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Was ist eigentlich ein Exposé?

Momo weiß es: »Die Verlagsbranche ist zunächst einmal ein Wirtschaftsbetrieb wie jeder andere auch. Diese Erkenntnis mag auf den ersten Blick ein wenig ernüchternd wirken. Auf den zweiten Blick aber kann sie hilfreich sein.«

  melody | 27.01.2006 | » Beruf: Autor/Texter | (0) TBs | Feedback (0)

Zweitexistenz als Romanfigur ersteigern

Es gibt wohl nicht, dass es nicht bei Ebay gibt: Die Versteigerung Werden Sie selber eine Romanfigur! läuft noch über 9 Tage.

Er versteigert, bei ihr habe ich es gefunden.

  melody | 27.01.2006 | » Webfundstücke | (0) TBs | Feedback (2)

Freiwillige Arbeitslosenversicherung für freie (Autoren)

Inklusive Ausnahmeregelung: Bis Jahresende 2006 können sich auch Freie eintragen lassen, die schon zu lange selbstständig sind, um von den normalen Regelungen ergriffen zu werden.
Mehr lesen beim DJV (PDF-Doc)

  melody | 26.01.2006 | » Beruf: Autor/Texter | (0) TBs | Feedback (0)

Wie schreibt man ein Buch?

Wie lernt man “das Schreiben”? Diese Frage wird oft gestellt. Die Antwort - nämlich dass neben Ausdrucksfähigkeit und guten Ideen auch sehr viel Disziplin dazu gehört, ebenso wie Übung, Übung und Übung - gefällt nicht allen. Was aber nichts ändert.

Häufige Fragen und die Antworten:

  • Wie schreibt man also ein Buch?
    Am besten mit einem Computer - alles andere wäre nicht zeitgemäss. Ernsthaft: Neben einer Idee für den Inhalt und einer zumindest groben Vorstellung des Handlungsablaufs braucht man vor allem Disziplin, hochdosiert. Wer ernsthaft schreiben will, plant sich das in den Tagesablauf ebenso ein wie (andere?) geschäftliche Erledigungen.
  • Wie veröffentlicht man ein Buch?
    Als Book on Demand oder über einen Verlag. Letzteres mit Hilfe eines Literaturagenten oder nach exzellenter Vorarbeit (ausgefeiltes knackiges Exposé an den richtigen Ansprechpartner im Lektorat senden und dabei den richtigen Verlag, das richtige Verlagsprogramm und eine große Portion Glück wählen).
  • Warum hast du ein Buch (dein erstes Buch) geschrieben?
    Die Frage ist ernst gemeint, oder? Sie kam jedenfalls anfangs immer wieder vor. Antwort: Weil ich es konnte. Weil ich es wollte. Weil ich wissen wollte, wie das ist.
  • Wie hast du für deinen ersten Roman einen Verlag gefunden?
    Ich habe das ausgedruckte Manuskript (in einer anständigen Lesemappe), ein Exposé und ein Anschreiben an fünf Verlage geschickt und zwei bekundeten fast umgehend Interesse. Den ersten Vertrag, der mich erreichte, habe ich dann unterschrieben.
  • Was verdient man an Büchern?
    «Ruhm und Ehre», aber meistens nur relativ wenig Geld. Es sei denn, man lanciert einen Bestseller (jetzt weiß ich doch gleich wieder, was ich nach der Ablage als Nächstes erledigen wollte ...)
  • Wie wird man Schriftsteller, wie wird man Autor, hast du einen Tipp für mich?
    Kauf dir das Handbuch für Autorinnen und Autoren von Uschtrin, das ist eine fantastische Einstiegshilfe und du wirst dort die meisten deiner Fragen professionell beantwortet finden. Im BuchBlogger gibt es eine Liste mit weiteren Buchtipps rund um das Schreiben.
  • Wie macht man ein Book on Demand?
    Meinen Erfahrungsbericht dazu findest du im Buchblogger.  Ansonsten gibt es viele Informationen auf der Webseite von BoD, dem zur Zeit wohl bekanntesten deutschen Anbieter. 
  • Hast du für deine Kurzgeschichtensammlung keinen Verlag gefunden, oder warum hast du ein BoD gemacht?
    Ich habe es nie versucht. Erstens habe ich Besseres mit meiner Zeit anzufangen, als mit einer lose gemischten Textsammlung Verlage abzuklappern, und zweitens ging es mir vor allem um die technischen Aspekte (ich bin Technik-Autorin, die eigenständige Aufbereitung der Druckdaten war für mich besonders interessant).
  melody | 26.01.2006 | » Technique | | Feedback (0)

Wie ich einmal an einem Autoren-Workshop teilnahm

Lange ist es her, da nahm ich an einem Autoren-Workshop teil, zu dem man mich eingeladen hatte. So was passiert, nehme ich an. Ich habe trotz mehrerer Nachfragen auch nie wirklich begriffen, was sie eigentlich von mir erwartet haben, aber ich machte (damals) einfach mit. Es war ein Workshop-Wochenende in einem schlecht geheizten Hotel und es gab zu wenig Trinkwasser und seltsamen Tee. Man musste es auch als eingeladener Gast bezahlen. Papier sollte man selbst mitbringen, Stifte auch.

