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Wer nicht lesen will, kann hören

Zum Beispiel Hörbücher vom Vorleser.net, dort gibt es eine gratis Halloween-Aktion mit Downloads von Kafka über Poe und Grimm bis Goethe.
http://www.vorleser.net/html/halloween.html

Das rechtfertigt zwar auch nicht diese grausam blöde neue Tradition des amerikanischen Halloween in deutschen Landen, ist aber immerhin das einzige Erträgliche, was ich außer Kürbiscreme daran bisher entdecken konnte. Trick and Treat.

  melody | 29.10.2004 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (0)

Hörbuch-Vorleser

»Nachdem ich den Grossen Gatsby beiseite legen musste, weil ich dem Vorleser des Hörbuchs einfach nicht folgen konnte, habe inzwischen umso grösseren Respekt vor den Leuten, die Bücher wirklich gut, spannend und vor allem abwechslungsreich vorlesen können.« schreibt Angel und gibt in der Engelchronik einige Kommentare und Empfehlungen zu Hörbuch-Vorlesern ab.

  melody | 26.10.2004 | » Webfundstücke | (0) TBs | Feedback (0)

Lesehilfe?

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»Die Leselotte ist eine Lesehilfe für alle, die es beim Lesen gerne bequem haben, egal ob im Bett, auf dem Sofa, am Tisch oder im Sessel.«

Das ist dann wohl ein Weihnachtsgeschenk für denjenigen, der alles hat und nichts wirklich braucht. Mir wäre das viel zu lästig, da ein Buch reinzufummeln ...
(via http://tristessedeluxe.blogger.de/stories/164795/)

  melody | 24.10.2004 | » Unterhaltung | (1) TBs | Feedback (1)

Es ist angerichtet - Anthologie

image Auszug aus der Pressemitteilung: »Fünfzehn Autoren fanden aneinander Gefallen, literarisch versteht sich, denn zum Großteil sind sie einander nie persönlich begegnet. Sie lernten sich in literarischen Onlineforen oder durch ihre Weblogs kennen und trafen sich dann ganz exklusiv im Forum Page99 der Co-Autorin Eufemia Pursche, um im versteckten Teil eine Anthologie zu erstellen. Barbara Wenz fungierte als Herausgeberin und gab das Thema vor: Es ist angerichtet!

Von der Lyrik über die verschiedensten Prosastile bis zum Drama ist alles vertreten in verbürgter Herausgeberinnen-Qualität. Ein ganz besonderes literarisches Buffet. Einzelne Texte können auf der Buch-Homepage angelesen werden. Die Spannweite der Themen reicht von erotischer Kohlsuppe, lyrischen Backmischungen, dem Hunger bis zum Keanu-Reeves-Syndrom.

Aber nicht nur der sprachliche Mix ist erstaunlich, sondern auch die Art der Publikation. Nur durch das Forum verbunden, fertigten die Autoren alles im Alleingang und das als „Generationenprojekt“. Der älteste Autor ist 68, die jüngste Autorin gerade mal 20 Jahre jung. Die Texte wurden intensiv gegenseitig lektoriert unter Federführung der „Profis“ Barbara Wenz und Christiane Geldmacher, betreiben sie doch das Lektorat http://textsyndikat.de Das Cover gestaltete die Co-Autorin Khalida, das Layout Gertraud Schubert. Im Verlag Monsenstein und Vannerdat (http://mv-verlag.de) fand man einen kompetenten Partner und so geht dieses Büchlein nun seinen Weg durch das literarisches Kleinleben.«

Das Buch ist via ISBN in jeder Buchhandlung bestellbar, im Shop des Verlages und sicher bald auch bei Amazon (wo ich es noch nicht fand).

