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Kategorie: » Book on Demand

Buchveröffentlichung, kostenlos

“BoD bietet Möglichkeit der kostenlosen Buchveröffentlichung”, meldet das Literatur-Café und vermutet in BoD Fun eine Reaktion auf das Angebot von lulu.com.

BoD-Fun-Titel erhalten keine eigene ISBN und sind damit auch nicht über den Buchhandel lieferbar. Die kostenlose Buchveröffentlichung ist sicherlich eine interessante Möglichkeit, gedruckt zu veröffentlichen, was für den privaten Gebrauch bzw. für einen begrenzten Leserkreis bestimmt ist: Urlaubserinnerungen, Familienzeitungen oder ein ganz persönliches Geschenk.

  Ines Balcik | 06.02.2007 | » Book on Demand | | Feedback (0)

Tipps für Eigenverleger

Thomas Jungbluth interviewt Bernd Röthlingshöfer: »Bücher im Eigenverlag haben schnell das Odem des “Selbstgebastelten” und werden vielleicht von Rezensenten nicht ernst genommen. Wie kann ich das als Autor/Verleger vermeiden?«

Bernd: »Ein Buch, das “selbstgebastelt” aussieht ....« | alles lesen: Bitte nicht Selberbasteln, Bernd Röthlingshöfer zu Gast bei [url=http://www.editorialnotes.de]http://www.editorialnotes.de[/url]

Sein Heimatblog: berndroethlingshoefer.typepad.com

  melody | 25.01.2005 | » Book on Demand | (0) TBs | Feedback (0)

BoD ist kein Zuschussverlag

Gerade heute wieder diesen Irrtum gelesen - wenn man schon so grob verallgemeinern möchte, ist Book on Demand wohl eher als eine Druckerei mit Option auf Zusatz-Service zu bezeichnen.

Es ist verständlich, wenn Autoren von einem ‘echten’ Verlagsvertrag träumen - aber noch lange kein Grund, die vielfältigen on Demand-Möglichkeiten zu verachten.

  melody | 26.08.2004 | » Book on Demand | (0) TBs | Feedback (0)

BoD Erfahrungsbericht Sommer 2000

» Book on Demand - was ist das?

Bemerkung vorab: Diese Informationen und Einschätzungen waren aktuell, als ich im Frühjahr 2000 mit einem Book on Demand Projekt experimentierte,  damals gab es allerdings nicht gerade viele Vergleichsmöglichkeiten und wir durften uns wie Technik-Pioniere fühlen.

Inzwischen gibt es fast so viele BoD-Bücher wie »potenzielle Bestseller-Autoren«, viele neue Anbieter drängen auf den Markt, die Preise für die Herstellung sinken nicht unbedingt und der klassische Selbstverlag per BoD gilt als so wenig erstrebenswert, dass leider oft vergessen wird: Es lassen sich auch andere Projekte “on demand” auf Papier realisieren, Bücher nämlich, die es sonst nicht oder nicht mehr geben würde.

Der Erfahrungsbericht bleibt online, denn Feedback und Site-Statistiken kann ich entnehmen, dass er viele Menschen interessiert. Das Buch “Frauen und andere Katzen” gibt es bei Libri und Amazon und im Buchhandel.

Book on Demand Logbuch:

Nachdem ich Anfang des Jahres 2000 die Entscheidung getroffen hatte, eine Auswahl meiner Kurzgeschichten nicht nur im Web, sondern auch auf Papier zu veröffentlichen, traf ich meine Auswahl und stellte mein Manuskript zusammen, um es lektorieren zu lassen. Dann forderte ich auf der BoD Homepage Informationen und den Rahmenvertrag für BoD-Autoren an.

