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Für Krimifreunde

»Mörderische Städtetouren:  Viele von ihnen haben mittlerweile Kultstatus erreicht. Egal, ob Commissario Guido Brunetti in Venedig ermittelt, Privatdetektiv Pepe Cavalho in Barcelona seine Fälle löst oder Kommissar Kostas Charitos sich in Athen mit einem komplizierten Verbrechen herumschlagen muss - die Fan-Gemeinde der Krimi-Ermittler wächst und wächst.
Wie wäre es deshalb, bei der nächsten Städtereise einmal zusätzlich zum “normalen” Reiseführer den passenden Krimi einzupacken?«
Alles lesen in den News vom Travelbaby-Reiseblog (23.3.05)


http://www.travelbaby.de/reiseblog

  melody | 24.03.2005 | » Webfundstücke | (0) TBs | Feedback (0)

Unicef-Buch: “Ein neuer Anfang…”

Unter dem Titel “Ein neuer Anfang…” ist im Berlin-Verlag ein Buch mit unveröffentlichten Kapiteln und Kurzgeschichten von 19 berühmten Autoren wie Margaret Atwood, J.M. Coetzee, Nick Hornby, Stephen King, Ian McEwan, Martin Suter und Martin Walser heraus. Frank Schätzing steuerte ein unveröffentlichtes Kapitel aus seinem Bestseller “Der Schwarm” bei.

Mit 5 Euro aus dem Verkaufspreis von 5,90 Euro unterstützen die Käufer die Flutopfer in Südasien bei einem Neuanfang. Mehr bei Unicef direkt.

  melody | 23.03.2005 | » Webfundstücke | (0) TBs | Feedback (0)

Was tun mit ungeliebten Büchern

Was tun? Fragt Zirbellina und ich schlage das 1.000 Seiten Projekt von Oliver Gassner vor.

Großentrümpelung steht mir auch noch bevor in diesem Jahr, ich gebe meine Rumpelbücher meist auf einen ‘wohltätigen’ Flohmarkt als Spende. Aber eins nach dem anderen. Zuerst muss ich aufhören, ständig neue Bücher zu kaufen, bis der Stapel ungelesener ein wenig abgetragen wurde.

Update von Oliver, der mit zu vielen Links im SPAM-Filter landete:

»Oh, danke für den Hinweis ;)

Wobei aktuell das ‘wegverkaufen’ fast Prio hätte, denn es wird hier langsam voll. Ich werf hier mal meinen Textbaustein ab:

Basisinfo zum Projekt
Aktueller Status des Projekts
Benefizshop bei Amazon.de
Benefizshop bei Booklooker.de«

;-)

  melody | 23.03.2005 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (1)

Cecilia Ahern: P.S. Ich liebe Dich

Gelesen von Damaris Wieser:

» Cecilia Ahern: P.S. Ich liebe Dich. Holly und Gerry hatten einen einfachen Plan: Sie wollten für den Rest ihres Lebens zusammenbleiben.

Doch nichts kam so, wie es hätte sein sollen. Holly findet sich mit 29 Jahren allein in ihrem Haus wieder, welches einmal voller Leben und Liebe gefüllt gewesen war: Als Witwe.

Verzweifelt klammert sie sich an seine kaum noch vorhandene Gegenwart, trägt seinen Pullover, schläft auf seinem Kissen, versprüht sein Aftershave in ihrem Haus. Holly vergräbt sich in ihrer Trauer, droht an dem Schmerz des Verlustes ihres Mannes zu ersticken und leidet unter Depressionen.

Bis zu dem Tag, an dem sie den Umschlag mit 10 Briefen von Gerry erhält.

Ich war skeptisch, als ich anfing, dieses Buch zu lesen. Eben eine leichte Lektüre für die Straßenbahn. Doch bereits nach einigen wenigen Seiten bemerkte ich, dass dieses Buch alles andere als Straßenbahntauglich war. Unbeholfen zwinkerte ich dort mit meinen Augen zwischen den vielen Menschen und schaffte es kaum, meine Tränen zu verbergen.

Wer die Liebe kennt, wird mit solch unvorhersehbarer Macht durch die Worte dieser sehr jungen irischen Schriftstellerin getroffen, dass es einen taumeln lässt.