Es ist angerichtet! (Ein literarisches Buffet)
Erschienen im Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG
Am Hawerkamp 31 / 48155 Münster, Oktober 2004.
ISDN 3-86582-009-3   © liegt bei den einzelnen Autoren.
Homepage des Buches: http://wortsetzung.de/forum99/antho
(webdesign Michael Bauer http://mikelbower.de)

Homepage »Es ist angerichtet« mit allen Infos und Leseproben

  melody | 21.10.2004 | » Lesestoff | (0) TBs | Feedback (5)

Herkunft und Gebrauch von Wörtern und Redensarten

(1) Wörter unter der Lupe: Zu Herkunft und Gebrauch von Wörtern und Redensarten.
(2) Rechtschreiben und -reden: Unterhaltsame Einführung in Einzelfälle der Rechtschreibung.

http://hor.de/deutsch

Auch beachtenswert: Die Linkliste für Autoren

  melody | 21.10.2004 | » Nachschlagen | (0) TBs | Feedback (8)

Pressemitteilungen, die auch gelesen werden

Bernd Röthlingshöfer schreibt in seinem Blog Werbung mit kleinem Budget zum Thema »Wie kommen die Nachrichten in die Nachrichten« und meint, dass Redakteure dabei nach folgenden Regeln vorgehen:

  • Nachrichtenwert: Ist das überhaupt eine Nachricht? Und wenn ja, wie wichtig ist sie? (Abgecheckt werden laut Bernd hier vor allem Aktualität, Neuigkeitswert, Status, Prestige des Kommunikators und Nähe zum Publikum - geographische, politische oder kulturelle Bezüge, und wer bereits bekannt wird, kommt mit jeder Banalität in die Medien)
  • Aufwand: Wie viel Aufwand ist es die Nachricht zu recherchieren, zu bearbeiten und aufzubereiten?
  • Persönliche Vorlieben
  • Andere Medien: »Die Wahrscheinlichkeit für die Wiedergabe einer bestimmten Meldung steigt, wenn andere Medien ebenfalls darüber berichten.«

In seinem eigenen Beitrag will Bernd zwar darauf hinaus, ob Nachrichten in Blogs denselben Weg nehmen. Ich klaue mir aber seinen gelungenen Einstieg, weil ich ihn umdrehen und für ein anderes Thema nehmen möchte:

Pressemitteilungen, die auch gelesen werden.

Seit ich im Kundenauftrag News schreibe, häufen sich im Eingangskörbchen empörte Zuschriften nach dem Muster »Wieso berichtet Ihr denn nicht über uns, sondern nur über XYZ, wir machen das doch schon viel länger viel besser!« Mir bleibt dann nichts übrig als zu antworten: Mag schon sein, aber Redakteure sind keine Telepathen und freie Autoren ebenso wenig. Man kann nur über Produkte und Projekte berichten, von denen man auch erfährt und wenn man dazu noch den branchenüblichen Zeitdruck bedenkt, kann man sich doch eigentlich auch selbst überlegen, wie wichtig eine informative und interessante Pressemitteilung ist, wenn man möchte, dass “die Medien” über einen schreiben.

Wie schreibt man eine Pressemitteilung?

Ich hab die 10 wichtigsten Punkte mal zusammengefasst, wobei eine saubere und lesbare Form ebenso wichtig sind wie der richtige Verteiler – und die Tatsache, dass man auch etwas zu sagen haben muss, das andere interessieren könnte :-)

Das muss drinstehen, so sollte sie aufgebaut sein, das sollten Sie vermeiden und darauf müssen Sie achten - 10 Tipps zum Inhalt Ihrer Pressemitteilung:

1. Worum geht es? Was ist das Produkt oder die Dienstleistung? An diese Stelle gehört kein komplettes Firmenprofil, sondern auf den Punkt gebracht die Kerninformation als einleitender Absatz, der sich ansprechend und flüssig lesen muss.

2. Warum wir und nicht die? Beschreiben Sie, was Ihr Angebot von der Konkurrenz abhebt und warum das jetzt eine Nachricht wert ist.

3. Was sind die Kosten für das Produkt, wie wird man hier auf Wunsch ganz schnell zum König Kunde, wie ist der Bestellweg? Weisen Sie auf Sonderaktionen und Preisrätsel hin, geben Sie eventuell ganz kurz und knapp auch die wichtigsten Referenzkunden und Geschäftspartner an.

4. Kein Informationswirrwarr - versuchen Sie nicht, möglichst viele Details in eine einzelne Nachricht zu quetschen, sondern beschränken Sie sich auf das Wesentliche. Ein bis zwei Seiten sindgenug.

