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Kategorie: Internet: Weblog & Wiki

Blogs, das Buch (Schwarzkopf-Verlag)

Internet Magazin 01-05 (Dezember 2004, Szene-News)

Zitat: “Blogs sind Webseiten mit persönlichen Kommentaren, Hyperlinks und vielen Personal Publishing Funktionen, die es auch Schreibern ohne technische Vorkenntnisse ermöglichen, eine kleine Website mit Archiv selbst zu aktualisieren. Blogs leben von Querverlinkungen und Verweisen auf andere Homepages ebenso wie von den Möglichkeiten der Interaktion, Feedback in Kommentarfunktionen zum Beispiel. Eigentlich keine gute Voraussetzung, um Auszüge auf bedrucktes Papier zu übertragen, und so beschränkt sich die Auswahl der Texte in diesem Buch über Weblogs von Webloggern denn auch größtenteils auf Beiträge, die so gut oder schlecht wie herkömmliche Kurzgeschichten funktionieren.

Die Bandbreite reicht von poesiealbentauglicher Betulichkeit bis hin zu richtig gutem Stoff, garniert mit technischen und juristischen Hinweisen und einem Layout, das dem Design der jeweils vorgestellten Webseiten nachempfunden ist. Das Querulantenforum Dotcomtod.com darf ebenfalls mitspielen, dafür hat der Mitherausgeber und Dotcomtod-Player mit dem Pseudonym „Don Alphonso“ es nämlich kurzerhand zum Blog umbenannt. Das Spannendeste an dieser Info-Sammlung ist jedoch das Weblog zum Buch, in dem unter der Adresse blogbar.de die Autoren vorgestellt, Lesungen angekündigt und streckenweise recht leidenschaftliche Diskussionen mit Kritikern geführt werden. Dort in der Software-Rubrik finden sich auch nützliche Hinweise für User, die nach der Lektüre direkt mit einsteigen wollen und noch die passende Plattform suchen. Mehr über das Buch lesen oder es bestellen:
http://schwarzkopf-schwarzkopf.de/szene/blogbar.html

  melody | 30.12.2004 | Internet: Weblog & Wiki | (0) TBs | Feedback (0)

twoday.net: Readme.txt, das Buch

readme.txtEin halbes Jahr hat es dann doch gedauert, bis ich meinen Lesestapel so weit durchgearbeitet hatte, dass ich nun Readme.txt rezensieren kann. Skeptisch war ich, ich blogge schon so lange und liebe an Blogs besonders das Surfen von Beitrag zu Beitrag, was auf Papier so natürlich nicht funktioniert. Genörgel vorab: Die Schrift in dem Buch könnte einen halben Punkt größer sein und die Innenränder deutlich breiter und die Screenshots der Blogs wären farbig vermutlich weit aussagekräftiger - abgesehen davon finde ich es nett gemacht, wenn auch etwas zu teuer (20 Euro verhindern den Spontaneinkauf - finde ich).

Ein Blog oder eine gute Kurzgeschichtensammlung kann es nicht ersetzen und auch nicht die ganze Vielfalt der Blogosphäre spiegeln, aber das muss so ein Lesebuch ja auch gar nicht. Readme.txt ist ein Einblick in die Twoday-Szene, der für Nichtblogger entweder verwirrend, spannend oder anstrengend zu lesen ist und den ein geübter Blogleser wahlweise zügig oder genussvoll durchblättern kann.

Technik, Marketingblupp und Twoday.net-Firmengeschichte bleiben in diesem Buch außen vor. Readme.txt sammelt ausschließlich Blog-Beiträge, die bei Twoday.net veröffentlicht wurden und druckt sie größtenteils unverändert mitsamt der Comments ab. Dabei wird die ganze Bandbreite von Strickblog über Kolumnenversuche bis Selbstdarstellung abgedeckt, was auch gut so ist - denn es handelt sich ja nicht um Literatur, sondern um Blog-Essenzen in einem bestimmten Community-Umfeld, das nun mal diese Vielfalt hat. Durch die einheitliche Darstellung im Fließtext und die fehlenden Hypertextmöglichkeiten habe ich über dieses Buch auch Weblogs gelesen, deren Farbgebung oder sonstige Gestaltung im Web-Browser vielleicht für einen Fluchtklick gesorgt hätten und besonders in den gedruckten Comments tauchten wiederholt alte Bekannte auf. Ich würde nicht sagen, dass ein Blog auf Papier grundsätzlich nicht funktioniert, zumindest diese Twoday-Zusammenstellung funktioniert beinahe wie eine Kurzgeschichtensammlung und ist für offline-unterwegs wahrscheinlich ein gutes Mittel gegen den kalten Blog-Entzug.