Holly möchte nicht mehr leben, nicht mehr arbeiten, nicht mehr sein und droht trotz des Haltes ihrer Freunde in der Tiefe ihrer Traurigkeit zu versinken.

Aber sie kauft sich endlich eine Nachttischlampe, geht in eine Karaokebar und sucht sich einen neuen Job -  alles Aufgaben, die Gerry ihr in den Briefen stellt. Gerrys Briefe und seine Liebe bringen sie langsam wieder dorthin zurück, wo auch sie wieder lachen darf.

Das Buch von Cecilia Ahern ist ein bisschen wie Sex and the City und ein bisschen wie die Worte des Dalai Lama. Es lässt den Leser lachen, schmunzeln, nachdenklich und traurig sein. Die Geschichte fließt dahin, der Leser wird zum Betrachter der Erlebnisse und fühlt sich manchmal fast in diesem Umfeld integriert.

Und dann wird Holly wieder zum eigenen Ich. Immer wieder stellt sich die Frage, was man selbst tun würde, wenn der geliebte Partner sterben würde. Die Gedanken und Gefühle von Holly lassen beim lesen eine so innige Intensität entstehen, dass man in den kurzen Momenten zwischen den einzelnen Seiten das Taschentuch ergreift, um seiner eigenen Trauer um den Verlust dieser Liebe freien Raum zu geben.

Cecilia Ahem zeichnet den Umgang mit dem Tod, die Wut, die Trauer und die Verlorenheit mit so präzisen Worten, dass man sich als Leser fragt, wie eine so junge Frau so viel vom Leben wissen kann.

Es ist ihr gelungen, das Thema Abschied in all seine Facetten so liebevoll
aufzutrennen, als würde man die Wolle eines alten Pullovers aufwickeln um
daraus irgendwann einen neuen stricken zu können.

Cecilia Ahem war bei der Veröffentlichung des Buches »PS: Ich liebe dich.« 23 Jahre alt.

Und ich war beim Lesen dieses Buches so unendlich dankbar für zwei scheinbar vollkommen normale Geschenke - dem Leben und der Liebe.«
Rezension von Damaris Wieser

Cecilia Ahern: P.S. Ich liebe Dich.
Krüger, Frankfurt
ISBN 3810501409
Februar 2004

  melody | 21.03.2005 | Belletristik & Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (4)

Neil Gaiman: Stardust

Stardust habe ich mir gekauft, weil die Beschreibung eine märchenhafte Liebesgeschichte versprach. So was verzaubertes Schmachtiges muss auch mal sein. Ein Held also, der auszieht, um seiner Angebeteten auf ihren Wunsch hin erfolgreich eine Sternschnuppe zu bringen, die zuällig nicht in seiner eigenen Welt niederging, sondern auf der anderen Seite einer Mauer. Eine Mauer, die eine Grenze zum Land der Magier, Hexen, Elfen und anderer Zauberwesen darstellt. Tristran Thorn selbst ist nur zur Hälfte Mensch und kann daher auf die andere Seite, um seinen Stern zu finden, den er braucht, um die Verehrte zu erobern. Es kommt dann alles ganz anders oder eben doch nicht.
Mehr möchte ich jetzt auch gar nicht verraten, um niemandem den Spaß zu nehmen. Nur so viel: Wer “The Princess Bride” mag, wird dieses Buch vermutlich auch geniessen. Für mich hätten es ruhig noch 300 Seiten mehr sein können und dass ich beim Lesen laut gelacht habe, kam schon lange nicht mehr vor. Ich habe mich mit der englischen Ausgabe prächtig amüsiert und

  melody | 18.03.2005 | Belletristik & Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (1)

Irmgard Keun: Das kunstseidene Mädchen

»Das kunstseidene Mädchen« ist ein auf Papier gedrucktes Blog, das auch funktioniert. Ich sehe schon alle die Hände überm Monitor zusammenschlagen, die eine Rezension für eine ernste Angelegenheit und eine Art Hausaufgaben für gehobenste Ansprüche halten - aber die müssen auch nicht in 34 Minuten bei der Salz-Öl-Peeling-Massage sein und vorher noch einen Kaffee fertigtrinken und aus dem Notizblock ins Notizblog übertragen, was man sich papiergebloggt hat.