5. Schwafeln Sie nicht und vor allem übertreiben Sie nicht. Eine Pressemitteilung ist keine Werbebroschüre, sondern Informationsmaterial - das fängt schon mit einem sachlichen und informativen Betreff an.

6. Schlicht ist schön und Übersichtlichkeit ist Trumpf: Unübersichtliche Textformate mit Fettdruck, Unterstreichungen und Großbuchstaben ermüden den Leser, den Sie ja eigentlich erfreuen wollen, damit er Ihre Nachricht weiterverbreitet. Setzen Sie für die Gliederung genügend Absätze, nehmen Sie sich bei der Gestaltung allgemein zurück.

7. Versetzen Sie sich in die Lage der betreffenden Redaktion: Ist die versandte Information für die Allgemeinheit und besondere für diese konkrete Zielgruppe denn auch von Interesse? Erklären Sie ggf, warum Ihre News überhaupt interessant genug für eine Pressenotiz sind.

8. Trotzdem gilt immer: Nur keine Hemmungen. Redakteure von Online-Magazinen und Printmedien sind in Ihrem Beruf darauf angewiesen, mit interessanten Pressemitteilungen beliefert zu werden.

9. Sorgfältigkeit: Überarbeiten Sie den Text Ihrer Pressemitteilung gegebenenfalls mehrfach, bis jeder Satz “sitzt”. Überprüfen Sie alle Informationen gründlich.

10. Sehr wichtig: Datum (!), Absender angeben, Ansprechpartner nennen, detaillierte Kontaktinformationen mit Erreichbarkeit angeben! (Wenn Sie darauf bestehen, ein kurzes Firmenprofil mit anzugeben, gehört dieses in den Absatz vor den Kontaktdaten.)

  melody | 21.10.2004 | » Beruf: Autor/Texter | (0) TBs | Feedback (6)

Wie viel kostet Werbung? Rotstift

image  Rotstift: Arbeitshilfe zur Kostenprognose und Budgetkalkulation für werbetreibende Unternehmen.

Wie viel Werbung kostet, das ist selbst für erfahrene Werbe- und Marketingleiter immer wieder eine spannende Überlegung und eine Frage, die sich kaum spontan beantworten lässt. Pauschale Aussagen wird niemand geben können, der dieses Thema seriös behandelt, auch dieses Nachschlagewerk tut es nicht. Für den Rotstift wurden mehrere tausend Preise, Kalkulationen, Angebote und Rechnungen gesichtet und analysiert - als tägliches Arbeitsmittel hilft er bei der Planung von Budgets und vor allem dabei, Angebote und Abrechnungen auf Stimmigkeit zu prüfen.

Auszug aus dem Vorwort: »Es gibt immer wieder Projekte, die nicht standardisierbar sind. Jedoch auch dann können Sie, in den meisten Fällen, mit dem ROTSTIFT eine Grobkalkulation erstellen. Alle Preisangaben in diesem ROTSTIFT sind in Euro und netto zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Um eine Gesamtvergütung zu ermitteln, addieren Sie bitte die für Ihr Projekt in Frage kommenden Faktoren wie beispielsweise Gestaltungshonorar, Textarbeiten und Druckkosten.«

Meine Einschätzung: Ich hatte den Rotstift vorher schon bemerkt, jetzt habe ich ihn in und im Betrieb. Mit Hilfe der Listen konnte ich gleich mal nachschauen, ob ein Fotoprojekt fair kalkuliert worden ist, das ich vor kurzem vermittelt habe (ist es), und auch die Angaben für Webdesign fand ich nachvollziehbar und im mir vertrauten Rahmen. Das macht mich zuversichtlich, mit diesem Rotstift ein Tool zu haben, das mich auch bei der Einschätzung auf neuem, unbekannten Terrain unterstützt :-)

  melody | 20.10.2004 | » Beruf: Autor/Texter | (0) TBs | Feedback (0)

Amascore: Amazon Keyword Search Scoring

»Was macht dieser Service anderes als eine Liste der bestbewerteten Bücher zu erzeugen?«