  • Am 2. April 2000 bat ich per Kontaktformular auf der Homepage um Zusendung des Vertrags.
  • Dann fing ich damit an, das Cover zu entwerfen, mich für ein Layout zu entscheiden etc.
  • Am 14. April traf der blanko Rahmenvertrag ein.
  • Am 15. April sandte ich die beiden unterschriebenen Verträge zurück an Libri, mit allen PDF-Dateien und Unterlagen für das Buch.
  • Am 15. Mai erhielt ich meine Kopie und eine Vorgangsnummer.
  • Am 31. Mai (also genau nach den 6 Wochen, die man mir vorher genannt hatte, da war nämlich stets von “vier bis sechs Wochen” die Rede) trafen die beiden Belegexemplare bei mir ein.
  • Qualität einwandfrei und genau meinen Vorgaben entsprechend - ich gab das Buch für die Produktion “frei”. Dass eine Story im Inhaltsverzeichnis fehlte (meine Schuld!) merkte ich erst später. Kein Problem, denn ich habe schon einkalkuliert, dass Tippfehler und ähnliches auftauchen werden und werde sowieso nach einigen Wochen einen korrigierten digitalen Druckmaster nachlegen.
  • Ich bestelle am 6. Juni die ersten Exemplare und erhalte die Auskunft, dass das Buch erst mit der nächsten Ausgabe des VLB im Handel erhältlich ist (das ist Juli 2000). Da ich das schon wusste, kann mich das nicht schocken. Die ersten Ausgaben für meinen eigenen Bedarf sollen bis etwa zum 20. Juni bei mir eintreffen.
  • Am 12. Juni versende ich per Brief an die Online-Buchhändler alle Details über das Buch. Briefpost deswegen, weil ich nicht unverlangt ein dickes Zip mailen will und auch bei vielen die Katalogabteilung nicht eindeutig per Mail erreichbar ist.
  • 15.06.2000: Diese “Homepage zum Buch” geht online. Die Abwicklung ist bei mir bisher einwandfrei und glatt verlaufen. Zwar höre ich auch Berichte von Autoren, die ganz andere (recht negative) Dinge vom Ablauf erzählen, aber es macht ja nun mal wenig Sinn, immer mit dem Schlimmsten zu rechnen. Zufriedene Stimmen gibt es glücklicherweise auch. Also warte ich ab - und werde hier weiter gelegentlich festhalten, was geschieht und ob überhaupt Schwierigkeiten auftauchen.
  • 20.06.: Die Bücher sind da - und gleich wieder unterwegs, da schon lange eingeplant. 
  • 21.06. Man kann das Buch versandkostenfrei bei Libri bestellen! Ein anderes BoD einer Bekannten, das eigentlich früher “dran” war, noch nicht (dafür ist sie bei Amazon bereits als “kann vorgemerkt werden” gelistet). Es hat sich also gelohnt, Postbriefe mit den Details zu versenden.
  • 22.06.00 Mein Autorenporträt bei LIBRI ist jetzt online.
  • 26.06.: Am 22. habe ich Bücher nachbestellt. Amazons Katalogabteilung hat gemailt, dass das Buch innerhalb der nächsten 2 Wochen im Katalog stehen wird. Die ersten Besucher dieser Homepage versuchen, bei mir direkt zu bestellen! Und viele andere teilen mir mit, dass sie “Frauen und andere Katzen” bestellt haben. Jeder aus meinem Bekanntenkreis findet eine andere Geschichte gut, mag aber das ganze Buch. Was soll mir das sagen? Dass die Menschen verschieden sind, nehme ich an ;-)
  • 27.06.: Bin “drin” bei Amazon. So kurz können zwei Wochen sein. Testbestellung!
  • 28.06.: Der “Verkaufsrang” bei Amazon für Frauen und andere Katzenwird angezeigt, mein Buch schwankt sogar zwischen Rang 390 und 950 oder so - bis abrupt die Verkaufsrangsanzeige wieder verschwindet und erst mal nicht wieder auftaucht. Schluckauf?
  • 29.06.2000: Amazon ist eine der wenigen Online-Buchhandlungen, die auf die Datenbanken von Libri und von KNO zugreifen. Außerdem kann man als Autor ein Interview abgeben, der Verlag und der Autor können Hinweise zu dem Buch liefern und über den FTP-Bereich können Cover, Leseproben und ähnliches hochgeladen werden. Kostenloser Service, den ich ausgiebig nutze, klar. Rezensionen der Leser sind ebenfalls erwünscht ;-)
    Am 23.06. habe ich tückisch über Oliver das Buch probeweise bei Libri bestellt. Heute ist es eingetroffen. Viereinhalb Werktage, ist doch OK.