Wie also schnell und überzeugend vermitteln, dass man sich dieses Buch anschauen sollte, weil es ewig aktuell ist, obwohl es alt ist? (Von 1932 - beschäftigt sich aber kaum mit der Politik jener Zeit, abgesehen davon, dass die Hauptdarstellerin sich einmal versehentlich als Jüdin ausgibt, um einem Mann zu gefallen und es war dann “gerade falsch herum hatte ich es gemacht, er legte Wert auf Rasse”).

Wenn man sich wie die Hauptperson und Ich-Erzählerin Doris keinesfalls zur tagebuchschreibenden Fraktion zählen möchte, weil man dafür einfach viel zu cool ist und es deswegen anders nennt, wird man nicht nur solche Überlegungen wiedererkennen, wie man sicherstellt, nicht “zu den Untersten” zu gehören und sich mit allen Mitteln dort zu positionieren, wo man sich selbst sieht. Doris definiert sich über ihr Aussehen wie die meisten Frauen, und sie will ihr Leben verbessern, dringend jemand “sein”. Dafür tut sie so ziemlich alles, aber es hilft ihr nicht wirklich viel und wenn der Mann, den sie liebt, ebenso oberflächlich und berechnend ist wie sie selbst, dann verletzt sie das zwar, ändert aber nicht ihre Einstellungen.

Ein »Glanz« möchte sie sein, die kleine/junge Doris, sich von anderen weit abheben. Reichtum verwechselt sie mit Glück, teure Kleidung und einen luxuriösen Lebensstil mit Ansehen und einen Mann als Ernährer mit einer zufriedenstellenden Lösung. Wobei zu jener Zeit, als das Buch enstand, ein Provider für ein Mädchen wie Doris (ohne Bildung oder die Bereitschaft, sie zu erlangen) fast die einzige Lösung gewesen sein wird. Doris aber konzentriert sich auf reiche Ehemänner anderer Frauen als Einkunftsquelle. Eine bröckelige Basis, die auch prompt einstürzt (und Doris ab).

Das Ende des Buchs fand ich furchtbar deprimierend, habe aber auch andere Rezensionen gelesen inzwischen, die es als einen Beweis unglaublicher Lebensfreude interpretierten, dass diese Doris nun den Weg geht, einen Verehrer zu erhören, den sie vorher für indiskutabel hielt, weil nicht reich/gut genug. Alternativ wäre sie auf der Straße gelandet, wo sie auch schon war und vermutlich kann man es auch als Durchhaltevermögen interpretieren, wenn sie nun nicht aufgibt, sondern sich solch einer Lösung zuwendet.

Eines der wenigen Bücher, die ich mir auch als

Podcast

Hörbuch kaufen würde. Man bekommt das Buch gebraucht bei Amazon, glaube ich - meine Ausgabe ist von 1959. Ich habe drei Anläufe gebraucht, bis ich es dann wirklich gelesen habe, das lag aber vor allem daran, dass ich vom Lesen eines gewissen Blogstyles übersättigt war und zu vieles wiedererkannte. Mit etwas oder etwas mehr Abstand kann man es prima lesen.

Über die Autorin: »Irmgard Keun, 1905-1982, gehört zu den vielen großartigen Künstlern, die in den 30er Jahren vor den Nazis ins Exil fliehen mussten. 1940 kehrte sie mit falschen Papieren nach Deutschland zurück, wo sie unerkannt lebte. Nach 1945 konnte sie nicht mehr an ihre früheren Erfolge anknüpfen. Irmgard Keuns Romane wurden erst Ende der 70er Jahre wiederentdeckt und sind im Claassen Verlag erschienen.«

  melody | 16.03.2005 | Literatur | (0) TBs | Feedback (6)

Seite 1 von 1 Seiten insgesamt:

Frauen und andere KatzenFrauen und andere Katzen.

Kurzgeschichten, Märchen und erotische Erzählungen.

Taschenbuch mit Geschichten, die auf katzenfrau.de veröffentlicht wurden. (6,60 Euro - 104 Seiten, erschienen im Juni 2000, online bestellen)

 

Frisch im Blog:

März Fundsachen (Logfiles und Comments)
Genug für heute
Lebenshunger, finished.
To do: Lernen, mit Ablehnung umzugehen

 

Notizgeblogged:

 


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