    Meinen Erfahrungsbericht dazu findest du im Buchblogger.  Ansonsten gibt es viele Informationen auf der Webseite von BoD, dem zur Zeit wohl bekanntesten deutschen Anbieter. 
  • Hast du für deine Kurzgeschichtensammlung keinen Verlag gefunden, oder warum hast du ein BoD gemacht?
    Ich habe es nie versucht. Erstens habe ich Besseres mit meiner Zeit anzufangen, als mit einer lose gemischten Textsammlung Verlage abzuklappern, und zweitens ging es mir vor allem um die technischen Aspekte (ich bin Technik-Autorin, die eigenständige Aufbereitung der Druckdaten war für mich besonders interessant).
  melody | 26.01.2006 | » Technique | | Feedback (0)

Drehbücher schreiben

Mit dem Drehbuch fängt alles an: »Über kaum einen Bereich aus der Film- und Fernsehwelt ist so wenig bekannt wie über das Drehbuch. Und kaum ein Berufsstand führt ein so großes Schattendasein in den Medien und in der Filmindustrie wie der Drehbuchautor.

Die Zuschauer, die Filmkritik und sogar viele Filmschaffende sehen oft im Regisseur den Urheber des Films. Doch ob es nun die spannende Handlung ist, der geistreiche Dialog oder die überraschende Wende am Filmschluss - das alles wurde lange vorher von einem Drehbuchautor erdacht und zu Papier gebracht. «

http://www.br-online.de/kultur-szene/thema/drehbuch/

  melody | 30.01.2005 | » Technique | (0) TBs | Feedback (0)

50 strategische Tipps für Autoren

Diese Übersetzung von »50 Strategies For Making Yourself Work« von Jerry Oltion verdanken wir Andreas und der Erlaubnis des Autors. Copyright Jerry Oltion.