    Das Ranking ist wieder da: Platz 768 und später 468. Schade, dass man nie erfahren wird, wie das ganz genau gerechnet wird :-)
  • 1. Juli Ab “heute” sollte das Buch offiziell auf der VLB-CDRom sein (Verzeichnis lieferbarer Bücher für den Buchhandel). Also wieder eine Testbestellung, am Montag ... ich muss schliesslich wissen, ob es klappt, bevor ich Werbung mache.
  • Independance Day 4.7.: Testbestellung vergessen. Amazon-Verkaufsrang schwankt zwischen 450 und 160.000 und ich kauf mir wohl besser Würfel, um einen Überblick über die Verkaufszahlen zu erlangen? :-)
  • 07.07.2000: Mehrere Buchhandlungen sagen, das Buch sei noch nicht im Verzeichnis Lieferbarer Bücher und könne also noch nicht bestellt werden. Der Schluckauf des Amazon-Verkaufsrangs hat sich ein wenig eingekriegt und pendelt zwischen 6.000 und 8.000 hin und her, wobei das genausogut 3 Bücher im Monat wie 300 sein könnten (aber sicher nicht mehr *g*).
  • 11.07.2000: Ein untrügliches Zeichen dafür, dass man was wirklich Feines geschaffen hat, ist eine von Hass und gallebitterem Neid erfüllte Schmähkritik :-)
    Meine erste Abrechnung von dem Buch lässt auf sich warten. Nicht die Verkaufszahlen, es kann ja noch gar keine geben, sondern die Kostenabrechnung. Ich nehm’ das jetzt mal als zinslosen Kredit, aber netter wär es eigentlich schon, wenn sowas pünktlich laufen würde. Meine Testbestellung bei Amazon vom 27.6. (!!) ist immer noch nicht ausgeliefert worden ...
  • 17.07.2000: Amazon hatte Datenbankprobleme, wie man mich informierte. Das Buch lässt aber immer noch auf sich warten ... bestellt es also lieber bei Libri, Leute. Meine Nachbestellung an BoD-Autorenexemplaren wurde übrigens wieder auf den Tag genau pünktlich angeliefert, sehr angenehm. (Im Verzeichnis Lieferbarer Bücher online: Immer noch nichts.)
  • 22.07.2000 Die Bestellungen bei Amazon von verschiedenen Daten kamen gebündelt bei mir an, ebenso bei zwei Bekannten, die dort bestellt hatten. Für das erstbestellte Buch ist das eine schwache Leistung, fast ein Monat ... die anderen waren OK, zwei Wochen oder 5 Tage warte ich auch auf andere Bestellungen. Vielleicht ist das Problem ja jetzt behoben. Dafür kann man jetzt unter dem Buch auf ein Interview mit mir klicken und der Link führt ins Leere. Immer noch keine Aufnahme ins VLB, Verkaufsrang zwischendurch immer mal wieder 600 bis 700 und dann wieder zwischen 5.000 und 6.000. (Wobei ich mich immer selbst daran erinnern muss, dass Amazon nur einen Teil der Verkäufe wiederspiegelt, aber ich habe ja bisher FAST nur im Web geworben.) Noch keine Endabrechnung von Libri für die Erstherstellung.
  • 27.07.2000 Immer noch Fehlerlink beim Interview, Verkaufsrang zwischen 4.000 und 5.000, keine Endabrechnung, kein Eintrag im VLB, nur nette Mails von Lesern, keine Zeit für Pressearbeit bisher ... bis auf einige Rezensionsexemplare, die ich verschickt habe, nur eine Reaktion bisher (war ja auch erst gerade). Von einer großen und bekannten Frauenzeitschrift kam eine Benachrichtigung, dass man das Buch nicht besprechen würde: Alle Unterlagen waren dabei, die ich verschickt hatte, bis auf das Buch selbst. Wohl bekomm’s :-)
  • 29.07.2000 Die erste Abrechnung - nur über meine ersten Exemplare für Eigenbedarf - kam gestern, die für die Erstellung an sich fehlt noch. Amazon hat mich informiert, dass das Interview repariert wird, noch nix davon zu sehen. (Es ist ca. 6 Wochen her, dass ich parallel die Großdruckausgabe in Auftrag gab, langsam müssten die Belegexemplare kommen.)
  • 31.07.2000 Die erste Autorenabrechnung, für Juni. Obwohl das Buch da nur zwei oder drei Werktage “auf dem Markt” war, aber immerhin.
  • 10.08.00 Immer noch kein Interview bei Amazon, der Verkaufsrang hängt zwischen 6.000 und 7.000 (ohne dass ich weiß, was das konkret bedeutet). Die Online-Medien melden sich hier und da für Interviews etc. - so eine Homepage zum Buch lohnt ja doch. Keine Abrechnung von Libri/BoD für die Ersterstellung, das kann noch dauern, sagte man mir. Nach den Großdruck-Exemplaren hab ich auch gefragt, man wird mir da noch Bescheid sagen.