»Nichts, bzw. fast nichts, denn die hier erzeugten Ergebnislisten stechen schon durch ihre Lesbarkeit an sich hervor. Allerdings ist die Erstellung einer Liste der besten Bücher nicht trivial und die Bewertung mit dem amascore-Verfahren erzeugt eine weitaus aussagekräftigere und verlässlichere Sortierung als es beispielsweise eine mittlerer Leserbewertung leistet.«

Die Ergebnisse aus den einzelnen nationalen Amazon Stores werden gemeinsam dargestellt, die Bewertung eines Buches resultiert aus dem Vergleich mit anderen und hängt von den zum Vergleich herangezogenen anderen Büchern ab. Kostenlos, betrieben von Dr. Christian Fries und Oliver Dauben:

Amascore

  melody | 20.10.2004 | » Lesestoff | (0) TBs | Feedback (0)

Foren für Autoren und Buchblogs

Jede Woche schlägt jemand Sites vor, daher schreibe ich es jetzt mal hierhin statt in die Mails: Statt ständig einzelne Links zu bloggen, werde ich ein paar richtig brauchbare Linklisten erstellen, sobald ich Zeit habe. Das heißt aber wirklich: Wenn ich Zeit und Lust habe, und ich habe sehr viele Dinge zu tun und möchte meine Blogs auch weiterhin ganz entspannt, ohne Druck und Show oder sonstwelche negativen Begleiterscheinungen führen ... ich bitte um Verständnis :)

  melody | 20.10.2004 | » Zum Buchblogger | (0) TBs | Feedback (0)

Leselust statt Bücherfrust: Bundesweiter Vorlesetag “Große für Kleine” von der ZEIT und der Stift

Am 12. November 2004 lesen unter dem Motto “Große für Kleine” deutschlandweit zahlreiche Prominente und Bücherfreunde in Kindergärten, Schulen, Buchhandlungen und Bibliotheken aus ihren Lieblingsbüchern vor.

Wer sich bis zum 31. Oktober unter [url=http://www.wir-lesen-vor.de]http://www.wir-lesen-vor.de[/url] im Internet als Vorleser registriert, wird namentlich in der ZEIT erwähnt und hat die Chance auf attraktive Gewinne. Dort finden Sie außerdem umfangreiches Servicematerial, u.a. Vorlesetipps, Buchempfehlungen und Checklisten für die Vorbereitung.
http://www.wir-lesen-vor.de

(Fundort)

  melody | 14.10.2004 | » Unterhaltung | (0) TBs | Feedback (0)

Lesen lernen übers Internet mit Antolin.de

Der pfiffige Lese-Rabe Antolin soll die Lesefertigkeit fördern, die mit vielen intellektuellen Fähigkeiten unmittelbar verbunden ist - sie beeinflusst die Entwicklung des Vorstellungsvermögens, der Fantasie, der Sprach- und Ausdrucksweise und ist Grundlage für die Erfahrung, wie bereichernd und (ent-)spannend Lesen sein kann.

Das Buchportal Antolin.de für Kinder ist eine web-basierte Plattform für die Leseförderung. Die leicht zu handhabende Datenbank porträtiert über 5.000 Kinder- und Jugendbücher. Hier wählen Kinder eigenständig Bücher aus, die sie gern lesen möchten; und nach dem Lesen beantworten sie mit Hilfe von Antolin Fragen zu dem jeweiligen Buch. Lehrkräfte haben bei Antolin einen eigenen Zugang, der einen Überblick über die Lesevorlieben und die Leseleistung der Schülerinnen und Schüler bietet.

http://www.antolin.de

  melody | 14.10.2004 | » Webfundstücke | (0) TBs | Feedback (0)

Diogenes-Bücher wieder bei Amazon

Über die Details der neuen Vereinbarung erfährt man nicht wirklich viel.

  melody | 14.10.2004 | » Webfundstücke | (0) TBs | Feedback (0)

Berliner haben es gut: Rezensionswettbewerb

»Willkommen beim dritten Rezensionswettbewerb von Dussmann das KulturKaufhaus, in Zusammenarbeit mit dem Online-Frauenmagazin Aviva Berlin.