50 strategische Tipps für Autoren

  • Setzen Sie sich ein Tagespensum an Geschriebenem. Aber ein realistisches. Sie sollen damit niemandem etwas beweisen, sondern nur sich selbst ein Ziel setzen, eins das sie auch jeden Tag erreichen können. Wenn Sie mehr schaffen ist das wunderbar, aber das einzige, was Sie schaffen müssen ist Ihr Pensum zu erreichen. Der Haken an der Geschichte: Was über Ihr Pensum hinausgeht, wird nicht dem nächsten tag angerechnet.
  • Setzen Sie sich ein Pensum wie viele Stunden Sie pro Tag arbeiten. Hier gilt das Gleiche wie beim Tagespensum an Geschriebenem: Bleiben Sie realistisch.
  • Schreiben Sie eine Geschichte oder ein Kapitel pro Woche.
  • Versprechen Sie Ihrer/Ihrem Liebsten/m einen ständigen Nachschub an Gutenacht-Geschichten.
  • Zahlen Sie sich selbst einen Stundenlohn für die Zeit, in der Sie arbeiten. Erlauben Sie sich keine Freizeitaktivitäten (Kino, Essen gehen, etc.) bis Sie diese mit dem Geld, das Sie durchs Schreiben verdient haben bezahlen können.
  • Lassen Sie sich von jemand Anderem bezahlen. Als Bezahlung für eine fertige Geschichte eignet sich vieles: Sie werden bekocht, jemand kauft für Sie Süßigkeiten oder Ihre bessere Hälfte macht diese sexy Sache mit dem Schokoladensirup.
  • Hören Sie Musik während Sie schreiben. Legen Sie zwei oder drei CDS in den CD-Player und hauen Sie in die Tasten bis die CDs durch sind. Gehen Sie mit, genießen Sie die Musik. Das ist kein Krach im Hintergrund, so klingt es, wenn Sie arbeiten.
  • Entspannen Sie sich. Erlauben Sie sich die Freiheit zu schreiben, wenn Sie der Drang dazu überkommt und lassen Sie es bleiben, wenn Sie sich nicht danach fühlen. So stellen sich alle ein Schriftstellerleben vor, oder? Also genießen Sie es!
  • Verstecken Sie Ihre Armbanduhr in der Schublade. (Damit ist gemeint, dass Sie Ihre Abhängigkeit von der Uhr verringern sollen. Lassen Sie Ihren inneren Tagesrhythmus entscheiden, wann es Zeit ist zu schreiben und wann nicht.
  • Stellen Sie eine Eieruhr auf eine kurze Zeitspanne (15 Minuten oder so) und hauen Sie in die Tasten bis das Klingeln ertönt - komme was wolle. Dann machen Sie dasselbe noch mal. Erlauben Sie sich nur aufzustehen, um die Eieruhr neu zu aktivieren. Das wird Sie lange genug an der Tastatur halten, bis der erste Impuls der Arbeitsvermeidung verschwindet - und Sie werden feststellen, dass Sie weiter schreiben wollen, wenn die Zeit vorbei ist.
  • Planen Sie Ihren Tag und planen Sie zuerst die Zeit, in der Sie schreiben werden. Damit ist nicht gemeint, dass Sie zu Beginn des Tages schreiben sollen, aber Sie sollen diese Zeit mit Priorität 1 behandeln. Planen Sie alles: Baden, essen, schlafen, telefonieren (zumindest diejenigen, bei denen Sie der Anrufer sind), mit dem Hund Gassi gehen, kurz: Alles. Und wenn etwas nicht auf Ihrem Plan steht, lassen Sie es bleiben. Planen Sie es für den nächsten Tag ein.
  • Bilden Sie ein Unterstützung/Mecker-Netzwerk mit anderen Autoren auf.
  • Erstellen Sie ein Diagramm mit Ihren Stunden/Seiten und vergleichen Sie es mit anderen Autoren. Hängen Sie sich diesen Vergleich auf, sodass Sie in sehen können, wenn Sie schreiben. Hängen Sie ihn auch da auf, wo Sie ihn sehen können, wenn Sie nicht schreiben.
  • Fordern Sie andere Schreiber zu einem Wettschreiben heraus. Eine Geschichte pro Woche. Der Verlierer zahlt ein Essen (oder was auch immer).