  • 11.08.2000 Rückmeldung von Libri, die Großdruck Freigabe-Exemplare gehen nächste Woche an mich. Schön ;-)
  • 13.08.2000 Wieder eine Rückmeldung, dass Amazon eine Bestätigungsmail mit der Aussage verschickt, es könne Wochen dauern, bis das Buch kommt. Ich ändere jetzt die Bestellverweise auf Libri-Direktlinks um. Das ärgert mich zwar, denn wenn die Bestellungen zu Amazon gehen, kann ich dort am Verkaufsrang wenigstens ungefähr den Erfolg ablesen - mir würde es nicht gefallen, von einem Platz in den ersten 10.000 auf 100.000 oder so abzusacken, klar. Andererseits: Die Leser sind wichtiger. Wenn Libri das Buch in wenigen Tagen ausliefert, muss ich eben Libri einlinken ...
  • 20.08.2000 Irgendwer bei Amazon muss mitlesen (huhu, das Interview funktioniert immer noch nicht!), denn jetzt kann man auch dort mein Buch innerhalb von 24 Stunden erhalten :-) was durch eine Testbestellung direkt bestätigt wurde. Libri hat die Rechnung für den zweiten Schwung Eigenexemplare geschickt, den ich bestellt und erhalten hatte, immer noch nicht aber die Rechnung für die Herstellung an sich. Dieser Erfahrungsbericht wird jetzt übrigens nicht endlos so weitergehen *g* sondern solange, bis
    • das Buch im Verzeichnis Lieferbarer Bücher steht (tut es immer noch nicht)
    • eine (hoffentlich korrekte) Endabrechnung für Buch 1 erfolgte
    • die Großdruckausgabe abgewickelt wurde (trotz Zusage kam nämlich nix während der letzten Woche hier an)
    • und ich endlich mal Zeit für ein paar Werbemassnahmen habe und anschliessend hoffentlich deren Wirkung beurteilen kann.
  • 23.08.2000 Es stimmt, Amazon liefert “Frauen und andere Katzen” jetzt innerhalb von 24 Stunden aus! Selbst getestet - und von diversen Lesern bestätigt bekommen. Das ist ja schön, ich freue mich. Noch mehr freue ich mich aber über den Hinweis von Karin, dass ich auf Platz 5 der Belletristik Topliste bei BoD stehe. Natürlich weiß ich, dass das wahrscheinlich nicht so bleibt, aber immerhin. Ich find’s klasse :-)
  • 31.08.2000: Die Lieferanzeige bei Amazon steht aus nicht nachvollziehbaren Gründen wieder auf “in ein bis zwei Werktagen”, der Verkaufsrang hoppelt glücklicherweise immer noch zwischen 7.000 und 8.000 herum und es geschehen noch Zeichen und Wunder, denn das Autoreninterview bei Amazon ist endlich online (Anmerkung: Nach 3 Jahren hab ich es dann löschen lassen.) Dafür ist trotz mehrmaligem Nachfragen und diversen Versprechen von Libri  das Freigabe-Exemplar der Großdruckausgabe noch nicht eingetroffen, die Rechnung für die zweiten Eigenexemplare schon, immer noch nicht aber die Erstabrechnung für die Erstellung. Ein wenig Zeit für Pressearbeit hatte ich auch und es tut sich einiges, ich werde dann berichten ... außerdem erscheint im September ein weiteres Buch von mir, allerdings nicht im Selbstverlag.
  • 01.09.2000: Die Freigabe-Exemplare für die Großdruckausgabe sind eingetroffen - diesmal hat es also 10 Wochen nach Eingangsbestätigung gedauert statt sechs. Die Qualität ist wieder topp. Nun muss ich sie schnell freigeben :-) Meine Ernennung zum “Webgrrl des Monats’ durfte ich nutzen, um auch das Buch zu erwähnen, schön.