Wir redeten, dann wurde geschrieben, dann wurde geredet. Es war alles sehr ernst und hat einen großen Eindruck auf mich gemacht.

Katja zum Beispiel verfasste konsequent diese Art von Kurzgeschichten, in der Wimpern sehr kurz oder mindestens strohig waren und die Menschen nicht nur bemerkenswerte Individuen, sondern ausgesprochen verschroben-originell. Hunde gab es nur in alt, halbblind und mottenzerfressen, Frauen benahmen sich merk- bis fragwürdig und Männer spuckten oder pissten oder Schlimmeres, obwohl es gerade gar nicht passte. Man hatte immer das Gefühl, genau so eine Geschichte schon mal gelesen zu haben, ohne zu wissen wo. Beiläufiger Geschlechtsverkehr kam auch oft vor, doch der zog sich eigentlich durch alle präsentierten Werke.

Momentaufnahmen aus der verächtlichen Beobachterperspektive. Kunst, das hätte dort niemand anzuzweifeln gewagt. Am Ende murmelten stets einige der Zuhörer anerkennend und sagten, sie hätten auch mal einen gekannt, der so einen Anorak hatte oder so einen Hund.

Nicht alle reagierten wie wohlwollende Konsumenten. Manche begannen auch sofort damit, den Text zu töten und die zerrupften Stücke rundherum auf den Tisch zu tackern, so dass man die Handlung vergaß und trübe auf einzelne Sätze starrte, die sich vorher irgendwie in eine Geschichte eingefügt hatten, die aus mehr Beschreibungen als Handlung bestand. Sehr anstrengend. Ich sagte nicht so viel an diesem Wochenende. Dietmar wälzte sich besonders gerne über fremde Texte, man konnte ihm bei den letzten fünf Sätzen schon ansehen, dass er innerlich Anlauf nahm. Man merkte, dass es sich um den letzten Abschnitt handelte, weil Katja dann eilig, aber mit tieferer Stimme las und den Text so enden ließ, als würden sich drei einzelne Punkte am Blatt entlang verlaufen. Auch wenn dort eigentlich ein Ausrufezeichen stand.

Dietmar sah sich selbst irgendwo zwischen Heiner Müller und Bukowski - eine Sichtweise, die außer Dorothea wahrscheinlich kaum jemand teilte, obwohl seine Texte sich ganz viel mit Bukowski und Heiner Müller beschäftigten und damit, wie es ihnen gehen würde, wenn sie in einer Altherren-WG hausen und sehr viel trinken würden. Man hatte immer das Gefühl, genau solche Texte mit genau solchen Gestalten schon irgendwo gelesen zu haben, nur wo? Dorothea wiederum stickte Haikus unten auf ihr T-Shirt und stopfte dann das Bündchen in die Hose, so dass ich immer wieder lange nachdenken musste, wie der letzte Teil wohl ausging.

Es war nicht ihr eigenes Haiku, sie hatte es irgendwo abgeschrieben. Dorothea gehörte meiner Vermutung nach zu Dietmars Handgepäck und ich glaubte, dass sie irgendwann als Frau eines Teilzeitpoeten kleine Dietmars großziehen und behausfrauen würde. Sticken konnte sie gut.

Jetzt, wo ich es aufschreibe, bin ich eigentlich erstaunt darüber, dass man in den Medien noch immer nichts von Dietmar gehört hat. Er hat schließlich oft genug erwähnt, dass für den Durchbruch nur noch Pressearbeit fehlen würde, und daran kann es ja wohl nicht wirklich gescheitert sein.

Die Namen der anderen weiß ich nicht mehr. Der mit den fettigen Haaren schrieb über Wurstwaren: Wie er als Pubertierender sein Geschlechtsteil zwischen grobe Mettwürste gepresst hätte und wie seine erotische Beziehung dann endete, als er feststellte, dass sein Erlebnis anregender wurde ohne Pelle, aber die Wurst nicht wirklich frischer. Er erntete genau die amüsierten und Verlegenheitslacher, auf die sein Text zielte und sah trotzdem nicht zufrieden aus. Einen ähnlichen Text hatte ich schon mal gelesen, aber mir fiel nicht mehr ein, wo das gewesen war. Das dünne rothaarige Mädchen las und schrieb über jemanden mit braunen Augen und sah sehr blass aus dabei und ziemlich ehrgeizig.