  • Erzeugen Sie Ideen für Geschichten mechanisch. Würfeln Sie und schnappen Sie sich Charaktere und Settings von einer Liste. Werfen Sie ein Lexikon die Treppen runter und schreiben Sie über das, was am Ende aufgeschlagen vor Ihnen liegt. Werfen Sie Dart-Pfeile auf die Bücher in Ihrem Bücherregal und schreiben Sie eine Hommage über das Buch, das sie getroffen haben. Ziel ist es Ideen als Stolperstein zu sehen. Ideen gibt es wie Sand am Meer, sobald Sie gelernt haben sie zu finden. Wandeln Sie sich vom Konsumenten zum Lieferanten.
  • Wenn Sie an einer Idee sitzen und schließlich denken, Sie können ihr gerecht werden, legen Sie los. Gleich! Wer weiß, vielleicht werden Sie morgen von einem Bus überfahren? Auch wenn das wahrscheinlich nicht passieren wird, werden Sie die Leidenschaft für die Geschichte verlieren, wenn Sie nachdenken bis Sie glauben gut genug dafür zu sein. Schreiben Sie sofort! Schreiben Sie so schnell wie möglich all Ihre guten Ideen, sobald Sie da sind. Sorgen Sie sich nicht darum mehr davon zu bekommen. Ideen kommen schneller und schneller, je mehr Sie schreiben. Bevor Sie sich umsehen können, werden Sie andere Leute anbetteln sie zu nehmen; wie der Schrebergärtner mit seinen Zucchinis.
  • Machen Sie eine Outline. Planen Sie alles, was Sie schreiben wollen, Szene für Szene, bis zum Ende. Recherchieren Sie während Sie die Outline erstellen. So werden Sie, wenn Sie mit der eigentlichen Geschichte beginnen, bereits alles darüber wissen. Sie “leben” in dieser Welt. Mit einer detaillierten Outline besteht das eigentliche Schreiben der Geschichte nur noch aus dem Aussuchen der richtigen Worte um das zu Beschreiben, was Sie ohnehin vorhatten zu erzählen. Sie können sich auf den Stil konzentrieren und den Plot Plot sein lassen, da sie diesen Part schon erledigt haben.
  • Erstellen Sie keine Outline. Planen Sie überhaupt nicht. Erliegen Sie der Verlockung des leeren Blattes. Vertrauen Sie Ihren Instinkten und tauchen Sie in die Geschichte ein. Und schauen Sie nicht zurück bis Sie fertig sind.
  • Speichern Sie Ihre Schreiberfolge und überarbeiten Sie sie täglich (Erfolgreich geschrieben nicht erfolgreich verkauft. Darauf haben sie ohnehin keinen Einfluss). Sie täglich zu überarbeiten wird Ihnen helfen sich auf jede einzelne Arbeit zu konzentrieren und was Sie in diesem Moment tun können um diese Arbeit voranzutreiben.
  • Lassen Sie Ihren Fernseher sechs Monate lang ausgeschaltet. Das wird schwer, aber es ist eine der besten Möglichkeiten den Schwerpunkt mehr auf das Schreiben zu lenken. Sie können Ihre Abhängigkeit davon durch Ihren Widerstand brechen. Wenn Sie sich nicht vorstellen können Ihre Lieblingssendung ausfallen lassen zu können, um zu schreiben (oder wenn Sie mehr an das Fernsehprogramm als an Ihr Schreibpensum glauben) sollten Sie Ihren Fernseher sechs Monate aus dem Haus verbannen. Aber egal welche Möglichkeit Sie in Betracht ziehen: Sechs Monate sind Minimum. Verabschieden Sie sich vom Fernseher. Was ist Ihnen wichtiger: Schreiben oder Fernsehen? Finden Sie es heraus.
  • Schalten Sie das Radio aus, wenn Talksendungen kommen. Es gilt das Gleiche wie beim Fernsehen: Wenn es Ihnen wichtiger ist als schreiben, lassen sie es bleiben. Wenn Sie meinen Sie bräuchten Radio als Hintergrundgeräusch, nehmen Sie etwas, was das sprachliche Zentrum Ihres Gehirns weniger beansprucht als Talksendungen. Sie sind zum Schreiben an der Tastatur, nicht zum hören.