  • 07.09.00: Die Abrechnungen (also die, bei denen der Autor Geld bekommt!) klappen bestens, nur die Erstellungskosten werden anscheinend nicht berechnet? Es dauert jedenfalls immer noch. Ich habe erst heute das Großdruckexemplar zurückgeschickt, ich weiß ja inzwischen, dass es ohnehin Monate dauern kann, bis es im VLB steht (wenn das überhaupt je eintrifft). Das Homepage-Buch steht “natürlich” längst im VLB, es ist noch nicht mal auf dem Markt. Da ich inzwischen endlich Zeit ins Marketing investiert habe, interessiert mich der Amazon-Verkaufsrang nicht mehr besonders, der Link auf Amazon ist ja nun nicht mehr die fast einzige Werbung - und prompt sinkt das doofe Teil über die 8.000er Marke *g* wobei die Großdruckausgabe aus mal wieder komplett unerfindlichen Gründen als “Taschenbuch” deklariert wird und die Lieferzeit nun mit zwei bis drei Wochen angegeben wird. Nervig, aber was soll man tun. Ansonsten: Habe bereits einen netten Teil meiner Kosten hiermit  wieder eingenommen, Interview- und werbetechnisch wird sich in den nächsten 2 Wochen ordentlich was tun. Schau’n wir mal :-) wie immer.
  • 08.09.2000: Hurra - mein Buch steht ENDLICH im Verzeichnis Lieferbarer Bücher! (Zusammen mit einem Buch über Drechseln und einem über die Schulzeit im Dritten Reich, die beide nix mit mir zu tun haben. Man kann jetzt “Carola Heine” eingeben und das Buch finden *erleichtert*). Etwa zweieinhalb Monate nach Erscheinen, na, das geht ja gerade noch :-)
  • 09.09.2000: Jetzt geht’s aber Schlag auf Schlag :-) die GOLD hat mein Buch auf Seite 59 erwähnt, sogar mit Coverscan! (P.S. eine Bestellung bei Amazon dauert ziemlich exakt 2 Wochen zur Zeit ... Buchhändler, die sich direkt an Libri gewandt haben mit der Order haben anscheinend sogar noch bedeutend schlechtere Zeiten.)
  • 12.09.2000 Gestern hatte ich das Vergnügen, Stargast in der Sendung Heartbeat von NBC Giga TV zu sein und das Buch so richtig schön vorzustellen. Hat viel Spaß gemacht - und heute war die Abrechnung für die Ersterstellung im Kasten: DM 575 für Cover, Buch, ISBN und eine Änderung des Digimasters. Kann man echt nicht meckern, hm? ;-) Ach ja, die Belletristik Toplist bei BoD hat mich wieder, wenn auch nur auf Platz 18.
  • 16.09.2000: Bei [url=http://www.texxas.de]http://www.texxas.de[/url] gibt es seit gestern ein schönes großes Interview mit mir und ein Gewinnspiel, bei dem Ihr 10 Exemplare von “Frauen und andere Katzen” gewinnen könnt!
    Und: Mein Buch wird in dem BoD-Newsletter empfohlen, was mich wirklich SEHR freut! Denn so erreicht die Info eine Menge von genau den richtigen Leuten :-)
  • 17.09.2000 Auch eine Möglichkeit, für ein Buch zu werben: Ich habe eine kostenlose Leseprobe an ein Projekt verschenkt, das Texte für den Palm zum Download bereitstellt. 
  • 28.09.2000: Amüsiert stelle ich fest, dass es Leute gibt, die wie Geier  über dem (meinem) Amazon-Verkaufsrang kreisen :-) Immer schön locker bleiben, sobald man richtig in die Werbekiste greift, sagt dieser eine spezifische Verkaufsrang sowieso nichts mehr aus. Vor 3 Wochen habe ich das Großdruckexemplar freigegeben, meine Großdruck-Eigenexemplare sind noch nicht da. Erst insgesamt 6 Journalisten haben ein Rezensionsexemplar angefordert, bin ich nun froh darüber, dass mein Restvorrat nicht so schnell schwindet oder finde ich das wenig? Wie auch immer, das echte Leben schlägt herzlich und zärtlich zu und bis die Großdruck-Exemplare eintreffen, muss ich mich erst mal um andere Sachen kümmern. In der Bod-Topliste klebe ich am unteren Rand *schmunzel* auf Platz 19.
  • 05.10.2000: Ab und zu teilt mir jemand mit, das Buch sei schnell ausgeliefert worden - fast jeden Tag höre ich aber, es sei als unbestellbar bezeichnet worden im Buchhandel. Aha. Libri Book on Demand gibt es jetzt auch als Hardcover, übrigens - aber die Preise (auch für das Softcover!) sind angehoben worden und man muss jetzt 25 Eigenexemplare kaufen. Mir wär es schon recht, ich hätte endlich die vor etwa einem Monat bestellten Großdruckexemplare ;-)
  • 10.10.2000: Platz 20 der Bod-Topliste, Amazon-Verkaufsrang spielt Hoola-Hoop zwischen 9.000 und 40.000, keine Großdruckbücher weit und breit. Immer noch keine Zeit für Werbe-Aktionen.
  • 11.10.2000: Die Rechnung für meine 20 Großdruckexemplare ist eingetroffen (und inzwischen wieder storniert, da falsch), von den Büchern selbst keine Spur.