Nach dem »Warum« frage ich nicht, denn für mich ist es nachvollziehbar, dass ein Anbieter wie Twoday.net so ein gedrucktes Special über seinen eigenen Dienst herausgibt und denke, dass die User ziemlich begeistert waren. Sie werden auch wohl den Großteil der Zielgruppe ausmachen: Twoday.net-User und solche Leser, die sich grundsätzlich so sehr für alle Themen rund um Weblogs interessieren, dass sie sich auch ein Buch mit Beiträgen kaufen, die online abrufbar sind.

Die Website zum Buch: http://readme.twoday.net

  melody | 05.10.2004 | Internet: Weblog & Wiki | (0) TBs | Feedback (0)

readme.txt - Weblogs zum Vor- und Nachlesen

Erscheint im April 2004, hier die Website zum Buch:

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http://readme.twoday.net

Wie das so ist mit Büchern, die erst noch erscheinen: Man kann sie nicht wirklich beurteilen und sollte das vermutlich auch gar nicht erst versuchen, denn ein gedrucktes Buch ist immer noch etwas völlig anderes als eine Leseprobe.

An dieser (Leseprobe) bin ich übrigens sofort gescheitert, bereits auf der zweiten Textseite kopierte ich instinktiv die unter den Texten abgebildete URL in den Zwischenspeicher und warf sie im Browser wieder aus, um das echte Log zu lesen, das PDF empfand ich als unerträglich. Ebenso kann ich leider die Website nicht lesen, sie ist rot auf rot und in Großbuchstaben, für mich als Netzkreatur also leider ein einziges Geschrei und ein Direktangriff auf meine Netzhaut, hoffentlich ändert man das noch.

Wohlgemerkt: Das hat mit dem Buch selbst nichts zu tun, ich hätte vielleicht aber doch ganz gerne die Website auch gelesen, nur brauche ich wohl erst einen Aspirin-Sponsor :)

(Wenn der Ladenpreis dort irgendwo steht, hab ich ihn nicht gefunden.)


Gefunden bei Moe.

  melody | 23.03.2004 | Internet: Weblog & Wiki | (0) TBs | Feedback (0)

Markus Christian Koch und Astrid Haarland: Generation Blogger

Generation Blogger

Generation Blogger

Gebundene Ausgabe - 301 Seiten - Mitp-Verlag
Erscheinungsdatum: November 2003
ISBN: 3826614003

Generation Blogger: Ein Buch, das ich mir selbst nicht gekauft hätte, weil ich mich hier im Mittendrin von Anfang an irgendwie nicht als Zielgruppe für Meta-Informationen und Anleitungen sehe. Dann wurde ich gefragt, ob es als ergänzende Empfehlung zu einem Fachartikel geeignet sei, es landete in der Post und ich las es. Der Titel passt nicht wirklich, was natürlich auch daran liegen kann, dass Blogs gerade erst anfangen, ein Phänomen zu werden und er für einen Rückblick auf die ersten Jahre besser geeignet wäre, der aber noch lange nicht fällig ist.

In Generation Blogger mischen sich Workshops und Ansichten der Autoren mit einigen Grundlagen rund um Weblogs.