  • Löschen Sie sämtliche Spiele von Ihrem Computer. Das ist fast so wesentlich wie Ihre Abhängigkeit von Fernsehen und Radio zu brechen. Die Idee dieser Vorschläge ist, die Zeit, die Sie für unproduktive Dinge vergeuden, zu verringern Wenn Sie zur Entspannung am Computer spielen, installieren sie den Kram auf einen Rechner in einem anderen Teil des Hauses. Und spielen Sie nur außerhalb Ihrer Schreibzeiten.
  • Gleiches gilt für E-Mail und surfen im Web. Gehen Sie erst ins Web, wenn Sie ihr tägliches Schreibpensum erledigt haben. Wenn Sie wirklich internetsüchtig sind, machen Sie es sich zur Regel nur eine E-Mail nach jedem Absatz zu lesen. Absätze, die weniger als 50 Worten beinhalten zählen nicht. Damit ist nicht gemeint kurze Absätze zusammen zu zählen bis sie 50 Worte ergeben. Damit ist nicht gemeint Absätze mit weniger als 50 Worten überhaupt zu zählen. Schreiben Sie, bis Sie einen Absatz mit mindestens 50 Worten haben. Was, wenn Sie gerade in einem langen Dialog hängen? Schreiben Sie weiter (Und wenn dieses “E-Mail als Belohnung”-System für Sie funktioniert, melden Sie sich bei einer gut besuchten Newsgroup an!)
  • Belohnen Sie sich selbst für Erfolg. Nehmen Sie eine Belohnung für die es sich lohnt hart zu arbeiten.
  • Lesen Sie ein Buch pro Tag (als Inspiration)
  • Sie sollten immer fünf (oder zehn oder wie viel auch immer) Manuskripte in der Post haben, aber nur so viele wie Sie auch bewältigen können.
  • Nutzen Sie jede freie Minute um etwas zu schreiben - auch wenn es nur ein Satz ist. Eine extreme Variante: Planen Sie gar keine Schreibzeiten ein. Nutzen Sie nur die freien Momente Ihres Tages, aber dann alle.
  • Tragen Sie immer einen Notizblock oder ein Diktiergerät bei sich. Nehmen Sie dort neue Ideen und aktuelle Texte Ihrer Geschichten auf. Das ist Ihr externes Gedächtnis. Die Idee hierbei st, dass Sie immer ans Schreiben denken, egal was Sie gerade tun.
  • Arbeiten Sie an mehreren Projekten gleichzeitig. Wechseln Sie zu einem anderen Projekt, wenn Sie bei einem anderen nicht weiterkommen.
  • Gemeinsame Sache machen. Man ist weniger nachlässig, wenn sich andere auf einem verlassen.
  • Ändern Sie Ihre “Schreibweisen”: Wenn Sie normalerweise am Computer arbeiten benutzen Sie eine Zeitlang Stift und Papier. Wenn Sie normalerweise Science Fiction schreiben, schreiben Sie Fantasy. Wechseln Sie die Spur.
  • Wechseln Sie die Umgebung. Verändern Sie Ihr Büro, schreiben Sie in der Bücherei oder in einem Cafe.
  • Bleiben Sie ständig aktiv. Fangen Sie sofort ein neues Projekt an, bevor Sie die müden Muskeln nach einem beendeten Projekt ausruhen.
  • Nicht denken, sondern schreiben. Schreiben und überarbeiten unbedingt trennen. Sorgen Sie sich nicht um schwerfällige Absätze, die können Sie später noch ändern. Wenn Sie auf Papier schreiben, streichen Sie absichtlich ein paar Zeilen und schreiben Sie wieder auf. So müssen Sie sich keine Gedanken über das Aussehen machen. Es ist schon verkritzelt.
  • Korrigieren Sie schon während des Schreibens. Das funktioniert bei manchen, bei anderen nicht. Wenn Sie spüren, dass Sie frisch Geschriebenes zu kritisch angehen, lassen Sie es bleiben und schreiben Sie einfach drauf los. Manche Menschen entwickeln dabei eine Dynamik, die sie am Ende dessen, was sie bisher geschrieben haben in neue Bereiche katapultiert.
  • Schreiben Sie eine Stunde pro Stunde in der Sie gelesen haben.
  • Verbringen Sie täglich eine Stunde in einer Bücherei um nach neuen Ideen zu recherchieren.