  • 18.10.2000: Die Freigabeexemplare haben sich gefunden, und trotz des Buchmessentrubels ist den netten Sachbearbeitern von BoD ein Tippfehler in meinem neuen Cover !! aufgefallen (dass ich schon freigegeben hatte, stöhn ... ich bin urlaubsreif). Also noch mal :-) macht ja nix, ich hab sowieso immer noch keine Zeit für weitere Werbung. Die monatlichen Abrechnungen klappen weiterhin sehr gut.
  • 30.10.2000: Immer, wenn die dubiose Anzeige bei Amazon einmal im Monat auf “lieferbar in 24 Stunden” umspringt, muss ich der Versuchung nachgeben und es testen. Stimmt, das Buch kam am übernächsten Tag. Keine Großdruckbücher von Libri, durch den Tippfehler muss ja erst mal ein neuer Digimaster her. Aber ein Tippser in der ISBN ist nun mal unverzeihlich ;-)
  • 07.11.00 Bei Amazon kommen Rezensionen nicht an, so beschweren sich die Leser ... dafür sind die Amazonen im Hausputz plötzlich übergründlich. Ich kann’s ja verstehen, wenn nicht mehr erhältliche  Bücher aus Zuschussverlagen und solches Zeugs irgendwann ausgesäubert werden, aber meine Großdruckausgabe soll ja eigentlich jetzt bald mal erscheinen und hätte ruhig im Katalog bleiben können. Diesmal weiß ich ja bereits, dass die Logistik sich wie Kaugummi zieht und werde das Buch in aller Ruhe neu “starten”, wenn ich das Referenzexemplar freigegeben und meine eigenen bestellten Exemplare erhalten habe. Mich ärgert es, wenn Leute annehmen, ich hätte Book on Demand für die Herausgabe gewählt, weil ich vorher von Verlagen abgewiesen worden sei. Dieses Buch sollte ein BoD werden ;-) es ist keine Notlösung, OK? 
  • 22.11.00 Privatverkauf läuft gut, aber das taucht natürlich in den Toplisten nicht auf. Auch egal. Ansonsten nix Neues, außer dass ich ernsthafter krank bin als ich angenommen hatte und mich nun sowieso erst mal darum kümmern muss. Trotzdem bin ich immer noch froh, das BoD-Experiment gewagt zu haben ;-)
    Habe bei den Rezensionen die bisher bei Amazon vorhandenen eingelinkt, weil deren Datenbank so oft “Schluckauf” hat, das Copyright verbleibt natürlich bei Amazon.de. Muss dringend mal wegen der Großdruckausgabe nachhaken und auch wieder 100 oder 200 Eigenexemplare bestellen, aber momentan schaffe ich nicht alles gleichzeitig.
  • 06.12.00 - Es scheint absolut unmöglich, bei Libri jemanden telefonisch zu erreichen oder rückgerufen zu werden, auch Mails werden z.Z. nicht beantwortet. Schade eigentlich. Momentan kaufen “meine” Leser mir die letzten Eigenexemplare weg, und ich kann mich rein gefühlsmäßig wirklich nicht darauf verlassen, dass der Nachschub pünktlich kommt. Abrechnung (also die mit dem Geld für mich für verkaufte Bücher, nicht die für die Großdruckausgabe) erfolgte pünktlich.
  • 17.12.00 Das Großdruckexemplar für die endgültige Freigabe kam am Freitag, gestern habe ich es zurückgeschickt. Einige Leute haben bei mir signierte Exemplare als Weihnachtsgeschenke gekauft *freu* und um den ganzen großen Rest kümmere ich mich wieder, wenn ich Weihnachten und den Milleniumswechsel überlebt habe. FROHE FESTTAGE!
  • 04.01.2001: Gestern tauchte das Großdruckexemplar ohne Vorwarnung wieder bei Amazon.de im Katalog auf. Sehr schön, dann scheint ja alles zu klappen. Wer übrigens - und das kommt häufig vor - wissen möchte, wie man so eine schöne Homepage macht, kann sich gerne für nur DM 12,95 mein aktuelles Buch aus dem Data Becker Verlag kaufen: Erfolgreicher Homepage-Einstieg!
  • 05.01.00: Die Abrechnung (also was ich zahlen muss ...) für die Großdruckausgabe ist gekommen. Dank meiner diversen Fehlzündungen rund 700 DM. Kleiner Praxistipp: Machen Sie kein book on demand, wenn Sie gerade müde und völlig überarbeitet sind. Es lohnt auf die Tour nicht ;-)
  • 19.01.2001: Es kostet mich DM 24,36 am Jahresende, dass mein Buch sieben Monate lang ohne weiteren Aufwand bestellt werden konnte. Find ich nicht zuviel.
  • 21.03.01 / Mein FAZIT nach einem Jahr steht unter dieser Liste.