Das Bemerkenswerteste an diesem Buch ist wohl das Gekeife drumherum. Leider.  Also nur eine Anmerkung:

Ich selbst hätte (wäre ich Autorin/Verantwortliche gewesen) das Buch lieber sauber in einen theoretischen und einen praktischen Teil aufgeteilt und alle Begriffserklärungen jeweils in einem kleinen Kästchen angerissen und eine vernünftige Definition in einen Anhang gepackt statt so ein Durcheinander - und vor allem hätte ich die sehr anstrengenden „Tagebucheinträge aus einer fiktiven Web-Agentur“ weggelassen, bei denen ich wirklich nicht feststellen konnte, was die nun sollten - mit Weblogs hatten sie jedenfalls nichts zu tun.

  melody | 21.03.2004 | Internet: Weblog & Wiki | (0) TBs | Feedback (0)

Bo Leuf, Ward Cunningham: The Wiki Way

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Bo Leuf, Ward Cunningham: The Wiki Way

Wissen Sie, was ein Wiki ist? Vermutlich nicht. Ein Wiki ist ein offenes Autorensystem für Webseiten bzw. Websites, das die gesamte Generierung und Verwaltung der Webseiten übernimmt. Ein weiteres CMS also? Weit gefehlt! Das Besondere an einem Wiki: Die Seiten können von allen Benutzern bearbeitet, gelöscht, hinzugefügt und verändert werden. Man mag sich fragen, wie so etwas funktionieren kann - aber in der Praxis gibt es solche Systeme seit hunderten von Jahren. Denken Sie nur an schwarze Bretter! Auch im Bereich des CSCW (Computer Supported Cooperative Work, computerunterstützte Gruppenarbeit) sind Shared Whiteboards und ähnliche Konzepte nicht neu. Dass dieses Konzept auch den Weg ins Internet gefunden hat verwundert also kaum.

Die Einsatzgebiete von Wikis sind außerordentlich vielfältig. Sie reichen von der Projektkommunikation und -dokumentation über die gemeinschaftliche Entwicklung von Konzepten bis hin zum Aufbau von Online-Communities. Es handelt sich um eine Technolgie, die zugleich der Kommunikation, der Kooperation und dem Wissensmanagement dient. Dabei weden von den einzelnen Autoren keine HTML-Kenntnisse verlangt, auch die Verlinkung der einzelnen Seiten erfolgt automatisch.

Das Buch “The Wiki Way” von Bo Leuf und Ward Cunningham liefert eine hervorragende Einführung für alle, die ein eigenes Wiki betreiben möchten - sei es im Internet oder zur Teamkommunikation im unternehmenseigenen Intranet. Die beigefügte CD-ROM enthält zudem die notwendigen Skripte, um gleich loszulegen.

Das Buch liefert eine sehr gute Übersicht über die Wiki-Technologie und stellt verschiedene Wiki-Engines (Softwarelösungen) vor. Welche Ziele können mit dem Einsatz eines Wikis im Internet, im Extranet und im Intranet verbunden werden? Der Leser erfährt eine Menge über die Möglichkeiten, die Wikis als Community-Instrument und in der Teamunterstützung haben - denn natürlich kann man Wikis auch nur bestimmten Personen zugänglich machen und sie mit Passwort schützen. Anhand von Beispielsystemen zeigen die Autoren, wie man Wikis aufbaut, betreut und deren Inhalte sinnvoll organisiert. Auch der Frage, wie Wikis an das Corporate Design eines Unternehmens angepasst werden können, widmen sich die Autoren in dem höchst informativen Buch. Sehr interessant auch die “Guidelines for Wiki projects (dos and don’ts)” und die “Wiki case studies for education”.

Insgesamt ein wirklich empfehlenswertes Standardwerk ... und meines Wissens auch das einzige Buch, das sich intensiv mit diesem Thema auseinander setzt. Einziger Nachteil: Es gibt keine deutschsprachige Übersetzung! (eine eDings.de-Rezension ;-)

Bo Leuf, Ward Cunningham: The Wiki Way
440 Seiten - Addison Wesley
Erscheinungsdatum: 3. April 2001
ISBN: 020171499X

Markus Stolpmann

  melody | 21.03.2004 | Internet: Weblog & Wiki | (0) TBs | Feedback (0)

Seite 1 von 1 Seiten insgesamt:

Frauen und andere KatzenFrauen und andere Katzen.

Kurzgeschichten, Märchen und erotische Erzählungen.

Taschenbuch mit Geschichten, die auf katzenfrau.de veröffentlicht wurden. (6,60 Euro - 104 Seiten, erschienen im Juni 2000, online bestellen)

 

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