Das Thema in diesem Jahr sind Biographien. Sechs Titel aus sechs Verlagen stellen wir zur Wahl. Die Verlage haben uns 25 Freiexemplare jedes Titels zur Verfügung gestellt. Sie können sich Ihr Freiexemplar am Service-Center von Dussmann das KulturKaufhaus abholen – einzige Bedingung: Sie verpflichten sich, mit einer Rezension am Wettbewerb teilzunehmen.

Für die 10 ersten Plätze gibt es schöne Preise, unter anderem zwei Reisen, wertvolle Restaurantgutscheine, Theaterkarten und edle Papeterieprodukte. Der Einsendeschluss für Ihre Rezension ist der 15.12.2004. «

http://www.kulturkaufhaus.de/20257.htm

  melody | 13.10.2004 | » Wettbewerbe | (0) TBs | Feedback (0)

BRIGITTE-Roman-Wettbewerb

Roman(-idee), unveröffentlicht; einreichen bis zum 1. Dezember 2004;
Dotation: “Die Gewinnerin oder der Gewinner bekommt einen Autorenvertrag inklusive eines Garantiehonorars in Höhe von 10.000 Euro.”
http://www.uschtrin.de/pr_brigitte.html

(“Mitmachen darf jede(r), sofern sie oder er noch keinen Roman in einem Verlag veröffentlicht hat.” - pah.)

  melody | 13.10.2004 | » Wettbewerbe | (0) TBs | Feedback (0)

Marlen Haushofer: Die Wand

imageDie Wand
Marlen Haushofer

Eine Frau besucht Freunde in deren Jagdhütte und findet sich plötzlich alleine wieder, das Tal und die Berge durch eine unsichtbare transparente Wand getrennt vom Rest der (plötzlich toten, versteinerten) Welt. Ein paar Tiere, die Vorräte in der Hütte und Papier für ihre Aufzeichnungen sind alles, was die Namenlose besitzt. Man liest ihren Bericht, den sie nach zweieinhalb Jahren als offensichtlich einzige Überlebende hinter der Wand schreibt und in dem sie ihren aufreibenden, von Ängsten überschatteten Alltag schildert. In klarer, einfacher Sprache beschreibt sie ausführlich den Kampf ums Überleben von Körper und Geist und zeichnet dabei auch die persönliche Entwicklung auf, die sie selbst als einsame Gefangene hinter der Wand durchläuft. Viel geschieht nicht, trotzdem ist das Buch keinesfalls eintönig oder langweilig. Man wird mit hineingezogen in die Überlegungen und Beobachtungen und es wird auch immer wieder ein Spannungsbogen aufgebaut durch beiläufige Erwähnungen von Dingen, die für die Protagonistin bereits geschehen sind, von den Aufzeichnungen aber noch nicht zeitlich erreicht wurden.

Interpretationsmöglichkeiten für diese wunderbare Erzählung gibt es vermutlich unzählige. Zu meinem Glück hatte ich schon wieder vergessen, dass mir dieses Buch auch schon mal als Frauenbefreiungsliteratur vorgeschlagen worden war, es fiel mir erst wieder ein, als ich nach dem Lesen den Nachspann durchblätterte. So konnte ich die Sprache genießen, die Erzählung gespannt aufsaugen und wurde nicht abgelenkt durch einen Filterblick, der bewusst den Emanzipationsprozess dieser Person im Auge behielt. Ein eindrucksvolles Buch, bei dem es mich fast ärgerlich macht, dass es auf irgendwelchen Bestsellerlisten auftaucht und von Leuten gelesen werden wird, die solche Listen so systematisch abarbeiten wie sie es als beflissene Schüler mit ihren Hausaufgaben getan haben.


Leseprobe

  melody | 12.10.2004 | Literatur | (0) TBs | Feedback (1)

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Frauen und andere KatzenFrauen und andere Katzen.

Kurzgeschichten, Märchen und erotische Erzählungen.

Taschenbuch mit Geschichten, die auf katzenfrau.de veröffentlicht wurden. (6,60 Euro - 104 Seiten, erschienen im Juni 2000, online bestellen)

 

Frisch im Blog:

Frühstück, Dschungelcamp, Community
Freitag? Wie ist das passiert?
Heimatlos
5-Minuten-Gedankenterrine um kurz vor 7

 

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