  • Überarbeiten Sie pro Tag eine Geschichte (Funktioniert am Besten, wenn Sie viele unverkaufte Geschichten herum liegen haben).
  • Geben Sie Ihrer Kreativität Starthilfe. Starten Sie Ihren Schreibtag mit einem langen Spaziergang in schöner Umgebung, Gartenarbeit oder etwas anderem, dass Ihre Geister weckt und Ihr Gehirn anspringen lässt.
  • Finden Sie heraus, wann Sie am besten schreiben können.
  • Pflastern Sie Ihr Arbeitszimmer mit Playboy-Postern (oder was auch immer es schafft, Sie in diesem Raum zu bannen).
  • Bewerten Sie alles in Ihrem Leben nach der Bedürfnispyramide nach Maslow. Luft steht ganz oben. Nahrung und Unterkunft folgen dichtauf. Was kommt dann? Sex, Geld? Wo kann man da Schreiben noch unterpacken? Versuchen Sie es ein bisschen hoch zu stufen. Schreiben Sie jetzt, atmen können Sie immer noch.
  • Geben Sie sich selbst ab und an frei. Die meisten Menschen haben ein freies Wochenende. Das sollten Sie auch haben. Dazu aber eins: Tage an denen Sie schreiben sollten, es aber nicht getan haben, zählen nicht als freie Tage. Nur als schreibfrei geplante Tage zählen. Somit gilt: Sie haben Ihre freien Tage, also nutzen Sie den Rest zum arbeiten.
  • Suchen Sie sich ein Hobby. Viele Autoren begannen mit dem Schreiben als Hobby, aber jetzt ist es ein Full-Time Job. Das ist wunderbar, hinterlässt aber eine Lücke in deren Leben, welches das Hobby bisher ausfüllte. Finden Sie etwas anderes um diese Lücke zu füllen. Sie werden feststellen, wie sehr sie so etwas vermisst haben. Um Genauer zu werden: Sie werden das Schreiben nicht mehr verfluchen, nicht als Hobby gedient zu haben, sondern Sie werden es lieben für das lieben, was es ist.
  • Machen Sie Schreiben zum Hobby. Nicht jeder muss zum Full-Time Schreiber werden. Wenn Sie nicht wollen (oder können) machen Sie Schreiben wieder zu dem Zeitvertreib, dass es war.
  • Werden Sie käuflich. Schreiben Sie alles, wofür Sie Geld bekommen, aber schreiben Sie trotzdem so gut Sie können! Liefern Sie eine gute Arbeit ab, auch wenn Sie die Thematik kein bisschen interessiert. Sie üben dabei zwei Dinge: Schreiben auf Zuruf und besser schreiben.
  • Bauen Sie Rituale in Ihre Schreibarbeit ein. Beginnen Sie ein Ritual vor dem Schreiben und beenden Sie es nach Ihrer Arbeit. Die Idee dahinter ist, das Schreiben in ein weitaus größeres Gesamtbild einzubetten. Hier einige Beispiele für “Rituale”: Die Katze raus lassen, Tee machen, Fische füttern, Musik auflegen, Kerze anzünden, schreiben, E-Mail checken, kochen, Abwasch machen. Klingt gar nicht mehr so ominös, wenn man es zwischen den ganzen anderen Sachen versteckt, oder?
  • Zünden Sie eine Kerze an. Eine große, eine dicke Kerze. Scheiben Sie bis die Kerze geschmolzen ist, komplett, bis ganz nach unten.
  • Partytime! Auf gehts zum großen Schreibwochenende. Halten Sie Ihre Ideen bereit, setzten Sie sich ein Ziel und planen Sie jede wache Stunde zu arbeiten, bis Sie es geschafft haben. Essen ist im Kühlschrank und wartet auf den Mikrowellenherd. Sagen Sie Ihren Freunden, dass Sie nicht erreichbar sein werden. Stellen Sie das Telefon ab und lassen Sie etwaige Anrufe via Anrufbeantworter wissen, dass Sie die Polizei rufen werden, wenn es so wichtig wäre, Sie jetzt zu stören. Schließen Sie sich in Ihr Büro ein und verlassen Sie es erst wieder wenn Sie geschrieben haben.
  • Kaufen Sie teure Sachen auf Kredit, kündigen Sie, etc. WAR NUR EIN WITZ!!!