Als ich drankam, konnte ich meinen Text nicht vorlesen. Ich hatte darüber geschrieben, wie der Autoren-Workshop doch dieser violetten Pustel an Dietmars linker äußerer Nasenwand glich. Wie man diesen starken Drang verspürte, einfach rüberzugehen und sie gewaltsam auszupressen, damit verhärteter Talg und glibbernder Eiter ihr anschwellendes Gefängnis verlassen und ihrer Wege gehen konnten, wobei sie nichts als einen mit Blut und Blutplasma gefüllten Krater mit eventuell noch einem Härchen in der Mitte zurücklassen würden. Der sich bis zum nächsten Tag wieder gefüllt haben würde, beim zweiten Anlauf aber viel besser auszudrücken sein würde, der Eiter viel weniger explosiv und ohne gefestigten Talgstrang darunter, der sich erst noch einen Weg durch das entzündete Gewebe bahnen musste.

Das wäre dann zwar immer noch ein entzündeter Pickel, aber schon wesentlich kleiner mit Heilung und Normalität in Aussicht. Vielleicht musste man noch nachsehen, ob irgendwo in der Umkrustung einzelne Härchen wuchsen. Die musste man dann ausrupfen, damit die Pustel sich nicht sofort erneuerte. So weit war ich in meiner Beschreibung des Autoren-Workshops gekommen, als ich begriff, dass ich das nicht vorlesen konnte.

Es sei denn, ich würde wirklich sehr viel über Literatur und Bedeutsamkeiten und die Wichtigkeit von Workshops für Autoren reden wollen mit mehreren sehr beleidigten Menschen. Das wollte ich aber nicht.

Wie gesagt, das hat alles einen großen Eindruck auf mich gemacht: Nie vorher wusste ich so genau, was ich alles nicht will.

  melody | 25.01.2006 | » Unterhaltung | (2) TBs | Feedback (2)

textjobs.de

Jobangebote und Informationen für Journalisten, Texter und alle Berufe rund ums geschriebene Wort: http://www.textjobs.de

  melody | 16.01.2006 | » Beruf: Autor/Texter | (0) TBs | Feedback (0)

Buchblogger umgezogen

Auch http://www.buchblogger.de (mit allen Rezensionen) wohnt jetzt in der ExpressionEngine. RSS-Feed und so weiter sind umgeleitet. Die Einträge werden sich auch nicht mehr absichtlich oder ungewollt mit den Texten im Moving Target vermischen, sondern laufen wieder in ein separates Blog.

  melody | 11.01.2006 | » Zum Buchblogger | (0) TBs | Feedback (0)

Eichborn-Jubiläums-Autoren-Wettbewerb 2006

Zitiere die Pressemeldung: »Im Mai 2006 feiert der Eichborn Verlag seinen 26. Geburtstag. Weil wir uns noch mehr “eichbornige” Autoren wünschen, starten wir im Jubiläumsmonat den großen Eichborn-Autorenwettbewerb. Teilnehmen darf jeder, ob alt oder jung,  Männlein oder Weiblein. Ein Roman soll es sein, eine originelle Geschichte, geschrieben mit Intellekt und Humor aus spitzer Feder und von einem verfasst, der sprachlich virtuos, ein literarisches Kaliber, aber dennoch nicht bierernst zu nehmen ist (mindestens 150 und maximal 350 Seiten Umfang).
 
Wer gewinnt, bekommt 26x26 Euro Preisgeld und die Option auf eine Veröffentlichung des Romans im Verlag mit der Fliege. Eine unerbittliche Jury, bestehend aus Eichbornmitarbeitern und Frankfurter Buchhändlern wird die Entscheidung fällen und im Rahmen der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2006 bekannt geben. Einsendeschluss ist der 26. Mai (Poststempel). Der Text muss per Post eingereicht und eindeutig mit dem Stichwort: “Jubiläumsautor” (Eichborn Verlag / Kaiserstr. 66 / 60329 Frankfurt a.M.) versehen werden.«

  melody | 09.01.2006 | » Wettbewerbe | (0) TBs | Feedback (0)

Seite 1 von 1 Seiten insgesamt:

Frauen und andere KatzenFrauen und andere Katzen.

Kurzgeschichten, Märchen und erotische Erzählungen.

Taschenbuch mit Geschichten, die auf katzenfrau.de veröffentlicht wurden. (6,60 Euro - 104 Seiten, erschienen im Juni 2000, online bestellen)

 

Frisch im Blog:

Wayback in the Machine II
Mitnehmkiste und Bilderrätsel
Schenke mit Geist ohne List
Für immer und ewig in der Wayback Machine

 

Notizgeblogged:

 


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