    Fazit deswegen, weil sich nichts mehr großartig ändert an den beschriebenen Bestellwegen und -zeiten und ich längst das Interesse verloren habe, mehr Zeit in das Marketing zu investieren. Andere Dinge gehen vor, sind lukrativer (und sind auch Bücher, übrigens *g*)

Meine Zusammenfassung

Printing on Demand oder in diesem Fall Book on Demand by Libri war ein spannendes und auch persönlich lohnendes Experiment, das ich nicht bereue und auch nicht bereuen werde. Das Geld für die Werbung, Werbeexemplare und so weiter hätte ich allerdings lieber für einen guten Zweck spenden sollen ;-) denn durch die wachsende Akzeptanz von PoD in den Medien und die vielen pod-denden Autoren wurde es allmählich zum reinen Werkzeug für Selbstverlag degradiert und die spannenden zusätzlichen Möglichkeiten (kleine Auflagen, Wiederauferstehen wertvoller vergriffener Bücher, Grossdruckauflagen) treten davor zurück.

Keiner will wissen, ob du ein gutes Buch hast - es geht nur darum, ob du in Konkurrenz zu den Leuten trittst, die vorher das gefundene Fressen für Druckkostenzuschussverlage waren. (Bei Belletristik, wohlgemerkt - Fachbücher finden auf einer anderen Ebene statt.)

Meine Sache ist es nicht, ständig zu erläutern, dass es nicht nur Schrott, sondern auch viele gute Bücher gibt, die sonst keine Chance hätten. Es ist einfach eine Diskussion, die nach dem 10. Mal sehr nervt.

Trotzdem: Es ist eine feine Sache, die eigenen Kurzgeschichten professionell gebunden zu haben, für einen relativ kleinen Kostenbeitrag jederzeit auch allgemein verfügbar zu halten - und zwar vor allem, ohne dass ich mit einer Rumpelkiste voller Bücher Kleinverlag spielen muss.

Mein Buch finde ich optisch schön, die Reaktionen sind durchgehend positiv und es werden (durch meine Homepage und deren relativ hohe Besucherzahl) immer mal wieder einige Exemplare verkauft, ohne dass ich etwas dafür tun muss. Die Technik an sich hat mir viel Spaß gemacht, man lernt einiges - zumindest wenn man sich mit Serifenschriften, Layout, professioneller Aufmachung etc. beschäftigt und nicht einfach blind irgendwo etwas nachmacht. Mal abgesehen davon, dass ich meine Texte auch danach ausgesucht hatte, ob sie vorher schon gutes Feedback hatten oder irgendwo veröffentlicht worden waren. Sagen wir es so, ich bin zufrieden mit dem, was ich für meine Investition bekommen habe. Spaß gemacht hat es, teuer war es auch nicht, abraten würde ich auch niemandem. Aber einen Verlag bzw. einen echten Buchvertrag kann man mit PoD-Mitteln nicht ersetzen, und ich weiß, dass die meisten eben doch “den großen Buchtraum”  träumen. Wenn denen dann ein selbstverlegtes Buch reicht, ist das wohl auch völlig OK. Für mich persönlich ist ein Buch, auf das ich vor allem deshalb stolz bin, weil ich es komplett alleine gemacht habe und nicht “nur”, weil es erschien. Mein Buch entstand vor allem, weil ich an den technischen - damals neuen - Möglichkeiten so interessiert war. Oder ich würde PoD wählen, wenn ich sehe, dass sich für mich, mit einem Fachbuch zum Beispiel, bei PoD eine deutlich größere Gewinnspanne erzielen lässt als anderswo.

Ein über einen Verlag erschienenes und durch eine Qualitätskontrolle, ein Lektorat und professionelle Marketingwege gegangenes Buch ist aber eben doch was anderes.

Wobei man da nun auch endlos abdriften könnte, denn auch Verlage geben viel Schrott heraus und es gibt auch recht gute PoDs.

Egal. Was ich meine, ist wohl: Printing on Demand ist ein gutes Werkzeug - aber ein solches Buch kein besonderer Erfolg.