—(Das Original, besten Dank für die Übersetzung an Andreas. Erlaubnis zur Veröffentlichung hier von Jerry Oltion selbst – der Autor weist darauf hin, dass sein Artikel weiterhin durch Copyright geschützt ist und eine weitere Vervielfältigung auch in Blogs nur mit seiner Erlaubnis gestattet ist. Zitieren und Verlinken dürfte aber in Ordnung sein!)

  melody | 21.01.2005 | » Technique | (1) TBs | Feedback (1)

50 Strategies For Making Yourself Work

Woher Andreas weiß, was ich hier gerade tue (Arbeit so weit vor mir herschieben, bis sie mich von hinten wieder anspringt), ahne ich zwar nicht, aber er mailte gerade diesen Link für den [url=http://www.buchblogger.de]http://www.buchblogger.de[/url] :

50 Strategies For Making Yourself Work, Tipps zur Überwindung der Maul- und Tastenstarre, die man als Autor jeden Tag aufs Neue überwinden muss.

Niedlich: »Have someone else pay you for writing. Use the coin of whatever realm you happen to be in: someone else cooks dinner when you finish a story, or a friend buys you a cookie, or your significant other does that kinky thing with the chocolate syrup.«

Bin dann doch eher froh, dass meine Kunden nicht in Naturalien zahlen :-)

  melody | 19.01.2005 | » Technique | (0) TBs | Feedback (0)

Schreiben und Kreativität oder: Nur keine Hemmungen!

Claudia Mair für Mediella: “Sehr empfehlenswert ist es, das Schreiben täglich zu trainieren, auch ohne Auftragstext, denn wer sein Handwerk beherrscht, tut sich bedeutend leichter. Dinge wie Stil, Textaufbau und Wortschatzerweiterung sind die eine Seite. Dazu findet sich auf dem Markt ausreichend Literatur und es lohnt, sich in diesem Bereich ein wenig umzusehen. Wichtig sind auch Hilfsmittel wie Stilwörterbuch, Synonymlexikon etc. Die andere Seite ist das Trainieren des Schreibens als körperliche Tätigkeit.”
http://www.mediella.de/index.html?01_wissen/01_kreativ-schreiben.html

  melody | 03.09.2004 | » Technique | (0) TBs | Feedback (2)

Mit einem Computerprogramm zum Erfolgsautor?

Schwer zu glauben, dass die Software von Sol Stein das kann. Das Programm WritePro® Fiction hat beispielsweise einen eingebauten “Dialog Doktor” als Assistenzfunktion, um beim Erstellen naturnaher Gespräche zu helfen, das klingt eher nach Textverarbeitung als nach Konzeptlehre. Skeptiker wie ich und Begeisterte haben den Vorteil, die Software bei http://www.zweitausendeins.de herunter laden und testen zu können, und zwar alle drei Programme in der Schnupperversion:

WritePro® Fiction, WritePro® FictionMaster und WritePro® Business

(Die Vollversionen kosten 35 bzw. 25 Euro, wenn sie sich denn als wirklich nützlich erweisen, sollte der Preis also kein Hinderungsgrund sein.)

  melody | 27.08.2004 | » Technique | (0) TBs | Feedback (0)

10 Minuten? Schreiben lernen in 10 Minuten.

“Everything You Need to Know About Writing Successfully - in Ten Minutes” von Stephen King. Er meint, für ihn hätte es funktioniert.

(gefunden bei Nicole in ihrem Beissholz-Blog)

Zehn Minuten mögen für einen Inspirations-Flash ausreichen, wenn ein paar Faktoren wie eine gewisse Aufnahmefähigkeit und zielsichere Formulierungen aufeinandertreffen. Wer lieber des Langen und Ausführlichen lesen möchte, was Herr King zum Schreiben sagt, wird sich vielleicht eher für sein Buch Das Leben und das Schreiben (oder gleich das Original On Writing) interessieren.

  melody | 26.08.2004 | » Technique | (0) TBs | Feedback (0)

Seite 1 von 1 Seiten insgesamt:

Frauen und andere KatzenFrauen und andere Katzen.

Kurzgeschichten, Märchen und erotische Erzählungen.

Taschenbuch mit Geschichten, die auf katzenfrau.de veröffentlicht wurden. (6,60 Euro - 104 Seiten, erschienen im Juni 2000, online bestellen)

 

Frisch im Blog:

 

Notizgeblogged:

 


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