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Ja doch versus Ja, doch.

Seit es cool ist, uncool zu sein und sich so Applaus heischend wie hierfür nötig verschroben zu geben, finde ich den unausweichlichen Strom von Alltagsbegegnungen noch anstrengender und Smalltalk schwieriger zu bewältigen als sowieso schon.

Sportwagen, weiße Kopfhörer, geplanter Umzug in Bundeshauptstädte oder gleich ein Medienjob: So was kann ich inzwischen bedienen, da bewundert man ehrlich oder höflich und gratuliert eben sogar, wenn es angemessen erscheint. Denn es gibt zweifellos Menschen, für die ein Cabrio, Piercing oder Mac sehr wichtig ist und die können nichts dafür, dass es mir nicht so geht. (Symbolbeispiel.)

Wesentlich schwieriger wird es, wenn der Trend sich dahin neigt, dass offensichtlich uncool das neue Cool ist, aber ohne wohlwollende Anerkennung dessen auch irgendwie nicht auskommt.

Dienstag, 24. Juni 2008 um 07:40 PM
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jajaja. Ich gebe ja zu, dass mir (m)ein Mac wichtig ist. ;-)))) Weil ich schöne Sachen mag und ein iMac einfach schöner ist als mein Noch-BenQ-Monitor. Und ich doch jeden Tag davor sitze, jahrelang. Da darf doch was schön sein, oder? :-)

(Disclaimer: Das heißt nun aber nicht, dass ich ein grundsätzlich cool-oder-auch-uncool-oberflächlicher Mensch bin. Nur mal dazugesagt, auch wenn du das so sicherlich nicht gemeint hast. :-))

Susi  am  25. Juni 2008

Es war mehr so eine Geschichte wie: Bei den offensichtlichen Sachen weiß ich, wie ich reagieren soll - ein schöner iMac ist selbsterklärend :-)

Aber wenn jemand mir etwas zeigt und dabei sagt, wie unglaublich uncool das doch eigentlich ist, was er/sie da macht/anschafft ... dann werde ich abgekanzelt, wenn ich lobende Geräusche absondere und trotzdem ist es falsch, wenn ich die Uncoolness bestätige. Und nichts sagen ist völlig falsch, das heißt dann Arroganz.

Sollte ich nicht einfach mal die sein, die anstrengend werden darf?

melody  am  25. Juni 2008

Äh. Ja. Ich glaube mit so viel uncoolcooler Komplexität käme ich auch nicht zurecht. :-)

Susi  am  25. Juni 2008

Das beruhigt mich :-)

Wobei TherapyBlogging immer wieder hilft, sich zumindest vorzusortieren, wo man selbst steht. Staunend daneben, offensichtlich.

melody  am  25. Juni 2008

Achherrjeh, geht’s noch komplizierter? Leute gibt’s…
Wieso begegnest DU denen nur immer? *Irrenmagnetismus* ;-))

Petra  am  26. Juni 2008

*lol* Ich denke in allererster Linie bist Du für Dein Glück verantwortlich, die anderen für ihres. Und wie sehr sie dann ihr Glück, Ihre Coolness selber mit Füßen treten, muss nicht Dein Problem sein.,-)

creezy  am  27. Juni 2008

hmpf ... den Trend kannte ich noch nicht, ich bin mir jetzt auch nicht sicher, ob man also besonders cool sein sollte, damit man dadurch gleichermassen uncool wird und ergo wieder cool ist oder umgekehrt ... irgendwie wird’s mir dabei auch schwindelig länger drüber nachzudenken.

SnapHappy  am  28. Juni 2008

Cool finde ich jetzt Dinge die andere damals cool fanden(ich uncool) und Sie jetzt jetzt uncool finden. Bestes Bsp.: Ich nenns mal Pogeweih!

Marc  am  02. Juli 2008

Frei nach dem Motto: Habe deinen eigenen Styl immer und überall! =)

Holger  am  03. Juli 2008
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