  Ich habe fürs Erste genug damit experimentiert und wende mich jetzt wieder anderen Projekten zu. Wie geplant.  Wer sich einen Überblick über die Qualität eines Bod verschaffen will, darf sich natürlich sehr gerne Frauen und andere Katzen bestellen.


Viel Erfolg mit euren eigenen Buchprojekten! Oder was immer euch hergeführt hat.
Carola Heine

  melody | 12.12.2000 | » Book on Demand | (0) TBs | Feedback (0)

Was ist BoD - Book on Demand?

“Book on Demand”, so nennt man das PRINTING ON DEMAND (PoD) Produkt Buch, wie man es beispielsweise bei BoD in Auftrag geben kann.

“Printing on Demand” ist ein Service, der jeweils ein Exemplar eines Produktes herstellt, sobald es benötigt oder in diesem Fall bestellt/gekauft wird. So wird zum Beispiel die digitale Archivierung von Büchern ermöglicht, weil keine Mindestauflage hergestellt werden muss und auf diesem Weg viele Projekte erst bezahlbar werden. Ein Manuskript wird vom Verlag - der auch der Autor selbst sein kann, wie in diesem Fall - elektronisch eingereicht und bei jeder Bestellung des Buchs von einem Kunden in einer Buchhandlung wird es frisch ausgedruckt und über Nacht ausgeliefert.

Technisch gesehen gibt es also keine Erstauflage (oder zweite, dritte Auflage) mehr: Ein Buch im Printing on Demand Verfahren wird einmal als Master DIGITAL erstellt, die erste Auflage ist die letzte und kann für sehr geringe Kosten für lange Zeit verfügbar gehalten werden.

Keine Kosten für Lagerung - keine Überschussexemplare. Immer die aktuellste Version, denn der Druckmaster lässt sich für eine niedrige Gebühr auf dem immer neuesten Stand halten.

Diese preiswerte und unkomplizierte Herstellung eines “Buchs” bietet sich nicht nur für Diplomarbeiten und Familienchroniken an: Vergriffene Bücher können wieder aufgelegt werden. Verlage können es sich leisten, ein vielfältiges Programm zu fahren, auch wenn Titel für eine kleinere Zielgruppen verlegt werden.

Autoren haben die Möglichkeit, sich über einen Komplettservice wie “Book on Demand” von BoD den Traum vom eigenen Buch zu verwirklichen. BoD hilft bei der Beschaffung einer ISBN und auch dabei, das Buch über den Buchhandel auffindbar und bestellbar zu machen. Um ein Buch aber zu einem Bestseller zu machen, braucht es in der Regel die Marketingmillionen eines etablierten Verlags. Qualität ist da nicht entscheidend, sondern oft nur die Überlegung, womit man die Massen am besten abfüttert (schönen Gruß an Dieter Bohlens Biografie).

Herstellung “on Demand” ist aber sowieso am besten für kleinere Auflagen geeignet, denn im fünfstelligen Auflagenbereich ist der herkömmliche Druck preisgünstiger.

Trotzdem gibt es auch hier und auf diesem Weg sehr erfolgreiche Bücher! Ein Beispiel ist die berühmte Übersetzung Hagakure aus dem Japanischen.

Andere Autoren haben “ihr” Buch erst als PoD-Buch herausgebracht und konnten anschließend einen Verlag davon überzeugen. Wieder andere etablierte Schriftsteller veröffentlichen die Manuskripte mit kleinerer Zielgruppe auf diesem Weg und kommerzieller ausgelegte Bücher wie gehabt per Vertrag mit “echten” Verlagen.

Bei einer realistischen Erwartungshaltung bietet “Printing on Demand” also viele interessante Wege.

Ausführliche Informationen über den Service “Book on Demand”, die Möglichkeiten und die Kosten finden sich auf der Homepage von Libri Bod (http://www.bod.de) selbst.

Wer noch mehr wissen möchte: Mein Bod-Erfahrungsbericht ab Juni 2000, für ca. ein Jahr habe ich notiert, was rund um mein “BoD”-Buch passierte.

(Seitdem hat sich viel getan und Zehntausende Book on Demand sind auf den Büchermarkt geschwemmt.)

  melody | 26.08.2000 | » Book on Demand | (0) TBs | Feedback (0)

Seite 1 von 1 Seiten insgesamt:

Frauen und andere KatzenFrauen und andere Katzen.

Kurzgeschichten, Märchen und erotische Erzählungen.

Taschenbuch mit Geschichten, die auf katzenfrau.de veröffentlicht wurden. (6,60 Euro - 104 Seiten, erschienen im Juni 2000, online bestellen)

 

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